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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-01-01 · 1 (1.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
1 (1.1931)
Date
1931-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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4 Breslauer Jüdische, Gemeiadeblakt Nr. 1 hielt 1812 das Bürgerrecht in Rotibor: verstorben 1826), dessen Name auch auf Fabrikaien eingepretzt erscheint (S. 298), an der Fabrik' zu Ratibor, S. 293 fs.; bre Anm. auf S. 304 spricht von einem Löbel Hamburger (1794/95 nach Gleiwitz gekommen), der um 1800 Händler mit „Proskauer Fayencen" in Gleiwitz war Soetticher, W. v.: Der Adel des Görsitzer Weichbildes um die Wende des 14. und IS. Jahrhunderts. In: Neues Lausitzisches Magazin (Görlitz). Band 104, 1928, S. 1—287. Juden werden darin hauptsächlich als Gläubiger der Adlige» erwähnt, aber auch sonst. S. dazu im Orts- und Personenregister (S. 287 fs.) unter: Chechanynne (!!), Gelhore, Jode (getauft!!), Jsaag, Menleyn, Mossil, Pessag und Smoyl. Breslaur 100 Jahre Synagoge ,Zum Weißen Storch". Die Betstuben und Synagogen der Breslauer Juden. — Wie „Die große Synagoge" am 23. April 1829 eingeweiht wurde. Mit 1 Abbildg. In: BNN, 1929, Nr. 110 (vom 23. April 1929), S. 11. Darüber siehe ferner di« historischen Darstellungen von Heppner, Aron (nach Akten des hiesigen jüdischen Gcmeindearchios) und Klibansky, Erich (nach Akten des hiesigen Staatsarchivs). Beide Darstellungen ergänzen sth aus;' beste. Breslau: ..Goldener Hirsche!" und „Fechtschule". In: Breslauer Zeitung vom 24. Dez. 1929 (Nr. 357) 1. Beilage. — Zur Gesch. dieser in der Gesch. d. Juden in Br. eine wichtige Rolle spielenden Gasthöfe, in denen auch hi« ersten „Schulen" untergebracht waren. Breslau: Zur Erinnerung an Prof. Dr. Benno Badt. Am 20. Iahrzeitstage — 25. Nissan 5689 In: Blätter s. Erziehung un& Unterricht (in: Jüd. Bibl. Nr. 190 v. 6. Juni 1929, Beil. z. ÄFB 1929 Nr. 23). B. B. war stellvertretender Direktor am Johannesgymnasium zu Breslau gewesen. Breslau: Chewras Gmilus Chessed Umischan Aweilim E. D. (Krankenunierstützungs- und Mrijanverein Breslau) 1919—1929. Zum zehnjährigen Bestehen. Breslau (1929), 15. S. Tätigkeitsbericht. Breslau: S' Schlesien. Breslau: (Statistik). Der Anteil der Religionsgemeinschaften am Bestand und Wachstum der Bevölkerung. In: Monatsfchr. d. Statist. Amtes der Stadt Breslau 56. Iahrg. 1929, Juli: auch ÄZO 1929, Nr. 43 (o. 24. Oktober. Beilage): dazu s. auch unter Rechnitz. I Breslau: Katalog der vom Verein Irisches Museum in Breslau veranstalteten Ausstellung: Das Judentum in d. Gesch. Schlesiens (1050—1-50) 3. Febr. bis 17. Mär, 1929. Mit Borwort von Willy Cohn. Breslau 1928 (VIII, 126 S., 20 Taseln). Besprechungen s. BNN, 42, 1929, Nr. 34 (St.). — Aus Alter und Neuer Zeit ll, Nr. 38 (28. 2. 29) (Beil. z. IFB 1929. B. 9). S. 300—301: II. Nr. 40 <4. 4.) (Beil. z. IFB 1929. Nr. 14), S. 316—17 m. Abb. <D. Lewin) JZO 1929. Nr. 8 (Beiblatt: W. Cohn. Schles. Judenjchicksal). CD.-Ztg. VII. Nr. 12. S. 145. (M. Steinberg) GBL Berlin. 19. Nr. 4. S. 164—67 m. Abb. (W. Cohn) ZGID I. Nr. 2, S. 163—64. (W. Cohis) Menorah, VH, Nr. 5/6, S. 273—77 m. Abb. (A. Grotte) Der Oberschlesier 11, Nr. 4, S. 268^-277 ('21. Schellenberg: enthält einige Unrichtigkeiten). Breslau: Iüdisch-theol.