Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 20 (31.10.1935)
- Date
- 1935-10-31
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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SJte elidier sadisches Gemeinde dl att Nr. 20 cn >e sonders d der 3cxtp». die gefpe eine allge zleichbercchi uorgcfebcr Eine!! venn du Appell an sei, daß für den Vertfilumgsausschuß, und Art der Ver Teilungen zu bestimmen,!;estistetcn Mater alien zu verwalten und ttolltättgkeit au-zuübcn hat, die völlig Cs wäxe sehr scklimm, der jüdischen Winterbisse ausgehenden ereitsckaft unserer Gemeindemitglieder rvoraehob. n nkt, Höbe tcn und epreinc Korit tigte Mii Wirkung von Vertretern tyr Betreuten ist. | . sei schlief lich nocK betont: l den von die Hilfs: diejenigen Organisationen leiden sollten, welcke teils seit Jahrzehnten, teils seit der Umgestaltung unserer Geschicke den Kampf gegen dse Mot in allen ihren Formen gesükrt baden. Die Winterhilfe soll der besonderen Unbill des vor uns liegenden, sicherlicb in mehr als einer Hinsicht barten Winters wehren; daneben bleiben alle anderen (karitativen und sozialen Aufgaben groß und dringlich wie nie zuvor bestehen. Wir müffen ibnen durch zusätzliche Opscrbereitsckast gerecht werden; niemand darf abseits sieben! ist urhlteS jüdisches Gesetz! Ar» wenn jeder seine Pflicht tut sind wir in der Lage, unsere Aufgabe zu erfüllen! 3 A W Da mm spendet s- «> j) o ft f Cf) e I achspe -Konto postschec - b e v o n-in n Otl o Jüdisches Wohlfahrtsamt, ^Winterhilfe". Breslau Tlx. 35307 ober an die Genossenschaftsbant Zwrist Konto Breslau Nr. 12782 mit der Bezeichnung: «Jüdische Winterhilfe". nähme : Lebensmittel : Karlstraße 32, Hoj links, ptr. — Kleiberkammer: Reuschestraße 46, Hof links, 2/ Etg. »tag b i s Friitag von 10—13 Qhr. \ I für Mt Jüdische Mnterhilsel ficbeitstagung öes Qedjafug in Qeutföland erlin sasid fine ArbeitS Hechaluz statt, fbandeS de enönlickk chen Organisation, der verschiedener Gemeinden Ich vc la all. e U r Die A d.M die jüd agang > des deutschen an welcher außer den :iten deS Bundep auch! Vertreter der M c ich s v e r t r e - teilvabmen. Ter ^n -iy Llandes-Ve führenden z» onistis t n n g uni l >1eckgluz za >lt z. Ft. \n Deutschland gsgcn I5>000 Mitglie dlr und ist dir jüdische igung Hpchschara iedene tretuna ld aerichtc ib sche >ie wichtigste Organisation Zugeild in Palästina, 7 meinem . interesse. Cs ir urdcn Mes eratc über i md Alija iowie Erziehung« fragen gehalten, ver vfsolutioaen gefaßt und Adressen an die Meichs vie an die Zionistische Verpinigung ftir Deutsch t. best deS Hechaluz benibt auf der ^lebcrzeugung, ■'JJ' >itucrt>, um in Palästina eist freies für "die! Vorbereitung esbalb! bcjgegnete die und ftürsdineiie gl r u be eil da t au leb se Ückliches L f l i ch c n lfarf. Dab vollsläi: ernden s äußere n, Verbl er S enll Li Au (Hä ,Erzi arö :praä >c be» uniscr Zurücks und bauwcrks chschara) iebungsä ste Aufmär auß:rcn Sch»' eia für mit ben füprcr sondern Leben dig nmer bweren Zeguemlichk ndenbeit , die F ellung der ingungs Deshalb rnd der und Kulturja ksamkeit ieriakeiten Erich SimonBö"ner sfr. 26/27 zu können, hierzu'nicht! bloß der b ei »ich der seelischen Vorbereitung es Arbeiters in Palästina bedeutet Amstellung, Bereitschaft zu anperlichen Anstrengungen; Verzicht eiten und westeuropäisches Kultur- Lande und Acmeinschaft einzuordncn, heS jüdischen dem palästinensisch Hitzigkeit, sich in eine eigenen Persönlichkeit e Eingabe zur Sache muß neben der Verusßvorbereitung sivanderung selbst (Alija) auch der rbeit (Tarbutarbeit) qßdauernd die inneren und ^iz, der nicht geschenkt werden. Tie der Arbeit des Hecka bloß an dem Mangel an geeigneten Lcbrstellen und Zertifikaten, sondern auch an Führern leidet (die besten Menschen verlassen Deutschland, um selbst nach Palästina zu geben) .wurde auf der Tagung in aller Offenheit und mit großem Ernst behandelt. Aus den Berichten über den gegenwärtige» Stand ist folgendes hervorzuheben: Zn der Hachschara befinden sich z. Zt. ca. 5700 Meid scheu, von denen etwa 2450 im Ausland find. Dauer der Hachschara: 30^ weniger als l Zabr, 25%, 1 — l'... Zabr^ 45% 1*2 Zabr und darüber. Ter Anteil der Mädchen beträgt etwa 30?,;. Mach den Formen der Hachschara sind verteilt: 40 %y in Hachsckara-Kibbuzzim, 30 in Zentren, 30^ auf Cinzelstellen (Landwirtschaft und städtisches Handwerk). Die Hachschara bei einzelnen Bauern und Handwerkern muß infolge der politischen Verhältnisse immer mebr eingeschränkt werden. Man will versuchen, aus jüdischem Grundbesitz neue billige Hachschara- Kibbuzim zu schaffen. Wünschenswert wäre eine Verlängerung der Hachschara aus mindestens 2 Jahre, die jedoch auf große finanzielle Hindernisse stößt. Aus jüdischen offentrj licken Mitteln kann eine Kibhuz-Hachschara im Höchstfälle nur bis zu l Zabr bei Zungen, bei Mädchen bis zu einem, Zabr finanziert werden, und der überwiegende Teil der Ebaluzim sdammt aus ärmlichen Verhältnissen, fodaß ohne jüdische öffentliche Zuwendungen die Hachschara unmöglich ist. Sebr lvichtig ist, daß die Cbaluzim Dis zur Alija in ihrer Hach-j Jüdische Hmisfruu! Jüdischer Arbeitnehmer! Bedient Euch des Arbeitsnachweises jüdischer Organisationen? Schweidnitzer StadgTaben 28. Telephon 268 68. , fchara bleiben können, und daß sich keine Wartezeit zwischen Hachschara und Alija einschiebt. Für Mädchen wird eine, Anzahl von Hachsckara-Stellen in Haushalttmgcn geschaffen werden. Mach der bisherigen Praxis kann der Chawer des Hechaluz zunächst h Zabr in dem Snif, kann dann I Zabr j