Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 24 (31.12.1935)
- Date
- 1935-12-31
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 24 Brest e r Jüdisches Gemeind«! ' dl all Jüdte Wintcii die ficfvjür die La nmlung ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben, geben der Hoffnung Ausdruck, däh wir auch bei den mlungcn dieselben günstigen Crgebnistc baden "-reckt herzlich und o stacksten Psundsans: werde». Gintopf* Sammlung findet am Sonntag, den 12. Januar 1926 die uns zugedachten Spenden an diesem Tage für die zu halte». Pfund* Sammlung Unsere Psundsaunnlungen hatten bisber ein aebnis. das, >vir in der Lage waren, die Ebanukkät i: ei unsere Hilssbedürsiigen säst restlos davon zu bestrei Wir danken aus diesem Wege alle» Spendern .IIHIMMIIIIIIII ablebne». Alle Juden müsse» geweckt, zur Beteilig»» »'erden. Sie müsten erkenne», in welcker bedrobs ivelcker entsckeidenden geschichtlichen Stunde das jiliicke Volk fick Wir bitten, Abholung bereit s' er Tie religiöse Zudenbeit must sich viel enger Ueren Hajestod, besten Teilbaber ivir sind, verbindest des religiösen Judentums in Erez Zisrael soll aus t|<jni eines stark erweiterte» KreiseS von Mitarbeiter» am und de» andere» Zweigen unserer Arbeit sick erbebe > Erez Zisrael wieder erstebe» als ein Werk der geeint^ii ilm die Tleutegelung dev fiusmander zrfüefocge Zahlungen Gleichzeitig gelb sind: i » bar: an unserer von 9—l Uhr durck Ueberw Woblsabrtsc en wir nockmalS bekannt, dast für uns zu leisten Kaste, Wallstraste 9 in den Bormittagsstunde» günstiges Er- Bescherung für! >se auck denen. :isu»g: Aus das Postscheckkonto:—ZübischeS mt, Winterbilic,-Breslau Nr. 252 02. Bankkonto: Gienostenschastsbank Zvria. Spenden a n LcbcnSmi Karlstraste a n Bekleidnn Hof. 2 Trepp. A n m e l d u n auck telcsonisch uns und 542 Ist entgcge r. t e l n übernimmt unsere : Lebensmittelkammer , Hos, Tcleson Nr. 5<*2 H7, unsere Kleiderkammer, Antoinenstrahe 2Z, zweiter en. ,r. - . , cn zum Abholen von Spenden nimmt r Büro Wallstr. 9, Zimmer l, Teleson?ir. 542 69 ....in» illilMilltllHIIHMIM*» berangezogen cken Lage, in und Antwort Wünden ibm hesn historiscken vollzieht, must besindet, welcke gewicktigen Fragen vor uns siebe beiscken. Was in unserem Bolk vor sick gebt und welcke das Sckicksal schlägt. das ist ossenbar. Aber aus t Gesetz. unter dem jüdisches Sckicksal in der Golab >sicp iür uns eine Konseguenz folgen: wir sind zu schwach. alS dast wir uns den Lurus der Zersplitterung leisten könnten, Gewis! besteht für die »icktzionisiiscke Orthodoxie keine Hosinung, fern vrst der Gesamtbeit etwas EiroheS zu schassen, das dem furchtbaren! N edergang der Golab gegenüber kompensatorischen Wert bat. Daran, fanden viele (äesetzestreue den Weg nack Erez Zisrael. Mehr »eci trcben dabin. eit geling unter dem Zwang der Verhältnisse. j (,9erade wer die Wiedergeburt unseres BolkeS, > »is Erneuerung unseres Lebens an Tbora und Tradition gebunden fi:|M, iver die be sondere kulturelle und soziale Linie uisterer Ue volieserung im iverdenden Erez Zisrael als beberrickenden .Faktor du -chsetzen will, ist verpilickiet, unsere nationale Bewegung zu sördern uüdz ibre Znstru mente, den Keren Kajemetb Lejisrael und den Kersn stärken. Bericht »iedergelegs 2t>. Zanuar verösse eine sei. Aber auck die an der Lösung des Ausgewanderter in Auswanderer aus der nack der Tagung de4 Volke:bundsratcs am itlicht werden wird. Zn ihren Entsckliestungest sprach sick-die Äommöstion, die unter dem Vorsitz des tsct cckoslowakiscken (Gesandten in Paris, Tr. Stepban OsuSky. stand, tabin aus, dast zur Losung der Aufwand crersragc Zusammenarbeit alles direkt intcrcstiertcn Staaten notwendig Mitarbeit der nicht direkt interegierten Staaten Problems durck Ausnahme einer bestimmten Zahl ibr Staatsgebiet sei zu fordern. Bezüglich der Deutschland wird vorgescklage», dast ein inter national gültiges RecktSstalut für sie auSgcarbcitet werde. lieber den Zn,alf des Berichtes der Kommission erfährt der Genier ZTA-Berick terstattcr weiter, dast ein Alternativvorscklag an den Bölkerbundsrak ausgearbeitet wurde, demzufolge entweder sür die Deutschland eine besondere csiitonome Abteilung dem Nanienamt ai geciliedert werde ustd der künstige Präsident des Nansenamtes gleichzeitig auch als Oberkommisiar für die Auswanderer aus Ter tsckländ gelten soll oder ein völlig selbständiges Hahikod in 2lint für die Frag» der Auswanderer aus Deutschland mit einem ' ' * ' * ,M ,> .Mi ,M > rlh.’riftmm iT/ii* .1 ,m',4i.i i i .mi >»>r Iv.m tnlf >m m ... >11,..