Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 5 (5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5 Btolauct -Shische» Gemetadeblatt 87 Der XVI. 3ioniften-ftongre& findet im Juli 1929 in Zürich statt. Nähere Auskunft erteilt das Büro des Kongresses, bis 25. Juni 1929 in Brünn. Lehmstätte 17, alsdann in Zürich. Postfach Bahnhof. Die langen des Büros liegen in der Gemeindebibliothek, Anger 8, aus. Breslau. hebräische Sprachschule „kirjath Leser". Swmmersemester 1929. .Der Unterricht wird frühmorgens, nachmittags und abends im jüdisch-theologischen Seminar, Wallstroße 14, pari., Zimmer 4, erteilt. Für Fortgeschrittene gibt es spezielle Stunden für T'nach, Mischna. Agada, Grammatik, mtnelalterliche und neuere Literatur. ■ Jeder Kursus hat besondere Konversationsstunden. Zu Beginn des Semesters werden zwei neue Anfängerkurse —«.für Kinder und Erwachse ne — eingerichtet. ' Literaturkursus Neuere Literatur. Gruppe I (6. Semester): a) Steinmann. I. Cohen, Kobak, Gnessin, Fichmann, Schimonowitz u. a. Lektüre | und Borträge: d) Lektüre und Besprechung wichtiger Artikel aus den hebräischen Zeitschriften. Gruppe II (2. Semester): Die realistische Schule der neuhebräischen Literatur: Mendele Mocher Sepharim. Lektüre und Borträge. Gruppe HI, neueste Literatur: Lektüre und Besprechung der — besonders in Palästina — neu erscheinenden literarischen Werke. Literaturkursus 8. Alte und mittelalterliche. Literatur (1. Semester):. »na. 3. Agada. 4. Die hebräische Dichtung vom (Bon Samuel Ha-Nagid bis Jehuda halevi.) sonders darauf hingewiesen, daß die er hebräischen Sprachsthule gegen Bürgschaft des aus der Bibliothek des südisch-theologischen Seminars erhalten können. l Auch im Sommer werden wieder hebräisch« Liederabende (hasamir) veranstaltet. Anmeldungen für alle Kurs« stets Montag bis Donnerstag 19 bis 2ü Uhr, Wallstroße 14, vart., Zimmer 4. 1. T'nach. 2. Misä 10. bis 12. Jahrhundert! Es wird ganz bes Hörer und Hörerinnen Schulvorstandes Bücher! Die Soziale Gruppe für tntK fotütige jüdische Aromen und TNSdheu erfuhr im Jahre 1928/29 einen großen Aufschwung dusch unser« neuen größeren Räume Kaiser-Wichel» ,-Strahe '16, die insbesondere dur h das große Interesse auch auswiirticer Schülerinkien an unterer Schult für Hauswirtschaft notwendig wun en. Daselbst stehen für unser »rohes Internat allein drei schöne Rät m« zur Verfügung, außerdem ei» Bortragssaal und Vereinszimmer f ir jüdische Jugend und jüdische 93 ereine. In den luftigen, Hellen Riumm hoffen wir, unsere hausgehilnnnen- Schule amh weiterhin sehr «nt oickeln zu können. Di«! Nachfrage' nach Absolventinnen unserer Anstalt ist so groß, daß sie nicht befriedigt «erden kann. Das Mißtrauen in Lestungen und Art der jüdischen Hausangestellten hat allerseits «stier kesseren Einsicht Platz gemacht. I Unsere soziale Arbeit erstreite sich.auch in diesem Jahre auf Arbeits-' Vermittlung, Beratung in ollen Lebensfragen, Hausbesuche und Sprechstunden sür notleidende Bnslauer Juden. Unsere Bolksunterhaltiings und Bildungsabende, bei denen es stets unentgeltlich ein einfaches, r ahrl astes Abendbrot gibt, erfreuten sich auch in diesem Jahr dank der int:resst asten Vorträge künstlerischer und intellektueller Persönlichkeiten großer 8 Beliebtheit. - Zu Chanukkah veranstaltet!p wir eine große Bescherung, besonders konnten wir durch großzügige Unterstützung seitens unserer Kaufmannschaft und mit privater Hilfe warme Sachen, die in diesem schweren Winter unseren Schützlinge» siehst wohl taten, aber auch Lebensmittel in weitem Umfange verteilen. i Purim veranstalteten wir ech« heitere! Feier, bei der wir 130 Personen bewirteten. . . H , In unserer Hausgehilfinnen- und haushaltungsschule haben wir etwa 30 Schülerinnen in diesem Jahr ausgebildet, von penen der! größt« Teil in Stellung ist. Eine! große Anzahl von Neuanmeldungen liegt für Ostern vor. Jede Woche tominen die Mitglieder des Hausgehilfinnenoerbandes zu belehrenden und unterhaltenden Heimabenden zusammen. Außerdem findet eine Sprchstunde statt, bei der die Mädchen, die hier in Breslau in.Stellung sin», sich über Berufs- und ander« Fragen aussprechen können. , [ - . | j ' Wir haben auch Baci - unp Feinkostkurse an den j Abenden veranstaltet. Die Vorbereitungen zurj Schaffung einer rituellen Diätküche sind im Gange. [ Für unsere Mitglieder haben wir folgende Bortsäge veranstaltet: Frau. Flora Goldsä onidst „Im Flugzeug nach England", frau Dr. Berg-Pl itast:! „Sexual-ethische Prjnzipiensragen". srou Melzer-Pomcherang: „Chanukkah-Rede".! n>€t%QH 't&ndU cfi Überall zu haben notfalls geben w gerne Adresse an Werner ® Mcriz Afak~tKlb<fcafc NUc i Rudolf lelorsdorrf Fein.schulvPfl.ecfe Schön wie aq ersten Tage soll Ihr feinfar- * biger Schuh bleiben Darum nur dib mildwirkende - Feinsc floss g lund in Tuben