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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1933-01-01 · 1 (1.1933) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
10 (1933)
Issue
1 (1.1933)
Date
1933-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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J- Nr. 1_Btolaaet Jüdische» Oftla>tM«ll 11 i Aäljm i Volksbühne gegenüber Karlstraße 48/49 Das Jüdische Schwestern heim L. V. Kirschallee 33, Fernsprecher 818 27, empfiehlt für jüdische Häuser angelegentlichst seine gut aus» gebildeten Krankenschwestern, Die Preise für die Pflege sind Erheblich ermäßigt. An die Herren Aerzte ergeht die dringende Bitte, im Interesse der Aufrechterhaltung der segensreich und wohltätig wirkenden Anstalt auf Verwendung ihrer Schwestern Bedacht zu nehmen. Der Erwerb und die Fortsetzung der Mitgliedschaft sollte Pflicht jeder jüdischen Familie unserer Gemeinde sein? Sie Toynbeehall« der Sozialen Grupp«, Karlstrah« 43 ijt jede» Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 20—22 Uhr für alle Mitglieder der jüdischen Gemeinde geöffnet. Sonntag wird ein Pnkostenbeitrag von Mt. 0,10 erhoben. Dienstag und Donnerstag ist der Eintritt frei. Für die Tomibechalle spendeten nachstehende Firmen: Arnold Kornblum, Möbelhalis Brettler, Schlesische Mühlenwerke, Bruno Brandt, Julius Lion, Wolff u. tiepncr, B. Perlhhfter, Arthur Adler, Leihhaus Wachtel, Josef Schalscha. Wir sprechen an dieser Stelle nochmals unseren herzlichsten Dank qus. Wir erbitten weitere Spenden, besonders von Mehl und Zucker, ferner bitten wir uin getragene Garderobe für unsere Kleiderkammer. Wir suchen Arbeit füf Schneiders Tischler, Schlosser, Elektrotechniker, Uhrmacher, Ausdesserimien, Strickerinnen, Bedienungsfrauen, Gelegenheitsarbeiter. Schreibmaschinenarbeiten werden auf eigener Maschine gut und preiswert äusgcführj. , Jüdisches Museum c. V. Wir weisen *r: verholt daraus hin,daß sich unsere Sammlung wohlgeordnet in den Mime« des Schloßmuseums, Karlstraße 34, befindet, und dort zu den ibl>hen Oeffnungszeiten des Museums, an Werktagen von 9—2 Uhr vl >mt>aas und Sonntags von ll—2 Uhr gegen Entrichtung des fkir das sch>)ßmuseum gültigen Eintrittsgeldes von 0,50 RM. auf besonderen 2 > msn zugänglich ist. Auch werde > 'a > besonderen Wunsch und gegen vorherige rechtzeitige Anmeldun, bet dem Schriftführer des Vereins, Herrn Felix Perle, Breslau 6, Stric^v.r Straße 2, Fernsprecher 594 04, Führungen veranstaltet. Der Verein Likur-Eholim, Breslau blickt jetzt auf ein 5 jähriges Bestehen zurück. In dieser Zeit hat sich der Verein bemüht, alle Ansprüche, die an ihii gestellt wurden, zu erfüllen. Sein Arbeitsgebiet bestand in dem Besuch von Kranken, Erteilung von Erfrischungen an dieselben, Gewährung von Arzneien Und Arztbesuchen an unbemittelte Kränke, sowie Unterstützung Erholungsbedürftiger. Die jetzige Wirtschaftskrise brachte cs Mit sich, daß die Mittel des Vereins kleiner ii'urden, trotzdem die Ansprüche, die an den Verein gestellt iverden, in erschreckender Weise gestiegen sind. ' Leute, die früher in geordneten Verhältnissen gelebt haben, sind heute bei Krankheit leider gezwungen, fremde Liilfe, darunter auch die unsrige, in Anspruch zu nehmen. Wir wenden uns daher an alle mit dem Mahnruf: U n t e r st ü tz t -den Verein Bikur-Cholim bei seinem Werke! Tretet dem Verein als Mitglied bei und helft mit einem kleinen Beitrag, die heilige Aufgabe des „Bikut-Cholim" zu pflegen. Denkt an den kommenden Feiertagen an die Kranken und Erholungsbedürftigen und spendet dem Verein, damit er auch weiterhin in der Lage ist, die Kranken unterstützen und erinuntern zu können. Geschäftsstelle: ^Freiburger Straße 15. Postscheck- Konto lövOö. Di« erst« jüdisch« Arbeiterkoloni«. Anfang Juli wurde» Landwe-rk Aeuendorf, bei Fürstenwaldc (Spree) als erste jüdische Arbciterkolonie von der Hauptstelle für jüdische Danderfürsorge eröffnet. Beim Verein „Jüdische Arbeitslüste", der die Annieldungen entgegennimmt, hat sich eine' sehr große Anzahl langfristig Erwerbsloser aller Kategorien (Handiverker, Gärtner, Kaufleute, Akademiker, gelernte und ungelernte Arbeiter usw.) aus dem ganzeit Reich gemeldet, von denen vorläufig leider nicht mehr als etwa 40 ausgenommen werden konnte. Es handelt sich insbesondere um Jugendliche, die in Neuendorf in Gärtnerei» Landwirtschaft, Tischlerei, Schlosserei, Schuhmacherei, Stellmacherei usw. beschäftigt werden. Die Anzahl der Aufgenommenen soll »ach Möglichkeit bald erhöht werden. Unter den Aufgenomnlencn befindet sich auch eine Gruppe de» Frei-, willigen Arbeitsdienstes aus Berlin, die vom jüdischen Arbeitsnachweis zusammengestellt ivurde und für die auf Grund der Bestimmungen über den Freiwilligen Arbeitsdienst das Reich die Kosten trägt. Sobald mit dieser Gruppe einige Erfahrungen vorliegen, ist beabsichtigt, auch aus anderen Landesteilen Gruppen des Freiwilligen Arbeitsdienstes aufzunehmen. Dies wird um so eher möglich sein, da die neuesten Bestimmungen über den Freiwilligen Arbeitsdienst fast allen Erlverbslosen, insbesondere Jugendliche» bis zu 25 Jahren die Förderung des Reiches zubilligen. Es wird hier ausdrücklich betont, daß Aufnahmen nur nach vorheriger schriftlicher Zusage durch den Verein „Jüdische Arbeitshil fje“, Berlin-Eharlottenburg 2, Kantstraße 158, möglich ist. Wim kauft nur 3Cut-$c&ur£-3ftUe Schweidnitzer Sir. a8 MARCUS HEPPNER| Mazzoth Unter Aufsicht der Synagogen - Gemeind » zu 8-ealau =!=«•-- Sr. Ehrw. Rabbi M.TWassermann «las Caf4 der besten Kapellen Gartenstraöe 66-70 " Billigkellsrekorde für hochwertige Qualitätsware - das ist das * Kennzeichen des diesjährigen inventurverkautes bei Breslau, Ohiauer Sfr. / Sdiuhbrücke , Beginn: Dienstag, 24.Januar lelersdorflf

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