Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 1 (1.1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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0 Breslauer Jüdische» Oemelaöeblaff Nr. 1 <8oldstein, Jul.: Deutsche Volksidee und LeutschKlkische Idee. Berlin 1927. 7335 Grimpen, 21.: Die Eisenacher Einigung und die Magdeburger Spaltung der deutschen Antisemiten, Hamporg 1904.' 3603, 91 cheinemann, I.: Ursprung und Wesen >des Antisemitismus im Altertum. 3610, 34 chertz, Fr.: Antisemitismus und Wissenschaft. Wien 1904. 3604, 1 2er Jude. Sonderheft: Jüdisches Volkstum und Antisemitismus. 6752, 2 Die Juden im Heere. Herausgegeben vom 23mm zur Abwehr des AntiseOikkismus. 23erlin 1911. 6051 Judenhaß. Eine Anthologie. Wien 1926. 3609, 62 Kittel, Rudolf: Judenfeindschaft oder Gotteslästerung? Berlin 1914. 6560 Klausner, M. 21.: Zu Lehr und Wehr! Jüdische Zeitfragen Berlin 1903. 5035 Kölner Kundgebung. Drei Reden für Antisemiten (Gotheiu, Baumgarten. ThomG. Berlin 1926. . 3609, 70 Koenig, E.: Das antisemitische chauptdogma. Bonn 1914. 3606, 6 Kapp, I.: Zur Iudenfrage nach den Akten des Prozesses Rohling-Bloch. Leipzig 1886. ' 5948 Kreppel, I.: Die Jtiden nach dem Weltkriege. 7289 Leroy-Beaulieu, A.: Der Antisemitismus. Berlin 1901. 3602, 29 Lombrofo, C.: Der Antifemittsmus und das Judentum im Licht« der modernen Wissenschaft. Leipzig 1894. ' 5913 Macauläy, Th. B.: lieber di« Iichenfrage. Frankfurt a. M. 1852 2145 Marr. I.: Das deutsche Judenttim und seine jüdischen Gegner. 23erliu ' 1925. ' 3609, 19 Mertens, t!\: 23erfchwörer urü> Fehmemörder. Charlottenburg 1926. 3609 40 Michel, W.: 2krrat am Deutschtum. 1922. 7150 Moering, Ernst: Gegen völkischen Wahn. Berlin 1925. 3608, 87 Mueller, K.: Völkische Weltanschauung. Eine Auseinandersetzung. Berlin 1926. 3609, 57 Mueller-Claudius: Deutsche Rassenangst, eine Biologie des deutschen Antisemittsmus. Berlin 1927. 7461. Popper-Lyukeus, I.: Fürst Bismarck und der 2lntisemitismus. Wien 1925. i 7224 Rohling, 21.: Das Judentum nach neurabbinischer Darstellung der Hochfinanz Israels. München 1903. 4951 Rohling, 21.: Der Prozeß Rohling contra Bloch. Berlin 1892. 3601, 96 Rohling, A.: Der Talinudjude. Münster 1872. 3213 Schapiro, I.: Der Antisemitismus in der iranzösikchen Literatur. Berlin 1927. 7537 Schäfer, W.: Die deutsche Iudenfrage. München 1924. 7239 -chlund, E.: Reugermanisches Heidentum im heutigen Deutschland. München 1924. ' ' 3608, 95- Schrattenholz, I.: 2lntifemitenhammer. Düsseldorf 1894. 4230 Schweizer, F.: Politische Geheimverbändc. Freiburg 1925. 7296 Segel, B.: Die Protokolle der Weisen von Zion. Berlin 1924. 7244 Staufs, PH.: Voltaire über die Juden. Berlin 1913. 6245, 2 Stessen, P.: Antisemitisch« und dcutschvölkische Bewegung im Lichte des Katholizismus. Berlin 1925. 3609, 9 Stern. S).: Angriff und Abwehr. Berlin 1924. 7236 Strack, H. L.: Jüdische Geheimgesetze? Berlin 1924. 3609, 5 Treitichke, H.: Ein Wort über .unser Judentum. Berlin 1SH1. 3600, 13 Vogelstein. H.: Um Wahrheit, Recht und Frieden. Berlin 1924 . 3609,6 Wagner, R.: Das JudenMm in der Musik. Leipzig 1869. 3009 Weil, Bnino: Juden in der deutschen Burschenschaft. Straßburg 1905. 3604 20 Weitherrschaft . . . Jüdische Weltherrschaft? Berlin 1925. 3608, 88 Park-Steiner, H.: Die Kuust als Jude zu leben. Leipzig 1928. 7601 Zweig, 2lrnold: Caliban oder Politik und Leidenschaft. Potsdam 1927. . . 7481 Hacfiricfikn aue dem Verbinde der S^nagogen-^emeindee der^nwinzTUederecfUeeien Geschäftsverkehr. Unseren 2lm'chlußzemeinden empfehlen mir unter Zustimmung des Preußischen' Landesverbandes, daß sie alle jür ihn bestimmten Schriftstücke ihm durch unsere Vermittelung zugehen lassen, Dieser Weg wird häufig.511 schnellerer SachbeHandlung imt> -Erledigung führen, weil wir unsere -gutachtliche Aeußerung gleich mitgeben können, während sie andern-alls später — -mch An'ardern — erst eh stattet wierden kann. Mitgliedswerbung. Die Vorstände unserer Anschlußgeineinden werden um möglichst eindringliche und zahlreiche Werbung von Einzeh Mitgliedern nir unseren Bezirksverban-d gebeten. ' Jahresinindeftbeitraq 5 RM.) Der Preußische Landesverband muß bedauerlicherweise seine Beihilfszahlungen stark einschränken. Infolgedessen und auch sonst gelangen anhaltend an unseren Provinzialoerband erweiterte Ansprüche. Sollen wir chnen gerecht werden können, bedürfen wir ernster Vermehrung urtserer Mittel, wofür wir aus die Mitarbeit besonders