Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- 1 (1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/3970005-7569526-7569714--1769-3971652- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
10 Ttr. 1 9i(ilii(t •taetalellad Mittel und Ziel sprechen lassen. Anschließend chiskussion und Beantwortung von Fragen. Der Ortsausschuß hofft, mit solchen Aussprachen wieder eine Grundlage für gemeinsame Arbeiten wie Seminar«^ Fahrten usw.;u schaffen, und damit hen drohenden Entfremdungstendeitzen zu steuern. Es worden sprechen:- > am I. Abend: Sonntag, den >5. Januar, cssra (Mar Feuchrwangcr) «. Btith Hanoar schcl Zeirc Misrachi (Papi Rodinsohn): am Abend: Sonntag, den 22. Januar, Wcrklcutc (Map Otto Katz) >7. Makkabi-fiazair Brith Haolim (Edgar Freund); am 3. Abend: Sonntag, den 24. Januar, , Schwarzes Fähnlein (Toni Mcidne«) u. Freie Deutsch-3üdisck>c 3unaenschaft (Ernst Fabisch); am 4. Abend: Sonntag, den 5. Februar, 3li (Alfr. Fabian) u. Bar Kochba lAlir. Koppel); am ö. Abend: Sonntag, den 12. Februar, jüdischer Pfadfinderbund «Frag; iLilvnann) und Greifen (Alfr. Lomnitz). Beainrr: 20 Ahr präzise. Rach Beginn des Referats werden die Türen vericl'loücn. Ort: Jüdisches 3ugendheim, Schioeidnjtzcr Stadtgraben 28. Die geianite! organisierte und unorganisierte Jugend ist eingcladen. Lbanukkafeiern der Sozialen Grupp«. 3» besonders festlichein Gewgndc beging die Soziale Gruppe ihre diesjährige Lhanukkafeicr, zu welcher alle ihre. Schützlinge cingeladen waren. Den Auftakt zu der Feier gab Rabbiner Dr. Halpersohn mit einer Ansprache, worauf gcincinsam das Ehanukkalicd gesungen lourde. Frau Opernsängcrin ikdcr und Frau Käte Fischer sangen Duette von Mozart und Cornelius und Kantor Wartenbcrgcr heitere Lieder. Die musikalische Begleitung hätte Egmont Pollack übernommen^ ivescher sich auch solistisch betätigte." 'Reicher Beifall dankte den bewährton Künstlern für ihre Darbietungen. Ein seht ausgiebiges warmes Abendbrot wurde den Schutzbefohlenen verabfolgt. Jeder erhielt außerdem ein Paket mit brauchbare» Sachen, die init großer; Sorgfalt für jeden besonders ausgesucht waren. 3n dankbarer Freude ergriff eine der Frauen das Wort. Sic dankte für die schöne iieimstättc, welch« alle Schützlinge in der Sozialen. Gruppe gefunden haben, fiir das liebe »olle Verständnis, das man ihnen stets entgegen bringt und durch welches sie immer wieder Trost und neuen Lebensmut schöpfen können. Sie betonte in ihren Ausführungen, daß auch die jüdische Frau praktische Arbeit leisten kann, man möge sie nur anfordern zum Waschen, Scheuern risiv. Mit einem herzlichen Hoch auf die Veranstaltung schloß sie die Rede. Der-Breslauer Kaufmannschaft, die durch großherzige Spenden die EinbeschcruNg ermöglicht hat, sei auch an dieser Stelle herzlichster Dank ausgesprochene I Am 22. Dezembser fand in den Räumen der Lessingloge ein Chanukka- Familien-Rachmittag statt. Frau Gräher, Kryschanowitz, begrüßte in herzlichen Worten die Erschienenen. Ein Ehanukkastück, ebenso wie ein Prolog, von ihr verfaßt, wurde von Kindern für Kinder aufgeführt. Gesang, Rezitation, Tanz von Kindern unterhielt die Erschienenen; mit Pfannkuchen, Pfefferkuchen, Äpfeln, Nüssen und kleinen Geschenken wurden sie besonders erfreut.' Die glänzenden Augen der Kinder gaben das beste Zeugnis davon, welchen Beifall die Vorführungen fanden. - Am j27. und 24. Dezember wurden die Chanukkatage in der Toynbechalle festlich begangen. Oberkantor Borin und Kantor Lachmann zündeten die Lichte, Rabbiner Dr. Simonsohn und Theologe Oppenheimer hielten Ansprachen, musikalische Borträge von Frl. Trude Behr, Kapellmeister Krieg, R.