Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 7 (1930)
- Issue
- 1 (1.1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1 Breslauer 3 ü bLf d)es Gemein debloll Hacfui fitenaas cieyr cler §Migogen-h« »einärn dcrCTi Itoonde rooinzlliederscfitesien Der 3üd. Wo ilfahrtsverband für Niederschlesien ) Chanukkah eisne i schlichte Feier in der Pflegeanstalt Leudus, die durch Herrn Wahrmann geleitet!wurde. Von den dort Insassen nahchen! 20 daran teil. Herr in warmen Wdrtssn von der Bedeutung und machte *mjit ider wohldurchdachten druck auf die Zuhörer, die auch gern in einstimmten. Paa» der religiösen Feier dank der Zuchestdungen verschiedener Ein hies gl die veranstaltete kurz Nl Provinzial-Heil- und Bezirksrabbiner Dr. lebenden 40 jüdisches Dr. Wahrmann sprach der Chanukkah-Tage Ansprache sichtlich das Chanukkah-Lied wurden d!» Krankes Organisationen mit Frankenstein. F ü Gcmeindebeamtei Alexander sein sünszigjä A. wurde in Odornik als Kultusbeamter tätig münde i. P.. Ahlem, El steht seit 1907 im Dienst^ schätzung erfreut. Herr und wurde während Lazarettwesen mit dem Militsch. Der Gcmeindemitqliedcr ang^ Wissen und Zusammeng, Zu diesem Zwecke vera mäßige Vorträge und und Purim meistens g reichhaltige Bibliothek, regelmäßig vergrößert, mit einem Vortrag von März konnten wir der juden den Film „Frühlin >ahr brachte uns als erst bei der Herr Studienrat D des Provinzialverbandes eingeladen und konnten dm November hielt und Islam". Am 31. Dezember Anwesenheit unseres Bclz ionders feierliche Note er ji und Obcrnigk eingesund r hiesiger Schüler chielt H: der er den Kindern di ‘ Auch die anwesenden Treb a Rezitationen zur Perschöa same Itasscetasel, lüdhren) an die Kinder verteilt w der dann Alt Und Jung Namslau. Im Mifi bundes Breslau zum Vc rescrendariü F o e r d e r, Gedanke in. der Bibel > Frl. Foerdär ließ anschlte sich sehr aniegend und int des Vereins alle vierzehr i Methode bewährt sich se Meinungsaustausch wird Die Ortsgruppe de- "Zigsabend, an dem i „Nationalsozialismus und interessant und belehrend Am 129. Dezember Ehanukkah-Nachmittag Beteiligung, auch der statt. Nachmittag um 3 hielt Herr Rabbiner Dr. und Erwachsenen, in w< bare Geschichte der Makk Juden zu sein und dem die Vorträge der Kinder sorgfältig mnstudiert. liche Feiertage, Verbunds ollerlei Gaben er n s z i g j ä h r i g e s! 2 i e n ft j v b i l ä u m des Am 1. Januar riges Dienstjubiläi ose») geboren und In dieser Eigen Elrehlun, Militsch, Holland, Jnowratzlam und unserer Gemeindc. A. ist Ehrenmitgliep djes hiesigen Kriegervereins des Krieges wegen seiner Verdienste uin das Lerdienstkreuz für Kriigshilse ausgezeichnet, e Mendelssohn Verein, dem säst alle Ausgabe gestellt, jüdisches chören, hat sich zu hörigkeitsgesühl i» mtaltet er,, befände^ im die Zeit von Sinschas-Thauroh, Chanukkah gesi llige Abende. Asß erdpm besitzt der Verein «ine sich durch die Mitgliedschaft beim Heincbund 0ze TätigkeitHm Jqhre 1929 begann im Februar üt er Rebckkcch Kohut. Im großen Kreis von Nicht- Frau Dr. Prager Gemeinde' und einem Heit Gäste aus Trebnü- Dr. Speyer cin^n fand unsere Eham irksrabbiners Her i. Nach Gesangs rr Rabbiner Dr. litzer undObcrnigke lerung des Festes und reut. D. feierte Herr Kantor Isidor n> als Kultusbeamtcr. Herr ist seit 1880 ununterbrochen chaft amtiert« er in Uecker- , »so er sich allseitiger Wendet Gemeinde zu verbreiten, s sin Winterhalbjahr, regelg in Palästina" storstchren. Das Winterhalbim «eptcmber, e nt« tkg rn Mendelssohn-Gedenkfeier, . Willg