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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-09-30 · 18 (30.9.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
18 (30.9.1935)
Date
1935-09-30
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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»u er Jüdisches Gemeindeblatt Nr. 18 oii (tolle Ulli foUien, uefri tmta Per OiwenP i . Zu bildunas Portio' Pi ftelluiuieu Breslau, fehaiien, P intoiinr en rer roftrePÜiiueu, Pie wir feit 1 frrieh uutaj Per Teratunasrviiaglsgenaemeinde im April lis.l.r (poriicbmlieh per* 'i fi tri jiiPiid en b a: Pie iePuttl tonnet Pieter ölt innerhalb Pes ,'vraaeiifpm] ileres Per Terufsumibieh* ^lilPen in ^eutfAljnP die?\üefjiibruiii ujiierer tneiblieheu buu«n>irti4>aitli*e Teruie. I ejem Zwecke find auf unsere Ts ranlnlfunj besondere Ausroit seehsmonailicher, Tauer in Petz P g u l a - O 11 e n , a u s b a l t u n g « i eb u i e eina xiebtef mbrPott, in Pciteu - TläPeben io roraebilPet wer Vit, Puh fie^ für Ansangs. im Haushalt reif find. Ter Iuditchis ,Frauenbund in er! zur Lösung Per Ausgaben, ji Pische jf» tsgebilfinnen tu l>erufene Organisation ist und der diesa IZrage besonders roeitet, iebreiht uns biertu folienPetj: ‘ Pem b’etneinPeblatt vom 51. 22!ätz b.i Is. buben wir erung Per jiiPiieben ö-rau n* teb eitfer iuteu hauswin* i> Ausbildung ibrer Töchter i rbobeti. D it Tesriedigung nir feststelfen. Pah beute alle Steife unSeier lüemeiniebnit vfaae ihr iebbaftes öntereite «wenden; Eltern und Pie jungen 2?iäd Ken selber beginnen immer yjrh me nr einem Per f e i t für jüfifdi in zu (eben, dah Pie Ausbildung in Pc r o l 1 a ü 11 r o eb am b c ft e it etefieberte baitun buiiP n i e m i ent Lebrgchil >5au«g torberr wenn 15 pPer b i e t e tt wie wir solche innerhalb Teutschlands junge Mädchen nur wenig: zur ITer ügung baben. e zeichnend ür diese wachsende Einsichs ist! Pah Pw Haustsichule Per Treslauer Trtsgnnpe Pe^ Iispischen,vrauenfei e läpch -11 klar ist Mem bewach Terlau Haus Pie ge jüdischest U»d me Pie Han 3 n inen T erut tu -)- Pie Pa ila-CUenPorit-ytaue laltutwsscstule — sich npeb a l,s f o r inen Zufpr u ch - erfjreüt bat, w i e beiden Kurien, sowohl in Pem stautl eb anerkannten u; als auey in dem neu ausesezogcnjeu sein praktischen Hausgehilfinnen bevanl 1 wficfjtstetdjot ITlädcfjenbetuf r t « n t£ Hauswirtschaft zu!id zjurzeit eine jistsnzmöglichi ngen 1 Mi Pchen alle Eriausballes kennen. I Tie j Eick ülerinnen sind, Idung hinter sich baden, ist Pct Mehrzahl erst alt. Kommen diel so v^rgx! ildeten jungen i in Pie yiinP einer tüchtigen Vaussruu; »ic sich darüber Pofe Pie Leistunaskrast eines so verhältnismässig jungen n noch nicht Per schwersten Arbeit jn.vpllem Umfange bilfinnenlesirjabr, lernen die sie eines e Pie Ausb r lb Jahre enj fein kann, io wird aus bi it II sich eilte« weiteren praktischen Jahres, ist einem solchen. eine aut ausaebildete Hausanaestellte! iperden, die für .'lOlrh/ Entlohnung auch Pie volle lArbest! leis et. Tah untere Hausfrauen ibren