— . Arbeit des Ter Einslust Fundament Kehren .Hajestod Tan» wird Zudenbeit. eigenen Oberkomm ffar geschaffen werden soll. Für diesen Alternätivvorscklag habe, vier Mitglieder der Kommistion gestimmt,, das fünfte jedeck, der Italiener Senator de Mi ckaeliS, lehnte ibn ab und vertrat den Standpunkt, dast die Regelung der AuSwandererrürsorge obnc Schätzung eines neuen ständigen Bölkerbundsamtes den privaten pbilanthro nicken Organisationen überlasten werde. Ta die endgültige Entscbeilung über diesen Borscklag, der erst im September >926 zusammentrete ide» VölkcrbundSvcrsammlung zustebt, beantragt --lkommiffion. für die Zeit vom Zanuar bis Sep-!sckes Amt mit einem eigenen Oberkommistcw sür. Tie vom Bölkerbundsrat eingesetzte Sackvcrstän! ig^nkommistion iür die Zkeuregelung der Auswanderersrage hat ihr geschlosten. Das Ergebnis wurde in einem 20 Seit .j Arbeiten adeln umsasiendcn Sitzung den Sememdevi clvetung Tie Gemeindevertretung hielt am Donnerstag,!l2. Dezember, eine Sitzung ab/ ES war die lebte der gcgenwärugcjn Sestionsperiodc, ab I. Zanuar 1926 tritt die neue Gemeinde iersretung, wie sie aus Grund des WablkompromisteS zustande gekommen ist. ibr Amt aii. Tie Sitzung wurde auch zu einer Ehrung fi.is den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Zustizrat P der neue» Gemeindevertretung nicktmcbr angchört Zustizrat Peiser durck Krankbeit verhindert, anwescnl> seiner Stelle leitete NegicrungSrat i. N. Dr. Halpc Eingangs wackle Tr. vz a l p c r t die Mitteilung, Vertreter Erich M a s ck l e r sein Amt nicdcrgclcgt Hai, Leiter der Züdischen Winterbilse bestellt worden ist. die Gemeindevertreter Tr. Zoses S ck l c s i n g e r und a b.i n ibre Aemter niedergelcgt, weil' sie Nack gesiedelt sind. Ter B e r w a l k u » g S b c r i ck t über die Zeit die Sachverständige tember ein Provisor Auswanderer aus jTcutsckland soll die laufenden in der Zeit bis Scp bundssekretariats cfnzurickte». Tiefer Oberkommistar lember l 92si unter technischer Mithilfe deS Völkerr ledigen. Gemcindeveriretersihung ivurde gemäst de» Vorsckläg standes genehmigt, Aeber den N e ck n u n g S a b s ck l n st sür 1924/25 berichtete Ge meindevertreter Gins. Der Abscklust ergibt nach Zui itck^ablung der in den srüberen Jahren auS der Substanz cntnomme >c,s Vorsckiiste ein kleines Tesizit, dcsten Deckung gesickert ist. Ter Bei'cklust des Vorstandes vom 22. Oktober, Winterbilse einen Vorsckust von lOOOo NM. nötigen allS zur Tiersügung zu stellen, worüber Gcmeindevcrlrctcr G.in sl berichtete, ivürde entsprechend dem Ersuchen des Vorstandes ge icbmiat. Bel^cn sckeideni s e r, welcher Leider war zu sein. An t ldie Sitzung, dast Gemcinde. , weil er zum Weiter haben ^rau Dr. Else ^gl^istina ^iberdcr letzten deS Vorder Züdischen gründet wurde die Mastnabme deS Vorstandes damit, dast die Züdische Winterbils: mit gröstter Beschleunigung eingerichtet werden musttc und dast cs t ei der dringenden Not vieler Gemeindemitglieder nickt angängig erschien, mit Beginn der Lzilssaktion bis zum Eingang der ersten spenden zu warten. Z» der Dr. jzanS Hcrz'sckcn VermücktniSsacke erteilte di^ Gemeindevertretung aus Bericht von Tr. Conrgd E o b n ibre Zustimmüng zu zwei Vorstandsbeichlüsten. Nach dem ersten werden bedürftigen Angebörig m deS ErblasterS auS den Zinsen der Stiftungen Renten von insgcsäint 600 RM jährlich bewilligt. Ter zweite beruht aus einem Ersuchen »cs Herrn Pplhzcipräsidenten. eine Tiniwandlung deS vom Crhlastcr r orgcscbencn Zivecks eines StiftunaSteilcS vorzuscklagcn, weil dieser den Grundsätzen des heutigen Staates widerspreche und eine Förderung deS Studiums von Nicktariern staatlicherseitS nickt mehr unterstützt werden könne.?!ack dem Testament sollten nämlich die Zinstn eines VermäcktnisteS von lO OOO RM an I oder 2 jüdische S udirrendc der Cbcmie oder an 2 junge jüdische Ebemikcr verteilt werden. ES wurde beschlosten, eine. Acnderung des Zweckes dabin vor? uscblage», dast die Zinsen an bedürftige^ und würdige jüdische P rsonen zur Berufsausbildung oder Berrnsumschicktung verteilt wcrden sollen. Die Versammlung stimmte dem zu. Der Jüdische T >rn- und Sportverein Var K o ck b a schasst sich zur Zeit aus der Nc udoristraste einx neue Turnhalle. Tic Versammlung. genehmigt, dast der Verein ein bis 1940 zu tilgendes Darlehen von 1500 RM. erhalt. Die Schassnng dieses grosten Raumes, der 25o Personen faste» soll, liegt auch insosern im Zutereste der Sn na gogen-Gemeindc, als sich dort wegen eines künftig zu besürcktenden d ' ' i