Cohn die G> der krede hielt. Auf Anregung hatten mir die bfna hbarten Gemeinden dazu und Trachenbcrg begtüßen/ Vortrag üÜcr „Judmtum hseier stall, die durch die Dr. Wahrmann eine be r)ielt. Auch hierzu -allen sich Gäste aus Trebnitz nd Theater-Darbietungen Währmann die Festrede, in Bedeutung desf ^h.nnukkahsestes nahebrachtc. rKinder trugen durch kleinere bei Es folgte eine gemein der noch einige Red« n gehalten und Geschenke irden. Erst nach Mit crnacht begann der Tanz, noch einige Stunden cemütlich beisammen hielt, nat November kenti im Austrage des Frauen “ uenverein Frl. Studien- Breslau, ihr Vorttag »thema hieß: „Der soziale seine Bedeutung für das heutige Leben", ßend einen Meinungsaustausch eintrctcn, der interessant anließ. 0ie schlug nun vor, innerhalb Tage Arbeitsgemeinschaften zu schassen. Diese r, stets sind die Abende gut besucht, an dem lebhaft teilgenommrn. <£. B. veranstaltöte-im Dezember einen Bar Herr Dr. Hei mann, Breslau, über den seine Bekämpfung" sprach. Der Vortrag war seh? fast alle Gemeindemitglieder waren anwesend, fand der vom Frauenvereitr veranstaltete die Kinder und Erwachsenen unter großer rnstädter und Könstädter Gemeindemitglieder, Uhr wurde mit Kaffeetafel brtzvnpen. Darauf Wahrmgnn eine Ansprache Tm di« Kinder lcher er in leicht faßlicher Weise die wunderabäer erzählte und die Kinder ermahnte, gute Beispiel der Makkabäer nachzueifern. Es folgten find das Festspiel, von Herrn Kantor P a k u l l a dem Festspiel verkörperten die Kinder sämtn durch passende Musikbegleitung. Die Stufst r Be sührung wird sowohl für die Kinder wie für die-Erwachsenen ein«" bleibende Erinnerung sein. Am Abend hielt Frau Justizrat Lkllendo rs, Breslau, einen Vort ag über „Persönlichkeiten im IudentufN". Der einstündige Vortrag'--fes elte ungemein, er war formvollendet und von Idealismus und tiefer Religiosität getragen. Oel». Auf Veranlasfunz des Herrn Be'zirtsrabbincr Dr. Wahrma n n lud der Gemeindeoorstand am 28. November die Vertreter alter Ortsvereine zu einer Befprec-ung ein, um über ein gemeinsames Programm für die kulturelle Arbeit innerhalb, der Gemeinde zu beraten. Herr Dr- W. ho!> zunächst di: Bedeutung kultureller Gemeindearbeit - im allgemeinen hervor und wüs besonders "aus die Notwendigkeit eines engeren Zusammenschlusses aller Vereine für gemeinsame kulturelle Ausgaben hin. da nur durch eine Zusammenfassung aller stidischinteressietten Kräfte das jüdisc-e Leben in den Kleingcmeinden gehoben werden kajnn. In der hieraus solgenden Aussprache wurde dieser Standpunkt von allen Erschienene«, gebilligt, woraus dann das Programm für die Winter arbcit entworfen und ein A -beitsausschuß gewählt wurde, der für die Ausführung biejjes Programms sorgen soll. Der Ausschuß, der hen Namen „Ausschüß für jüdische Volksbjldung" trägt, setzt sich zusammen aus Frl. Rosa Bandmann und den Herren Appel, Schwenk, Georg Tockuß, Kantor Wolfs und Habb. Dr. -Wahrmann. In der Ar sschußsihung vom 12. Dezember wurde nochmals ein gehend über die im Lause dieses Winters a.bzrchaltenden Vorträge raten und deren Reihenfolge endgültig festgesetzt.' Der Jugrndverein hat seine Winterärbeit am 30. November mit einem'Vort age von He rn Dr. Heinz SchsszO-Lber „Die soziale Einstellung des Judentums" ausgenommen. Der Rsthrent führt« sein Thema rechlsvcr stcichend durtz, indem er.