Hausgebilfiunen nii dem sozialen schlichen TerstäiiPnis entgegen tu fomijteii iäben, Vas auch Sangestellre für sich beanspruchen muh, sielst auher Irage. Laufe diese« Jahres ist es bereit! m »glich gewesen, .'nere Anzahl von Hausbaltungen mit Jji Piitben Hausaebiliin ie»i zu verleben und so jüdischen! jungest M idchen zu einer Arbeit zu Irerbelfeit, Pie in weit höherem Tcahej Per jüdischen Eemeinschisfi zugute kommt, als es bisher unei kantzt worbe» war. ■ I juiufe i Mädchen im TefonPer« muh aus Pie Notwendigkeit bingewiesen werben, Pie Ausbildung in L e b r b a u s b a l l u n g e n zu sifrPern, Pie Per Allgemeinbeit keine Kosten verursacht. Tiefe ZorPerung setzt sich in zunebmenPem Mähe durch, obgleich e« noch immer schwer ist, ausreichend geeignete Lebrbausbaltungen zu siitden. deren vtaussrauen bereit sind, die Ausbildung der jungen isiausbaltsanwärterinnen in die .fianP, zu nebmen. Tkir wenden uns deshalb erneut an unsere jüdischen shaussrauen, die kleine Tkobnungen und Familien haben und gewöhnt sind, selbst die Arbeit anzüsaffenz mit der Titte, sich rechtzeitig, am besten schon jetzt bei uns zu melden, .damit wir Uebrrsicht gewinnen können, in_ welchem Umfange wir bei Ablauf dieses -Lchuijabres den die ächule berlaffenben jungen Mädchen >5 u u sb a 11 s l e b r ft e 11 e n zuweisen können. Tie Leiterin der >iaussrauengruppe des jüdischen Dräuen, bundes gibt jeden??!ittwoch von ll bis 12 Uhr in Per Teratungsstelle Per_ Tnnagogengemeinde, TLallstraHe 9, I. übet alle einschlägigen fragen bereitwilligst Auskunft. Wir hoffen. Pah vor allem Pie Mütter, Pie ans eigener Erfahrung mitten, wie wichtig es für Pen eigenen wie für Pen (rentben Haushalt ist, Pie Arbeit wirklich von Ertinb auf zu beherrsch en. uns ihre Töchter in immer stärkerem MaHe für diele bauswirtschastliche TerussausbilPung zufübren." Wir verösfentlichen diese beachtliche Zm'chri't des oüPh'chen nrauenbundeS, Ortsgruppe Treslau und empfehlen nadiPriUtlieb. Per AufforPeruiig des jüdischen UrauenbunPes. jüdische junge Mädchen in groher ^abl durch Pie Taula-OllenPorss-Hausbaltiing«- fchule und durch Lehrbaushaltungen den bauswirtschaftlichen 2^eiufen zuzusübren, zu entsprechen. Wir weifen noch besonders daraus bin, dah wir auch jüdischen, jungen Mädchen aus anderen Terufen, die stellungslos sind uiü> in ihren Terufen eine neue Teschästigung nicht finden können, durch T e i b i l f e i in Wege Per T e r u s s u m s ch i ch t u n g die Er lernung des Hausangestelltenberuses weitgehendst ermöglichen. Wenn ausreichend geschulte Kräfte berangebildet werden, wird es allmählich dem Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen in üireslau. gelingen, den jüdischen Hausbaltungen Pie Arbeitskräfte zu vermittekn, die beansprucht werden. Becatungsftel/e der Synagogengemeinde Sceslau Per '21 r b e i t « n a eb ip e i 5 jüdischer C r et a n i f a t i o 11 schreibt uns: Tei dem jetzt sich zeigenden erheblichen Tebarf jüdischen Hausangestellten bitten wir alle jüdischen. Mädchen, Hausarbeit verstehen oder leisten