- Sem. (Fränckelsche Stiftung). Zum fürzfurch-. siebzigjährigen Jubiläum des Instituts erschienen fast in jeder jüö. Zeitung Deutschlands Jubiläumsartikel: hervorzuheben davon sind die Artikel von L. Lew.n (IFB, 31. Nr. 45). I. Heinemann (GBr VI. Nr. 10. S. 171—72) sowie von A. Lazarus (GBl Frankfurt a. M. VIH. Nr. 4. S. 131^32) u. a. m. Besonders erwähnenswert sind die zwei Bände wertvoller wissenschaftlicher Abhandlungen aus jüd. Gebiete, die zum Jub. vom Kurat. d. Sem. herausgegeben wurden. Kurz seien noch die in geringer Auflage erschienenen z humoristischen Bierzeitungen (hcbr. und deutsch) erwähnt, von denen die hebr. eine interessante Parodie des Talmudstils enthält. Brillmg, Bernhard: Sephardijche Juden in Schlesien. In: GBr VI, Nr. 1. S. 6. Erster Abdruck eines Teils einer bisher unbekannten Urkunde aus dem Jahre 1625, di« seph. Juden eine Niederlassungserlaubnis für gewisse Teile Oberschlesiens gibt. Brilling, Bernh.: Zur Geschichte der Juden in Breslau. Zwei neue Urkunden aus dem Mittelalter. In: JZO VI, Nr. 1 (Beil.) betr^ zwei Urkunden aus den Jahren 1415 und 1430—39. Brilling, Bernh.: Zwei alte B-kauntmachungcn. In: GBl Hamburg V. Nr. 3, S. 15/16. Zwischen diesen drei hier zum erstemnäl edierten jüdisch-deutschen Texten von Bekanntmachungen ist hier auch zum erstenmal der jüdisch-deutsche Text eines Breslau betr. Beschlußes der Gemeinde der Altcnaer Juden in Hamburg aus dem Jahre 1750 abgedruckt, betr. die durch die bekannte Pulverturchexplosion vom Jahre 1749 teilw. in Mitleidenfchait gezogene nichtjüd. Stadtgemeinde, der von der Altonaer jüd. Gemeinde eine Unterstützung in Höhe o«i 100 Rtl. zugewendet wurde. Brilling, Bernh.: Bibliographie d. jüd.-schles. Lit. f. d. Jahr 1928 nebst Nachtr. z. d. des Jahres 1927. In: GBr VI. 3. S. 42—43: Nr. 6. S. 101—102: Nr. 8. S. 137—38. Bibliographie mit 81 Nummern Brilling. Bernh.: Breslauer Judentaufen im 19. Jahrhundert. In: JZO VI. Nr. 17 vom 24. 4. (Beilage). Brilling, Bernh.: Ein Glogauer Jude >n Sachsen. In: GBl Leipzig V. Nr. 21, S. 2—3; betr. eine Einreiseerlaubnis vom Jahre 1797 für den Glogauer Juden Rafael Abraham Lichtenstadt. Brilling. Bernh.: Die Juden und das Theater in Schlesien. In: IFB 31. Rr. 29 (Beilage: Jüd. Gesch. u Kultur). Kurzer Ueberblick. Brilling, Bernh.: Beiträge zur Gesch. der Juden m Schlesien aus der heimatkundlichen Literatur. In: JZO VI, Rr. 30. Beil.; Nr. 33. Beil. Der Familienname ,Lude" zur Gesch. der Juden In Münsterberg und Breslau im Mittelalter. Brilling, Beruh.: Di« jüdischen Fatnllien von Zülz O.-S. 1725, I! (Forts.) mit Anhang: Di« Familie Friedländer in Zülz. In: JFF V. Nr. 3 (- H. 9 d. gesamt. Folge). S. 177—181. Brilling. Bernh.: Posen und Breslau. Die Lissaer Iudenschul in Bresl. Nach archio. Quellen. In: JZO VI, Nr. 46 (Beil.: 1689—1753); Nr. 52 (Beil., 1750—60). (Fortsetzung folgt.h Die Wahl zum Prcuß. Lanüesverban-e hatte in Berlin, dem einzigen Bezirk, wo eine Einheitsliste nicht zusta gekommen ist, folgendes Ergebnis: ^tde 30. November 1930 . 16. Nt li 1925 St.Minen; chl Nlund .te Stnimeiiz-ibl Nt-nbote Liberale Partei. 41 797 24 23166 10 Jüdische Volkspartei. 25 836 14 16 392 7 Religiöse Mittelpartei .... 1.788 1 5 543 i Konservative Partei. 1411 — 2 902 1 Deutsche List«. 1337 — — — Ostfüdische List« Klal Iisroel . . 114 — — — Ueberparteiliche Vereinigung . . 2339 1 — Posittoliberale sich. Bereinigung 723 — — —± Ostjüdischdemokratischer Block . . 