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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-01-15 · 1 (15.1.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
1 (15.1.1935)
Date
1935-01-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Dl flauer 3 ü*b ijches Gcraeindeblatt Nr. 1 I-b kfb! 0« nach Frankreich binübcrgebeii. eine t echt große die sich c*.ft umschichten, bci'oi sie <nbgiiltig aukt> rrm ftilfsrcrcitt bei der Ausreise Zuschuss Zu erwähnen ist nach, daß der Hjlfsoerein sorge für die aus dein lösten durch Deu Wanderer, sowie für die Aücku anbei er aus Bcdeifsnach ihren östlichen rieiinatländer» gnücklcgcn, Bahnhofsdienst ain Schlesischen Pa nihof in Deifl e> Monaten des wahres 1034, Ö091?lus- und zwar 2Ö41 Männer. 2325 grauen mib 1127 Ki^ um Interventionen hei Konsulaten. Behörden, die Besorgung oon Geväck imd. Fahrkarten, u Durchreisenden, Fürsorge für Krai kc usio. Beamten des Bahnhofsdienstes sih der Chalif Li rauen kommen und nach dfm Anhalter loerden, he'onders angenonnnen buben. rx ri aus. Diesen Menschen, ostndern könne», werden gewährt.! tsic B a h ch h o f s f ü rand kommenden Ausc, die den gleichen Weg iter ausübf. Von dem i i wurde» in hen ersten chioandcrcr betreut und der. Es handelt sich da Schifssgesellschaften, uni n Erfrischungen für die »orzuhebcn! ist, daß die znntransporste, die oon Bahnhof nieitergeleitel Zn Breslau war der Hilfsverein in den letzten 18 Monaten überaus -tätig, was einem große« Teil unserer Gemeindemitglieder r nicht genäu bekannt sein dürft«. So hat der Hilfaverein in 157 Fällen Zuschüsse in einer Summ« oon 13 000 Mk. zur Verfügung gestellt, von höherem Wert war auch di« moralisch« Unterstützung de» Hilfsvereins, seine Beratung und Information der Breslauer Stellen, vor allem der Beratungsstelle der Synagogengemeind«, und vieler einzelner Mitglieder der Gemeind«, die sich schriftlich und mündlich an den Hilfsverein und seine Hüros um Rat und Hilf« gewandt haben. Die Gcgenwarlsacheik des Hilf^ocreins ist ini obigen nur in großen Zügen skizziert; aber schon aus dieser Darstellung ergibt sich, wie sehr seine Arbeit Anerkennung und Ilntersnitzuna oerdienr. 4 -----...... SO faffte Detern TTtadjfit?j Tfjota Am Sonnabend, den 22. Dezember, fand im überfüllien t - sich L e ' s i ng ia a l eine Gcöenkieieranläßlich iiehens des äliesten Lernz>«rein; Brcslaus, Tboxa, stall. | ■ l Nach einleitenden Worten das Ve-rsitzeilkfefi die guien Wüniche der Begründer des i-r. Wreichner. Homburg, sowie Landrahlsi i) a n n o v e r, übermittelte, hielt ‘.Rabbiner D »ach Zarin und Inhalt aollendete Zeslrede großzügigen historischen Rückblick, wie anknüz lvürüige Tradition der Vereip oon sungen Mer sc ivie er Lcrr,begierige aus allen Kreisen an s meiterhin dank der Tätigkeit seiner Dozenten dahingegangenei< Vorstandsmitgliedern gedach ->> der Blüte der Jahre seinem Wirkungsk^e Wre schurr i. A. Eine herzliche An'p Wassermann, unter besonderem Hinweis des Vereins. Er sprach auch .zugleich im Nanfec der Organisationen. Eine Anzahl oon Organisationen ubermiltdurch ihre Vorstandsmitglieder. Die Glücken i der Snnagogen-Gemeinde überdrachte Dr. Chc-wra Kadiicha Wichei-m Kober. Die Vortf Ge'ana des Werkanlors Weiß sowie des Cho ni ßlzoner Weife umrahmt. T Der Verein- Machsike Thora oeranitaltei halienen Vortragsreihen auch Kurse über die des jüdischen Wissens. Das reichhaltige Prag! liegenden Nummer des (Kemeindeblattes ers sind sämtlichen Mitgliedern der Siinagogengen^ qanglich. Auch Herren ohne Vorkenntnisse Disziplinen sind willkommen. süns.ziqicchrigen Bedke s Vereins Machlike , der unter anderem s. Herren Rabbiner ner D r. Z r e u n d, 2 i m o n f o h n eine Er zeigte in einem sind an die alte ehr chen gegründet wurde, zog und wie er sich itwickelte. Unter den er des erst kürzlich s entrissepen Viktor rahnf flmtlidje 2Ttaimonides*$eievn in i panien Die spanische Negierung bat ein Dekret r i s e ii r l i ch e r Feierlichkeiten von läßlich der *0». Wiederkehr de« Geburtstags Maimons, des allgemein als Maimonide allem als Rambam hekarmten großen jüdischen und Naturwisseiiichastlcrs des Mittelalters, der am 3». März >135 in Cordova geboren wi zeinher 1204 in Kairo. Durch die Veranstaltung staatlicher Feien Maimonidcs witd zum Ausdruck gebracht, w für die