Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 5 (5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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SS 8ce»!a««r Getmeimdevlatl «r. S Frail Rosi Grätzer: „Soziales Wirken — eine biblisch« gorbenJng". Her^ Dr. Schwarz: „Jüdisches Kunstgewerbe'. Erast Herrnstadt-Oettingen: „Bibelrezitationen".! err Kapellmeister Krieg: „Die Bedeutung des Wiegenliedesl. Unser Werbe- und Sammelmonat brachte uns etwa 100 neue iKit» zlieder. Wdnn wir weiterhin di« wohlwollende Unterstützung der Tstesiauer Judercheit finden, hoffen wir noch auf größere Erfolge. : An Stelle von Frau Scharff-Salinger, die ihre Stellung aus Ge- . sundheitsrücksichten niederlegen mußte, übernimmt Frl. Rosa Kaufmann, bisher an jber Hauswirtschaftsschule in Wolfratshausen, die Leitung unserer Hausgehilfinnenschul«. Äeeerälversammlung „Ehewras Gmillus Eheffed". Obiger! Berlin hielt am 24. März seine 0. Generalversammlung ab, zu Vier vielt Mitglieder und Gäste, erschienen waren. In Abwesenheit des erkrankten Vorsitzenden, Herrn Dr. Gvezebinasch erstattete Herr Dr. Breslauer den Tätigkeitsbericht; es ging daraus hervor, daß der Verein getrtu feinen Zielen viele, insbesondere verschämte Arme und Kranke durch Lebensmittel, Spenden, Medikamente und Kurbeihilfen unterstützte. Ferner wurde in 130 Trauerfällen ehrenamtlich das „Minjan" gestellt. Der Kassenbericht ergab an Einnahmen durch Spenden und Beiträge zirka 16 000 RM., die fast sämtlich für angeführte Zwecke ausgetzeben iourden. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden gewählt: als Vorsitzender: Herr Isidor Lichtenberg: als Vorstandsmitglieder: die Herren Karl Alt, Moritz Bayers Zahnarzt Dr. Breslauer, Dr. R. Glus kinos, Detnnar Foerder, Karl Ludnowski, Ismar Schüftan und Heinrich Sichel. Ein Antrag auf Statutenänderung wurde dahin angenommen, daß das Geschäftsjahr gleich dem Kalenderjahr gelten soll. i Die Versammlung schloß um 10% Uhr und verlief in würdiger Form. Aus den interessanten Debatten ging hervor, daß das Gedeihen des Vereins seinen Mitgliedern sehr am Herzen liege. Hochherzige Menschen bemühen sich um die Erfüllung von jahrtausendalten, edsen, jüdischen Zielen, nämlich: Uebung von Liebeswerken, Besuch der Kranken, würdiges (Gestalten des Gebets im Trauerhause. Sie wollen dadurch diesem Verein unter ihren hiesigen Gemeindemitgliedern weitgehendste Beachtung verschaffen. |. Wie alljährlich, so auch in diesem Fahre bittet der Verein dürch Aüsruse um Spenden für das kommende Peßachfeft; mittels birfer Spenden soll das Elend unserer verschämten Glaubensgenossen gelinlert werden. Ilm zahlreiche Unterstützung wird höslichst gebeten. Spenren erbitten wir auf Vereinskonto: Gmillus Cheffed, Postscheckkonto 70 021 Breslau. ' Die milde Zigarette Woh«nmg»tau»ch Möbeltransport zwischen beliebigen Orten Fordsm 81« uiwsfbindBchsn Kbnfnanachlat “ Inöczidcnfcrtilfinnö 777! Spo.: laawttilii iit ni im fas. — M Vnsdi 1 Jak skrifHkki Kram. O Kammerjägerei H. Junk Brestsu R — Twiefoit 32324 — Hsrderstr.43 Der Jüdische Frauenbund von Deutschland tagt vom S. bis 11. Juni 1929 in Berlin. Die Tagung gewinnt eine besondere Bedeutung dadurch, daß der Bund sein 25 jähriges Bestehen in diesem Jahre feiert. Die verantwortlichen Vertreterinnen de« Bundes werden auf Grund ihrer langjährigen Arbeit über die Entwicklung des . Jüdischen Frauenbundes bleichten und die Zukunftsaüssichten der jüdischen Frauenbewegung und jüdischen. Frauenarbeit erörtern. Der Jüdische Frauenbund, der 50 000 Mitglieder umfaßt und dem 450 Frauenvereine aller jüdisch-politischen Richtungen angeschlossen sind, verspricht sich von dieser Tagung, die in allen. Kreisen schon lebhaften Widerhall findet, wesentliche Förderung der gesamten Arbeit. Einer Anregung von Frau Rebekah Kohut, Newyork, die auch im Jahre 1923 eine jüdische Frauenkonserenz in Wien einberufen hatte, folgend, findet vom 4.—6. Juni d. I. in Hamburg eine Internationale jüdische Frauentagung statt. Mit der Vorbereitung dieses Kongresses ist ebenfalls der Jüdische Frauenbund von Deutschland betraut worden. Etwa 20 außerdeutsche Länder werden ihre Vertreterinnen entsenden. Aus dem reichhaltigen Programm, das sich mit sozialen und Erziehungssragen, Frauenarbeit in den jüdischen Gemeinden, sozialer jüdischer Frauenarbeit beschäftigt, nennen wir Fragen, die für das gesamte Judentum von Interesse sind, wie Völkerbund, Jewish Agency etc. Im Anschluß an in Wien schon ausgesprochene Wünsche sollen die ■ Möglichkeiten der Gründung eines Fraüen-Weltbundes erneut in Erwägung gezogen werden. Der Central verband jüd. Handwerker Deutschlands. Ortsgruppe Breslau, hielt unter dem Vorsitz des Koll. Maurermeister Julius Perl am 26. März .in der Lessingloge eine Vorstandssitzung ab, in welcher Neuaufnahmen, die Einrichtung der Geschäftsstelle, die Versendung von Werbe-Handbüchern, die Ausgestaltung der Lehrlingsgruppe und Verschiedenes besprochen wurde. Im Anschluß hieran fand in Gemeinschaft der Frauen, Gehilfen- und Lehrlingsgruppe eine Monatsversammlung statt, in welcher KolT Ernst Eichwald einen fesselnden Vorträg über Fern-Photographie hielt. An der Hand zahlreicher Experimente und Lichtbilder entwickelte, der Vortragende ein interessantes Bild über das Entstehen der Fern- Photographie und des Bildfunks. Für beide Phasen der neuen Eriindung wurden Bilder entwickAt, und mit verblüffender Deutlichkeit vor Augen geführt, wie in weiter Ferne ausgegeben« Bilder und Photographien vor dem Auge des Beschauers abrollen, die dann als fertige Photographische Stücke in der Versatnmlung besichtigt werden konnten. Das?ßere 8feifmeefitä$cßmue& /V) Anaflen ffireialagen Werfen *— JiCßergmiti SeäanntgtvßerJlmwaßfk , 'ritfJßestecfaC '“ 'JlutöJ&Tßjauf (^efegenfieitsßäuß rntziidiwaid Grabschenerstr.39 Fernsprecher 58473 Elektrische Licht- und Kraftanlagen Neuzeitl. Schaufensterbeleuchtungen Sofortige Beseitigung von Störungen BrOX-ULTRA ZAHNPASTA ist die richtige, sie macht die Zllme bfendead «iw a. beseitigt Mond, ceroefa; spritzt nicht. Ist hochcaazeatriert, daher spammer. mm* ■iha«,Sr*siss