Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 156)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-IM- ׳ dea Menschen, «ein ernster Geist wird niemals durch eine fröhliche Zuversicht gehoben. Ueber allen!einen Aussprüchen schwebt eis trüber, drückender Himmel, der keine Aueicbt auf eine beeiere Zukunft oder ueh nur ein heitere« Jenseits verspricht Oie einzelnen Sonnenstrahlen, die die düstere Gewülk dnrehdringen, reichen wohl hm, die Phantuie noch mehr <n erhitzen, nimmer aber kranke Herzen zu erwinnen, feuchte Angen zu trocknen. Out er trott- und ,hoffitangslos in die «Site ' Oede jener Hiugeataltnng; die man Welt nennt, schaut, erkennt man ■ach dann, wenn ein kursei Li■ cheln «eine lappen bewegt; wo man ihn trift, im Gotteshans oder im JBnigspalut, beim Sarge oder beim Freudenmahle, im Tisaerhani oder beim Weingelage, überall klingt es vor ihm hin: Allea lat eitel, du iat aein caeternm oenaeo, ■ein Anfang and!ein Ende. Der bittere Schmer! varlisat ihn auch nicht in seiner ״heiteren“ Laune, nnd die Aufmunterung znm Lebenagenasa iat wie ein hibnender, menechenverachtender Spott in seinem Hunde. ״Jüngling, freue dich deiner Jugend, lau ea deinem Herzen wehlgehen“, spricht er ihm za, doch als fürchte er, jener künnte esfürEraat nehmen nnd seiner Einladung folgen, flüstert er ihm in’a Ohr hinein, er solle sich ja nicht der Tüatchung hiageben, ״denn die Jugendzeit wie du Hanne«■ alter lind nichtig“. Oer unglückliche Hann I Oieee übertriebene Ängstlichkeit war nieht ron nithen. Des Tod und du Elend vermochte wohl noch seine sehau* enge Phantasie mit allen schrecklichen Bildern tu mslen; das Leben nnd seine Fronden zu schildern, hatte sein Pinsel Ungst verlernt — nur hie and da teiges