wollen, sich unverzüglich uns, Ecbweidnitzer Stadtgraben 2>i. vormittags in Per Zeit 10—12 ilbr, zu melden. Es besteht eine erhebliche?iachsrage nach HausperfonaU e n an die bei von peobfeme dee judtlüjen Sdjule (Fftecnabend flusfleUung den Sdjule am finget o l f « i eb itjl e am Anger veranstaltete 1 am 17. T ep - P m i bis aus | Pen letzten ^latz besetzten gtocken Eaal der int» Elterstabend,- der von zwei bebräiseheit Liedern des unter Leitung von Tr. Heinrich eihäeleitet wurde Werklebrer pier Anstalt, Tr. Peie, d b'gudelte dann in rit die TePeutung des Werkunterrichte! (ui die Gesamtdir heutigen jüdischen Jugend. 7each weiteren Ebören „ _ eitrat i. N. Lchässer über die Ettwieklung, Tläne und Ausgabe li der von ihm geleiteten 3ehul<. Ter ‘Rebler nahm u. a. c usiübrüch nr jüdischen Echulsrage Etell^ng. die gegenwärtig in- Ijolge des ji ngsten Erlasies wieder, lebhaftj erörtert trfirP. Irgend. e le tmber in Lesiinglogi Zchülerchor Ter i niem Neie i tziebnng sprach Etud — ppsiLtins-Irsnrooile ff I 1 Lagerung, Verpackun Siegfried GadielG,rten,l,<ike 'welche Teun uhigung sei nicht am -Platze. - Nur! n m e Ich u Jiüfern »gung siebet Peti Plätze (i e n von bald vor t cs erforderlich, L e r n a n s 2 n g.er n 4 rt« ander e n junebmen, Pa die Igbf per zur Ter - greint ist. Jur die Astmebtung kommen e!. 51223 zwei iZchulzweige in Tetraebt: das ortboPore\£ebnlu’erf am NebPiee Platz und das'liberale Echulwerk am Anger. Ueber die Echule am Anger seien, sühne Ltudienrat i. N.-Tr. Lchässer weiter aus, vielfach falsche Angaben verbreitet worden. Ihiien gegenüber betonte Etud.-Nat i. N. Echässer. dah zwischen dem Echulwerk am Anger und der ortboPoren Echule kein jiid.-politischer Gegensatz besiehe. In jeder der beiden Echule» seien Nichlzionisien, Palästinasreunde und Zionisten in einmütiger Zusammenarbeit tä ig. Hinsichtlich der Tewertung der jüdischen Jacher bestänPeii ebenfalls keine Unterschiede zwischen den Echulen. Auch am Anger steht bas Hebräische und Per NeligionSunterricht im Mittelpunkt. Ter geigelte Unterricht trägt jüdisches Gepräge. Tielsach wird behauptet, dah orthodore Echule die staatliche Terechtigung hätte, während liberalen fehle. Tagegen erklärte Etudienrat Lchässer: Tas w e r k am A n g e' r' h a t Pie volle Tereebtigung ei ille r . Tolkss » ul e. Tie von einzelnen Lehrkräften am Anger abgehaltenen Kurse smit den Erossen Per Obertertia ^is Ohersekuj Pa in der Iorm von Iamilienschulen) gewähren ihren -Teilnehmern das volle Neckst der Tesreiung von der Terussschulpslicht, und ihre Leb er müsien eine staatliche Uisterrichtserlaubnis besitzen, die jederzeit überprüft werden kann. Tarübcr hinaus ist man in den Kreisen I Neichsvertretung im Tegrisf, eine ,.i n n e r j ü d i s ch e T e r e ch t gung" zu schassen, wonach von allen jüdischen Echulen der Ueb gang in weitersübrende TedusS-Tildungsanstalten (Lehrerseminare uiw.j möglich sein soll. Eine jüdische Echule, die das Neiiezeuguis , dah pie d sie her 3 eb ti l -

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