-A. Foerdet, Frau Kätc Fischer, sowie Rezitation von Frau Thekla Eisner folgten. Der langanhaltendc Beifall war der beste Dank für die Künstler, dje sich in liebenswürdiger Weise uns zur Verfügung gestellt hatte». Jüdischer Schwimmoerein Breslau E. D. Anschrift der Schriffführerin: Ilse D l u m c n t b a l, Breslau v, Friedrich-Wilhelm-Straßc 84, l. 1. Ain Sonnabend, den 7. Januar cr., fand unser diesiühriges Dintervcrgnügcn im Friebeberg statt. Die bewährte Tanzsport- Kapelle „-The 3olly Boys" sorgte für Stimmung und Frohsinn. Die Aufführungen, die unter der Leitung unserer Schwimmkamerade» NcImuth Kramer und Arthur H e y m a n n standen, verdienen besonders hervorgehoben zu »»erden, und sagen »»ir auf diesem Wege allen Darstellern, ebenso dem Tanzpaar Willy Dombroiver und seiner Partnerin vom Blau- Gold-Club herzlichen Dank. Die Tombola war durch gütige Unterstützung der hiesigen Geschäftswelt sehr reichhaltig. Wir stechen den Spendern ebenfalls unseren besten Dank aus. < 2. Auf die an, Mittwoch, den 2s. 3anuar er., abends 8.18 Ilhr, im Restaurant „Goldenes Zepter", Schmiedebrücke 22, ftattfindenbe Generalversammlung ivcisen wir nochmals hin. Wir cru'arten, daß alle Mitglieder pünktlich crscbeincn, da wichtige Entscheidungen bevorjtchen. s. Bei dem an, 5. Februar cr. stattfindenden offenen Gauwcktschwimmen „»erden »>ir uns wieder beteilige»: u»ir hoffe», dabei günstig abzuschneidcn. Die jüdische Zugendberatungsstelle gewährt jedem Jugendlichen in allen Fragen der Lebensgestaltung Rat und Hilfe. Diskretion ist selbstverständlich, ihr braucht euren Namen nicht zu nennen.; Leitzing: Dr. Salo Fuliusburger, HobenHollernstraße 37/39, Tel. 864 22. j Sprechstundet jeden Dienstag 16—17 i(br. Schriftliche Anfragen an obige Adresse. Ortsausschuß der jüdischen Fugendverbände. Aeit. Dame sticht Frau >>ä. Mädchen, berufstät.. ohne Entgelt als Schlafkolleg. Off. W. l. Exped. d. Z. Stadt-Theater Montag, 23. 1., 19-30 Uhr Tango um Mitternacht Operette v. K. Komjati Lobe-Theater Täglich 20.15 UHr! Zu wahr, um schön zu sein KMrtdkvM Berber* Shaw Deutsch t. Sieffr. Trehitsch Gerfcart flaimaii Tteatir . Täglich 20.15 Uhr Neuiaueaieraf Sdinekler Wibbei KeaUk sm Haas M über* Sch Keeer Für Sie und Ihre Familie nur die „Schlesische Funkstunde“ (blau -weites Titelblatt) Das Blatt besten Inhalts u. Ton Qglicber A ussUttung Keine bindende Verbandsverpfllchtung! Die .Schlesische Funkstunde* bietet für jeden Abonnenten und seinen Ehegatten bei Verkehrsunfall mit t ö.d liehen, Ausgang 2. eise Stafette-Km Aufnahme-Alter: Für Verkehrs Unfall-Versicherung 16 - 65 Jahre, für Sterbegeld-Versieh. 16—55 Jahre Die ermäßigten Bezugspreise: Ausgabe A das Walt für Ortsenpfang mitVerkehrsunrall-u Sterbegeld-Versieh, monatl. 1 RM., zuzügl. 6 Pf. Zustellgebühr Ausgabe B das BM für Femenpfang mit ausführl. Europa-Programm u. mit Verkehrsunfall-u. Sterbegeld-Vers. tnonatl.9-.21 RM, zuzügl.6Pf.Zustellgeb. Uh:i it ü, letzt« Init« 3« Slarbegald-AiiuaMngMi Empfehlen Sie l)itte die .Schlesische Funkstunde* überall weiterl Je größer der Leserkreis, dejsto höher dieLeistungen! Verlag „Schlesische Funkstunde“ TH. SCHÄTZKY A.-G Breslau V, Nleue Graupenstraße Nr. 7 Fernruf «4«. U4»9 and ««51 Freie jüdische Menschen durch 1 die jüdische Schule! rPanla 0 Heidorn - nanshaltangssdinle i 3 taatl. anerkannt 1 ■ Klnrhte ln »treue rituell Da 6SI9U Ostdeutschland. Gründung der llrfslauer Ortsgruppe d. Jüdischen Frauenbundes Boglnn des mum Schuljahres Ostern 1933. Ausbildung für die eigene Häuslichkeit. Der einjährige Besueh bietet folgende Ausbildungsmöglichkeiten: ä) Volksschülerinnen können erlernen den Beruf der Hausgehilfin, Haushaltspflegerin, Wirtschafterin; b) Schülerinnen mittlerer Reife und Obgrsekundareife den der Kindergärtnerin, Hortnerin, Sozial keamtin, Diätassistentin; T C) Abiturientinnen den der Gewerbelehi;erin. - Anmeldungen ums. hend erbeten im llüro der Schule, KtrschaUee36& Montag;und Dienstair von 12—1 Uhr und Donnerstag nachm von i—6 Uhr. i -'S