Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- 1 (1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 Nr. 1 Bteilamt 3fiM sche» 0emelnfteb(atf Vi« Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums «. D. blirftc ain 2. JJopcmbcc v. 3. auf ein dcejißigjähriges Bestehen zurück. Sie hat während der Zeit ihres Wirkens die Aufgabe, der Wissenschaft des Judentums zu dienen, durch Herausgabe von Schriften und durch Subventionierung jübisch-wisscnschafttichcr Arbeiten auf das Glän^ndsie gelöst. Don dein „Grundriß der Gesamtwisschischaft des Judentums" sind bisher 13 Bände erschienen, von dein „Eorpsts Tannaiticum" ist eben der dritte Band in den Druck gegeben. Me „Gerntania Iudaica" wird vollendet. Außerdem hat die Gesellschaft 57 „Schriften" herausgegeben. Hie subventionierten Werke erreichen mindestens dieselbe Ziffer. Auch die „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des 3u Gefel getrübte der Gesellschaft, die an Mitglieder zu einem Dopzugspreis abgegeben iverdcu, i ft unentgeltlich vom Büro der Gesellschaft, Derlin-Scböneberg, Belzigerstraße 45, Il^l?/(Aathans zu beziehen. Etwa 1555 Mitglieder in allen Teilen der Dell zeugen davon, dag es der Gesellschaft gelungen ist, trotz' der Ungunst der Jetten nicbt nur kulturfördernd z» wirken, ondern auch zur Ainiäberimg und -Verständigung zioiscben den einzelnen 'ändern beizutragen. Der Verband der Jüdischen Iugendväreine Deutschlands, mdentums", das Organ der efellsebaft, die jetzt im 7ö. Jahrgang erscheint, fit ein Beiveis für ihre untrübte Schaffenskraft. Das Verzeichnis sämtlicher Veröffentlichungen Hie neue Leitung des Verbandes besteht aus; Rechtsanwalt Hr. Julius Ernst Herzfeld, Essen, I. Vorsitzender; Hoe estrapl, Hannover, und Kurt Loi dvn, Berlin, stellvertretende Vorsitzende, Rcjchnungsrat Julius Mißmann, Stuttgart, Kassenführung. Zu Vorsitzenden der neu eingerichteten Aemter wurden gewählt: Rechtsanwalt Herders Felsenthal, Düsseldorf: Kulluramt; Ernst Holzer, Frankfurt a. M.: Wivtschaftsäint und llugendhilfswerk; Fritz Schwarzschild, Berlin: Amt für politische Arbeit. ' < Die Tagung, die aus allen Teilen Deutschlands außerordentlich gut * besucht war, fand einen starken Widerhall bei den städtischen und jüdischen t' Behörden und Organisationen und der jüdischen lind nichtjüdischen Oeffcns- - lichkeik. ’ , | Tie Schlesische Theatergruppe Lormzaasse ll veranstaltete am 12» Oftober ein jüdisches Schcillplatteiikonzerl, in dem! u. a. Oderkantor Vorin und Kammersänger Fatlowker ihre große Künste zeigten. Als Violin-Solist erntete Herr Rudolf Tauber große» Beifall. Sprecher des Abends war M. Hirschel. I! reit fiii r in F ine neunte ordentliche Dele- >rankfurt a. M. im Philandie größte jüdische itugendorganisalio», dielt - gierteittagupg am ‘25. und 2c. Dezember thropiw ab. Die Tagung üand unter dem Motto „Dhr Kamps des jungen Jude» um seine Eristenz ist der Kampf der .Tudcnhcit tun ihre Zukunft" und wurde durch zwei grundlegende Referate der Herren Dr. Eduard Ssrauß, Frankfurt a. 711., und Dr. Paul Eppstein, Mannheim, eingeleitet. Dr. Strauß führte aus, daß die Eigenart der jüdischen Gemeinschaft nur eine geschlossene Willensäußerung nach außen gestalte, so daß hie individuelle Entscheidung des Juden notwcndigeriveise in die jüdische!Gemeinschaft hineinmünden inüsse. Aus dieser schicksalsmähigen Verbundenheit erwachse zwangsläufig die gegenseitige Verantwortung