-einige soziale Einrichtungen des mosaisch-talmudijchen Rehts mit den diesbezüglichen Vorschriften des römischen und des mod rnen Rechts, insbesondere des geltenden deutschen Rechts, verglich. Ke -ade durch xine derartige Gegenüberstellung gelang es dem Referenten, di< hohe Stufe der sozialen Ethik des Juden iums deutlich zu veranschaulichen. Am wirksamsten waren die von ihm angeführtes Beispiele aus den Arbeitsrecht, besonders die Verordnungen des jüdischen Rcests betreffs der Lohnsicherung und der Arbeits -, zeit. An den Überaus intcrissanten Bortrag schloß sich eine sehr rege <r größte Teil der. Erschienenen beteiligte, tand gewählt, der sich ans den Herren Dr. Diskussion an, cn der sich d< Hieraus wurde der neue Vorst Am 26.. Dezember voran alljährlich eine Ehanukkahseier Schwenk, Kantor Wolfs und lien Schwestern Hirsch zusammensetzt. taltete der hiesige Frauenvere in wie mit. Einbcscherüng^sür die Kleinen unserer Gemeinde. Nachdem ein Junge die Lichter entzündet hatte, trugen nnine Kinder Gedichte vor, die Herr Kontor Wolss-mit ihnen einstudiert hatte. Alsdann sprach H)err Rabb. X)r. Hahrmann zu b'tn Kleinen übetden Sinn und die Bedeutung des Chanukkahfestes im allgemeinen und für die jüdische Jugend unserer Zeit im besonderen. Eineanschließende Kofsectafel hielt dann noch jung 'und alt einige Stunden gemütlich zusammen. ~ . ", Sptollau. I Gilt bemerkenswertes Grab befindet sich auf unscr.em Friedhof. Die Jsnschrift des kleinen, schlichten.Stejnes lautet: „Hier ruht David Salomo ifuis der Familie Samuel zu Glogau,. Unteroffizier vom l 10. Schlesischen Sfteflinient, machte die Feldzüge von-181H—15 mit, erwarb sich in der Schlächt bei Leipzig durch seilten Muth und Tapferkeit das eiserne Kreuz und starb den :15. 7. 55“. Die Erhaltung dieses Heldengrabes wärö sehr wünschenswert; wer von den Verwandten ist lxierzu bereit? j Am Dpnnekstag, den 26 Dezember, fand hier eine Chanukkahfeier statt, sür die dei.erste Vorsteher unserer Genreinde, Herr Max Hirsch, seine Ritume zstr Vsrfügung gestellt hatte.' N>ichdein Herr Pkcdiger Zuikermann aus- Sagau di« Lichter entzündet und alle Anwesenden gemeinsam BkpauÄ Zur gesungin hatten, trügen die Kleinen freudig twd mit großem Interesse die C-anukkah-Geschichte und -mehrere Gedichte vor, die auch auf die Erschienenen Erivachsenen «inen nachhaltigen Eindruck gemacht' hasten. Trebnitz» Am Sonntaz, den 29. Dezember,' veranstaltete die Synagogengemeinde Trebnitz im großen Saale l-es Hotel gelber Löwe eine Chanukkahf-tier, zu welci er auch die'Nachbc rgemeinden eingeladcn und teilweise erschienen waren. Das Programm der Feier bestand nutz Begrüßung idurch den I. Vi rsitzenden, Prolog i gesprochen von einem jungen Mädchen), Weihe der Ehanukkah-Lichte (Herr Kantor Krul) und gemeinsamem Gesang von Ttoaus Zur . in der ideutschen Uebersetzung (Schirm und Schütz). Hierauf solgte gemeinsame § affeetafel, nach welcher Gedichte und Ausführungen der hiesigen und Obernigker Kind-r>- Religionsschule strrttfanden, di« reichen Beisatl fanden. Jedes Kind wurde durch ein kleines Geschenk, erfreut. Nachdem Herr Verbandslehrex C z o l l a k ist einer Ansprach« auf die Bedeutung des Chanukkah-FesteS hingewiesen hatte, hielt alslann Herr Studien at Dr. Willy Eohiz, Breslau, einen fehst fesselnden Vortrag mit.Lichtbil lern über das Thema: Eine Reife nach. Sizilien, dem alle Anwesenden Imit größtem Interesse lauschten. Obwohl nun der offizielle Teil der Veranstaltung erschöpft war, verweille noch der größte Teil der Gäste bei Spiel und TaNz gemütlich beHsammen! Igen ,11 Otulariura Sfr Ohlauer Sfr. 82, g«g*nQb«r Petarsdorff kodwi losen MftkM ingenprfifmi