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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1934-06-29 · 8 (29.6.1934) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
11 (1934)
Issue
8 (29.6.1934)
Date
1934-06-29
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nr. 8 Breslauer Jüdisches Eemeindeblatt Warten-Ausgabe fnr die Synagogen- und Tweiggottesiöieaste 1-Z4 — Im Semrin-eh i limitier 5, vorm.-—15 Ahr «0 wallftraßc Umtausch der vorjährigen Korten Alte und Neue 10. August 1934. — Synagoge vom 6 Konzerthaus (lib. Zweiggottesdienst). bis einschließlich (lib. Zweiggottesvom Freundesaal, an Stelleider Hermannloge dienst), Kammermusiksoal (kons. Zweigjgottesdienst) 13. big einschließlich 17 August 1934. Vermietung der freigewor-eäen Plätze Aste und Neue Synagoge vom 2Ü bis einschließlich 24. Slugust 1934. — Konzerthaus, Freiindejaal, Kammermusiksaal, Saal Hindenburgplatz 9 vom 27. bis einschließlich 31. August 1934. An Stelle des konservativen Zweiggottesdienstes in der Lessingloge findet dieses Jahr ein konservativer Gottesdienst in einfachem Rahmen im Saal, Hindersburgplatz 9, statt. Der bisher in der Hermannloge abgehaltöne liberale Zweiggottesdienst ist nach dem Freundesaal veklegt worden. I Es wird besonders auf folgendes hiisgewiesen: In den Synagogey werden künftig die Plätze nur noch für das gan,ze Jahr riermietet. Die Ausgabe von Karten zur Benutzung des Platzes an den drei. Feiertagen, wie dies ui früheren Jahren erfolgt ist, ist nicht mehr statthaft. Ebenso können Ermäßigungen der Platzpreise nicht mehr gewährt werden^ weil sowohl in den Synagogen als auch in den Zweiggottesdiensten Plätze in jeder Preislage genügender Anzahl vorhanden sind. c u f Eine Gewähr für die Ssellen und für die Ueberlassrii ,chr dann übernommen werden Umtausch- und Neuvermietu t gehalten werden. Die Inhaber jabren werden besonders dar nach Ablauf der Frist für de sämtliche Plätze frei verfügt w Anspruch darauf, seinewalten In der Zeit vom 2. bis 1 Kartenverkauf mehr statt.! Freikarten können bemittelte Personen, die sich abgegeben werden. Diesbezü schriftlich b i b 15. 8. zu ntiserem Büro (Kartenausgabi > na ch diesem Termin ei' Berücksichtig u.n g find Zuweisung der vorjährigen ig eines neuen Platzes kann wenn die vorgeschriebenen gstermine > pünktlichft inneoon Stellen aus den Boraufmerksam gemacht, daß Umtausch der Karten über rd. Es hat dann keiner mehr Platz wieder zu erhalten. September 1934 findet kein iiur an Erwerbslose und unals solche alisweifen können, fgliche Anträge sind n u r stellen: Bordrucke sind in zu haben. Anträge, die n g e h e n, können keine e n. in Die diesjährigen Jugendc Großer Lessinglogensaal Kleiner Konzerthaussaal Einlaßkarten für die ausgegeben. > Der Besuch Jugendlichen gestattet.! Oer Vorstand öclr Spnagogen-Gemeinüe Juce di? ottesdienste finden statt: lib. Gottesdienst), ikons. Gottesdienst). ndgottesdienste werden nicht ser Gottesdienste. isO jedem Wieder ein schwerer ^lrauer^all! Lippmann Vloch entschlafen! > Während der Drucklegung der vorliegenden Nummer unseres Blattes geht die Trauerkunde vqm Hinscheiden des Breslauer Gemeindeälteft^n L i p p m a n n Bloch ein, der im 86. Lebensjahre vom irdischen Sckzauplatz abgerufen wurde. Was dieser g oße Wohltäter bedeutet hat. werden wsr in der nächsten Nummer eingehend würdigen. ' Vas Hilfswerk des gentralausschusses Der „I.e »traläusfchuhder Dcutscl> cn Juden für Hilfe und Aufbau" teilt mit: Auf Grund vieler Anfragen, weisen wir darauf bin, dah nach wie vvr der t^entralausschuh seine. Arbeit im Dienste de - gesamten hilfsbedürftigen deutschen Judentums fortsctzt. Bon icr Stärkung der Fonds des Ientralauhschusses bangt die Möglichkeit >b, die Fortsetzung der Tätigkeit aller hm Hilfsrgid Aufbauwerk der der tschen .luden mitwirkenden zentralen und örtliche» Stellen zu garantie en. Alle Institutionen, die den grohei) Aufgabengebieten des Hilfs- und Aufbauwerks dienen, wie Wanderung, Wohlfahrtspflege, Schulwerk , nd Wirtschaftshilfe, sind auf die vom Ientralmwschuh aufgebrachten A.ittek entscheidend angewiesen, Es ist daher die Pflicht jedes deutsch, n Juden» diese zentrale Hilfswerk durch wirklicheOpfcrzu unterstützen: Die neugeschaffcnc Beitragsmarke für Hilfe tznd Aufbau gibt auch drin wirtschaftlich Schwächeren die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Die Spende für den Zentralausschuh ist der Ausdruck des jüdischen Lebens- und Gemeinschaftswillens! In der letzten Sitzung des Ientralausschusscs wurden Frau Lola Hahn-Warburg» Wilhelm Marcus und Dr. Michael Traut» in das Plenum des Ientralausschusscs gewählt. die WlWgMhr für öss IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIM III. (Quartal (Jull-atpfeinbür) war bis 30. Juni zu entrichten, wenn Sie wert darauf legen, das Breslauer Jüdische Gemeindeblätt pünktlich und regelmäßig zu erhalten, dann"zahlen Sie die Gebühr von 4? pfg. für das nächste Quartal (oder der Einfachheit halber die Gebühr von 90 pfg. für zwei Quartale) bis spätestens 6. Juli tfchec auf unser Postscheckkonto Breslau 620 95 ein. Auch kann die Zahlung im Büro des „Breslauer Jüdischen Gemeindeblattes", Neue Graupenstr. 7, 1. Stock, links erfolgen, jedoch nur in der Zeit von 21-3 U^r. Verlag Jüdisches Gemeindeblatt Breslau 5, Neue Graupenstraße 7 Fernsprecher 24469 ,

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