von jüdischer ^Gemeinschaft und jüdischem .Individuum. ' I Dr. Eppstein, der seine Ausführungen mit grundlegendem statistischem Material belegte, behandelte die gesellschaftliche und berufliche Situation der deutschen Juden, insbesondere der jüdischen lIugend. Er zeigte die Konsequenzen auf, die sich für den Einzelnen und nie Gesamtheit ergeben. Die lebhafte Aussprache bewies den starken Widerball, den die aufgeworfenne Probleme im Verband finden. Drei Arbeitsgemeinschaften beschäftigtem sich mit den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Aufgaben des!Derbandes. Das Ergebnis waren Richtlinien für die kommende Derbandsarbeit, die von der Delegiertentagung einstimmig gebilligt wurden. Gleichfalls einstimmig wurde ein Iugendhilfswerk des Verbandes eingesetzt,! das in engem Zusammenwirken mit den sozialen Institutionen der deutschen Iudenhcit arbeiten ivirt Mitteilungen öe« Reichsbunöes jüü. Krontsolüaten «. v. Ortsgruppe vrrslao «. v. 1. Am 2H. I. 55, vorm 11 Ilhr, findet im „Jüdischen Jugendheim' Schweidnitzer Stadtgraben 25, l, unsere Generalversammlung statt. Besondere Einladungen ergehen noch. 2. Am 15. 2. 55, vorm. 11 Ahr, im großen Saal des Konzcrthause ^.Feierliche K u n d g e h i n g". früheres siehe unser Inserat in dieser Nummer.| Karten sind im Bürg Schweidnitzer Stadtgraben 28 (10—4!lhr) bis zun» 18. Februar abzuholen Auf Wunsch werden dieselben gegen 55Pfg. Abtrpgsgebühr auch insHaich gebracht. — Wir erwarten zahlreiche Beteiligung der Kameraden! 5. Die erste Auflage unseres Gefallenengedenkhuches ist lange vergriffen die jiceite Auflage erscheint Ende Januar. Wir bitten die Besteller deshalb um Geduld. Weitere Bestellungen nimmt das Bfiro gern entgegen. Da selbst sind fehlende Gefallene zu melden. j 4. Wir beklagen den Tod unserer lieben Kameraden Arnhold Rosen thal und Arnold Hänflein. Wir werden den treuen Kameraden ein ehrendet Andenken bewahren. 5. Als neues Mitglied begrüßen wir Kam. Dr. W. D e u t l e r , Rosen thaler Straße 11/15. ö. Am 28. 1. 55 feiert unser Kam. Adolf Grüpberg, Neudorfstrahe 115 einen 50. Geburtstag. — llnferc herzlichsten Glückwünsche! Dr. Mittelhaus höhere Lehranstalt für LemanfSngar 15 Schüler, daher individuelle sorgfältige Erziehung für Sextaner und alle anderen Klassen Annjieldungen täglich 12—13 Uhr Gute Erfolge, geringes Schulgeld FOrderprse für schwächere Schüler Augutta-Plolz 5 luKtauviM Hr. 49, «ee»« L,M.ch Gesellschaft* änze Jiu-Jitsu i. Kursen,Einzelstund.{ederz. 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Gleichzeitig teile ich meiner geehrten Kundschaft mit, daß ich das Geflugel-Gesc ätt in unveränderter und zuverlässiger Wrise weiterführe, und bitte mich ferner zu unterstützen. Ihre Anzeigen Jüdische Gemeindeblatt Vielen Lesern dieses Blattes dürfte es nicht bekannt sein, wie preiswert und reell die Firma Schuh-Growald ist. Schiriedebracke 57 Einige Beispiele: Damen-Schuhe für empfindliche Füße, m 11 und ohne Einlagen, auch echt C evreaux, 10.90, 9.90, 8.90, 6.90, Damen-Uberschuhe Prima Fabrikat 8.50, 5.90, Elegante Tanzschuhe Crepe de Chine 2I95, Samt Damen-Kamelhaar (reine Wolle und echt Kamelhaar).36/42 5.90 3.90 1.95 2.90 Spezialität: Billige und doch gute Herrenschuhe Oer Inventur-Verkauf beginnt Vierte ag, d. 24. Januar 19 3 Mitglied der Kunden Kredit G. m. b. H. Weiße Zähne ‘Reiner Atem: BiOX-ULTRA Wümm ZAHNPASTA mit biologischer Sauerstoff - Wirkung