121 — — — 41 21 50. November 1930 16. Nt >1 1025 Wahlberechtigt waren rund. 135 000 Zahl der abgegebenen Stimmen ... 77 962 Davon ungültig. 565 Wahlbeteiligung etwa. 60%f 130000 50 000 409* Besichtigung | Die Damen und Herren des jüdischen Wohlfahrtsamtes besichliWefi am Sonntag, den 30. November, in Begleitung der ihnen ehrenamtlich zur Seite stehenden Aerzte das von Herrn Dr. H e > d e n f e ld in K a tt t h geleitete Kinderheim Stefanie. Der vor kurzem errichtete Bau bietet Unterkunft für etwa vierzig Kinder im Alter von vier vis vierzehn Jahren. Die in hygienischer Beziehung allen modernen und erprobten Anforderungen ensprechenden Räume sind mit feinstem Gr schmack eingerichtet. Ein geräumiger Dachgarten mit Liegehalle erMög licht Liegekuren, während m einem wunderbaren großen Garten, dek an den Wald grenzt, sich die erholungsbedürftigen Kinder tummeln können. Die Kinder sind unter ständiger 2stlssicht des Arztes und des ausreichend geschulten und erfahrenen Pflegepersonals. Zwei gute Volksschulen sind ein Gymnasium ermöglichen den Kindern des Sanatoriums di« unuyterjbrachen« Fortsetzung des Schulbesuchs: ihr« Arbeiten werden beaufsichtigt. Sie verbringen säst den ganzen Tag im Freien. Dieses Privat-Erholungsheim, das einzig« unter ärztlicher Leitung im Osten, in nächster Nähe der Großstadt, Hilst einem Mangel ab, unter dem viele Familien bisher gelitten haben. , Ckanukkah.Zeier in Leubos Am 21. Dezember 1930 fand in der Provjozlal-Heil- und Pflege- Anstalt in Leubus eine Chanukkahfeier statt, di« der Jüd. Wohlfahrtsverband für Niederschlesien veranstaltete. Äm Saale besanden sich zwanzig Patienten, die an der Feier tellnahmen. Nach dem Lichtezünden hiell Herr Bezirks-Rabbiner Dr. Wahrmann eine kurze Ansprache, in ü?r er den Sinn des Chanukkahfestes erläuterte. Als Abschluß der Feier wurde gemeinsam mit den Patienten das Chanukkahlied gesungen. Man hatte unbedingt das Empfinden, daß die Feier einen tiefgehenden Eindruck ans die Kranken machte. Große Freude jösten die Päckchen aus, die jeder der anwesenden Patienten erhielt. Di« bettlägerigen Kranken wurden von Herrn Rabbiner Dr. Wahrmann und unserer Fürsorgerin auf der Station ausgesucht und durch kleine Geschenke erfreut. Barn ch. Cbanukkabfeier in kerrnprotsch Wie alljährlich hat auch dieses Jahr für die jüdischen Insassen! in Herrnprotsch eine Chanukkahfeier stattgefunden. Das Anzünden fiel: Licht« hatte freundlicherweise Herr Kantor Wartenberger übernonlmen, während der Seelsorger der Anstalt, Herr Rabbiner Dr. Halpersohn, eine zu Herzen gehende Ansprache hielt. Die Insassen wurden in bescheidener Weis« beschenkt. Di« Verwaltung der Anstalt betätigte sich wie immer in freuichlicher Weise nicht nur an der Feier, sondern sie spendete auch für unsere Intasien und anwesenden Gäste Kasse« und Kuchen. Allen denen, die .zum Gelingen dieser würdigen Feier in der einetr oder anderen Weis« beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlichster und aufrichtigster Dank ausgesprochen. Jüd. Wohlfahrtsamt. Den 60. Geburtstag 1 1 1 feiert am 11. Februar dieses Jahres Herr Eugen Perle, der sich in den weitesten Kreisen unserer Gemeiide allseittger Wertschätzung und Verehrung erfreut. Getreu den Traditionen seiner Familie, in der die Förderung jüdischer Jnteresien und insbesondere die Ausübung von!

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