derjenigen rechnen, .pigunsten deren Gemeinden unser Verband begründet ist und arbeitet. Heilanstalt Freiburg. Am Donnerstag, den 18. Dezember, nachniittags um 4 Uhr, faiVb in der Heilanstalt Frerburg eine Chanukkahfeier für die jüdischen Insassen statt. Schlicht gestaltet« Herr Prediger Heiden seid aus Striegau die Feier. Als die Lichte gezfrnüet wurden, als die Weife des Moaus zur ertönte, da dämmerte es wohl in den armen Seelen, und in manchem 2luge war leises Verstehen zu, lesen. Dann wurden Süßigkeiten verteilt, und die Zöglinge waren beglückt, daß Herr Heidensetd, an dem sie mit rührender Liebe hängen, noch eine Stunde sich mit ihnen unterhielt. Man muß ihn bewundern und man muß es ihin danken, wie er auf alle die Eigenheiten der Armen einzugehen versteht. M. u Buchbesprechungen h I « w volley, Ur und die Sintflut. (Leipzig 1930, Verlag von F. A. Bröchhaus.) _ „Therach nahm seinen -oohn Abram und seinen Enkel > Lot, Harans Sohn, und seine Schwiegertochter Sara, das Weib feines Sohnes Abram, und zog mit ihnen aus Ur der Chaldäer, um sich ins Land Kanaan zu begeben." Also die Bibel (I. Mos. 11, 31). —t- An der Trümmerstätt« dieses Ur, in der Nähe des Euphrat halbivägs zwischen Bagdad und dem Persischen Golf gelegen, hat sieben Winter hindurch seit 1922 eine englisch-amerikanische Expedition Ausgrabungen oeranstaltet: über ihr Ergebnis berichtet ihr Leiter im vorliegpndey Buche. Bei den Ausgrabungen sind Königsgräber mit reichem künstlerischem Schmucke, aus älterer Zeit, als der Abrahams, und einer älteren Kultur, als selbst der ägyptischen, ausgefunden worden. Dil' ältesten ausgedeckten Gräber sind um die Zeit von 3500 bis 3200 v. Chi anzusetzen: damals bestand aber dort schon eine viele Jahrhunderte alte Kultur. Die Stadt, an der auch Rebukadnezar gebaut hat, fijel 4» Trümmer, als das babylonische Reich, zu dem es zuletzt gehörte, Unter Rabonidus den Angriffen der Perser unter Cyrus unterlag. Zahlreich^: ausgesundene Keilschriften werden der geschichtlichen Forschung wertvolle und wichtige Ausschlüsse über diese» ungeheuren Zeitraum gehisst. Das Buch ist, was seltsamerweise darin nirgends gesagt wiitü, eine Uebersetzung aus dem Engllschen. Der Titel des Originals lauset in Anlehnung an die eingangs angezogene Bibelstelle „Ur der Chäldäcr", nicht, 'wie die vorliegende Uebersetzung, „Ur und die Sintilus". In der Tat wird die Sintflut nur auf Seite 16 und 20 bis 22 behaydsii, Immerhin erfahren wir dort als historisch gesicherte Tatsache, daß es eine wirkliche Sintflut gegeben hat, auf die die sumerischen und biblischen ' Geschichten zurückgehen. Rach der Ansicht des Verfassers war , dicjse Sintflut nicht allgemein, sondern eine örtliche Katastrophe, die auf dos untere Tal des Tigris und Euphrats beschränkt war und ein Gebiet ■ betras, da; vielleicht 600 Kilometer lang und 150 Kilometer breit war. Aber für die Bewohner des Tals war das die ganze Welt!" j Die Darstellung ist für feden Gebildeten verständlich und gercsüezn -esselnd. Das Buch ist vorzüglich gedruckt und illustriert und daher auch zum Geschenk sehr geeignet. Hi < Das neue Heft der INonalsschrisl für Geschichte und Wissenschaf i dp» Judentums wird vor allem den Freund der Bibel und der jüdische» Kunstforschung interessieren. Kaminka setzt seinen Bericht über Neuerscheinungen zum Berständnis der Hagiographen fort, mit befand Ausführlichkeit werden Kommentare zu Hiob behandelt. Dabei tritt vor, daß die neuere Kritik mehr und mehr von der Neigung zu mög spätem Ansatz der biblischen Bücher.abkommt, und daß vielfach auch höhere Bewertung des masoretischen Textes Platz grciit. Wertvolle iräge .zur Erklärung des Buches Jesaja steuert M a rt i 11 Buber sie finö aus der gemeinsamen Arbeit mit dem unvergeßlichen F r Rosen zweig an der neuen Bibelübersetzung hervorgegangen, lehrreich ist der Aussatz von R a h e l W i s ch n i tz e r - B e r n st c i n die Illustrationen zum Buch Esther, der die verschiedenen Typen künstlerischen Behandlung dieses Buches scharf hercuisarbeitet und iowohl kunstgeschichtlich wie religionsgeschichtlich zu beleuchten weiß, unter den Übrigen Arbeiten des besonders reichhaltigen Haftes manche für einen weiteren Kreis lesbar geschrieben; so I. Heinema auch beim Inventur- Ausverkaufs, Spezial-Geuhäfte die diese Marke zeigen! Die Schaufenster werden Ihnen die Leistungsfähigkeit beweisen I Arbeitsgemeinschaft Breslauer Spezialgeschäfte und Gewerbetreibende) '