allgemeine geistig-kulturelle Entwicklung Wirken in Spanien beigemesien wird. Vorbei stalrung von Maimonides-Feiern i. Z. 1935 jüdischen Gemeinscbasten. aller Länder im Ga zügige Veranstaltung, die sür das M a i m o kündigt wurde, ist die, die in .Kair o, der während seiner letzten Lebensjahre aufbiclt, Opernhaus abgebalten iverden soll. Zur Komitee von prominenten Persönlichkeiten Juden aller Länder den Appell gerichtet Hat, Maimonidcs auch ihrerseits würdjg zu begcbven Juden als „zweiter Moses" gilt, wird als „der große Cordovancr, der Ruhm Spl geschätzt. Zn dem vom Ministerpräsidenten berausx t. es u. a.. Tie Republik, stets.dataus bedach l, t e Hielt | Rabbiner die euen Aufgaben -i einiges nohestehen «Ile ihre Glückwünsche ii'che des ^Vorstandes r e q h a n, di« der cfge wurden durch den der Alten Synagoge < ußer den bisher ge lerichiedenen Gebielc tjafnm ist aus der «iorich. Die Vorträge nde unentgeltlich zuin jüdifch-religiöfen ihll im dic!«N ttl Ubier die Veranstaltung l a a t s w c g c n an- Rabbi -Mose den bei den Juden vor Retiaionsphi losopben l issen. Maimonidcs. rpe. stard am 1.3. De zur Eri!merung an., cflcfie große Bedeutung' des Landes seinem itzmgen ztzr Veran gegenwärtig bei den r,e. Tie «rste großdeS-Iähr ange >:tadt, in der er sich wrtigen königlichen Feier purde ein 'ildet, das an die >en 800. Geburtstag MaimonideS, der christlichen Spanien otz^ienS unds Israels" mebcnen Eflaß heißt dem Andenken der Söhne Spaniens, die seinen?iamen erhöht und über die Grenzen des Landes hinausgctragen haben, den Tribut der Huldigung und? Bewunderung dar.zubringdn, hegt den Wunsch, sich mit den Iiclcn des Komitees, das die 8t>0.Iahr.Fcicr des Maimonidcs organisiert. } zu verbinden; zu diesem Zweck hat der Borsitzendc dcS Ministcrrats mit Zustimmung des Ministcrrats bcschlosicn: l. Alle Veranstal tungcn, die von dem mit der Feier dcS 8(>fl. Geburtstages Mai ' monidcs' dcaustragtcn .Komitee in Eördova organisiert werden, iragcn offiziellen Charakter. 2. TaS Ministerium für öffentliche Erziehung und schöne .Künste wird in allem, was die Feier betrifft, Mitarbeiten; es wird bei dieser Arbeit von dem staatlichen Amt nir Fremdenverkehr unterstützt werden. Geschäfts leutc! Freie Berufe! ) Haushaltungen! Bedient Euch bei Bedarf an Arbeitskräften des Arbeitsnachweisesjud. Organisationen Sdiweidnifzer Stadtgraben 28. Tel. 26863 Dr. Simon Bernfeld 75 fahre Am ti. Januar 1935 wurde Tr. Simon Bernseld, dessen wisienschastlichc Werke Huf dem Gebiete der jüdischen und hebräischen Literatur vielfache Beachtung gesunden Haben, 7 5 Jahre alt. Der Gelehrte war Redakteur der hebräischen Deitschrist „h a I o l" in Königsberg, leitete den „H ama ggi d", wurde 1886 Großrabbiner der scphardischeu Gemeinde in Belgrad und lebt seit >894 in Berlin. Seit der Zeit bat er zahlreiche Beiträge zur / Geschichtsliteratur geliefert. Don ihm stammen bedeutsame Ad / liandlungen über jüdische Gelehrte und ihre Werke, kleben He. \ brätschen Schriften Hat Bernseld vielfach Werke in deutscher > Sprache HerauSgcgcbcn und sich auch publizistisch in zahlreichen illdischen Zeitungen und Zeitschriften betätigt. In Bentfeld besitzt oaS jüdische Schrifttum einen vornehmen, durch Kenntnisie und Ge wandtbeit der Darstellung ausgezeichneten Vertreter. Runftnotijen Herta Glückmann erzielte wiederum außerordentliche Erfolge aus ihrer Londoner Tournee. Ter Londoner Ktitiker Scarchinger schreibt u. a. über Hertha Glückmann: „In der Tat, jung ivie sie ist, kann diese reich begabte Künstlerin nur allein mit einer ein-, zigen anderen Liebersängerin, und sic ist die größte von allen, ver glichen werden." — Mitte Januar tritt!ocrta Glückmann ihre holländische Turnee an, die sie nach dem Haag (Mcisterkonzert am 20. Januar), Rotterdam und Leyden (cm 3. und 4. Februar), Konzerte mit dem Haager Rcfidcntic Orchester, Dirigent Peter van Anroy, führt. Außerdem fingt sie am 2. Februar im holländischen Rundsunkkonzcrt-! » Wie verlautet, soll voraussichtlich Mitte März die Ilebertührung der Gebeine Herzls nach Palästina stattsinden.?7ach dem bisherigen Plan soll der Sarg nach der Exhumierung in Wien zunächst nach Warschau und von dort nach Constanza zur Ileberiahrt nach Palästina gebracht werden.!

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