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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
4 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Ö4 Breslauer Jüdisches Gemeindebla ll Nr. 4 ai r Unterrichts-Anstalt I crrrt« r der Scbülerzahl, der auf ' Er bcckNtragc die vom A^ daher der jüdischen Lcbule für-einc erhebliche Erholung Freundlich wünscht Die Einnahme von 3000 0 siicl! Es sei irrig, daß der Unterricht in den Äugen BiH d c r g hält die Erhebung erheben werdet sei, für cinje mehr für angebracht. Bi ihnen peinlich, Bcfrciungs längst nicbt mehr ein. Der des Titels Berrrctungcn über 7!icbterhcbung des Schulgeldes, uebt dagegen Anstalt II berichtet Br. S B r e s l a u e r erklärt, dies iveil die derrig« Lcbre een c kenne. hoff m a n n een der nicbt der der Gemeind wir jeder Richtung chie B i R.-?l. R o l h in a n n schlie >t ausscbusses 1 diesen Ausfüb Einbeitsgemeinde nicbt möc der kenierealieen Fraktien u den Stand eunkk B r c s k ebenso ivcrden die haushal und Bibliothek unverändert gegc regt Br. S ch l e f i n g aitsschuh zu übeneciscn.' Er ausscbusies, die Titel Ausbe 500 Mk. zu crmähigcn und 15 000 :nt. auf 5000 Mk. t für die Verlegung des Almjn die jährlichen^ Rücklagen een fefkgesekt werden seien. Be Anlage der neuen Heizung, eerbraucbt werde». Außer erferderlicb. ch i n s begrü t der B. E. Br. Schlesinger den Rückgang i Besuch der jüdischen Schule zurückzusührcn sei. sscbuß gestrichenen >500 Mk. für Vertretungen gizuwcndcn. Br. Grzebinasch tritt energisch j g der Beihilfe für die jüdisch« Schule ein. Lehrer 2 iiederhcrsiellung der Erhebung des Schulgeldes. IM. sei bei dem angcseannten Etat kein Pappen- Besuch sich heben werde, im Gegenteil werde der ler verlieren, wenn er kostenlos sei. I.-R. Hirschi es Schulgeldes, dgs auch vor dem Kriege nicht Rotmaßnahme d«r Tiachkriogszeit und jetzt nicht cn Bätern fallen die Zahlungen schwer, es sei Anträge zu stellen. Das Scll von 3000 Mk. gehe it wird darauf mit der beantragten Herabsetzung 1500'Mk. angenommen, wobei die Abstimmung chulgeldes neun Stiimmen für Richtcrhebung des ergibt. lieber dett Etat der Rcl.-Ilntcrrrichtsch l c s i n g c r ohtze ^Erhebung von Einwänden, m Erat seine Zustimmung nicht geben zu können, nein orthodorcn Juden nicbt verantwortet werden Borstaitd wcndcksich gegen diesen Standpunkt, - konservativen ist. : 2fir fahren ain besten, wenn rantwortung für ihre Einrichtungen überlassen.;t sich für seine Person und nanicns des Kultusjungen an, ein aiwcrer Standpunkt sei bei einer licb. Auch Br. Sch l e s i n g e r als Vorsitzender i id I.-R. h (rscbberg vom Borstande bedauern mcrs. Ber Etat wird darauf angenommen, I selänc Rel.-llntcrrichr an höheren Lehranstalten angenommen. Dein« Haushaltsplan Alte Snifac r an, die Frage einer Kleiderablage dem Bauwendet ffch auch gegen den Vorschlag des Eta scrungcn und unvorhergesehene Ausgaben auf ne Rücklagen zum Ausbesserungsfonds sogar v?n rabzusctzcn. Auf diese Weise würden die Mir cl mors fehlen. F.-R. h i r f ch b e r g betont, d,h 15 000 Mk. bereits im Iabre 102v durch Beschl iß Betrag aus den beiden Vorjahren fei durch l ic lier Rotbelcuchtung und durch die Außenreparat ir! ein Almcmor seien noch die Arbeiten im 3nnc:» idct die Beschlüsse des Ausschusses auf hercu'- sctzung. Ra» Entgegnung von Br. Schlesinger und Kober wird der Haushaltsplan mit dem vom Ausscbuß beantragten Antrag auf Herabsetzung angenomnien. AuG der Haushaltsplan Reue Synagoge wird mit der vom Ausschuß beantragten Herabsetzung der Rücklagen für Ausbesserungen auf 10 000 Rik. angenommen, wobei Br.eslaue r dagegen stimmt. Die hausbaltsplänc Zweiggoltcsdicnste, Schlachtwesen und Badeanstalt werden auf Bericht von Steuer und Br. Sch 1 csinger unverändert angenommen. Beim Haushaltsplan Bcstattungswesen und Grabpflege begründet Kober die vom Ausscbuß beantragten Erhöhungen der Einnahmeposten für Beerdigung»- und Grabpflcgegebühren. Mit diesen Erhöhungsanträgen wird auch dieser Haushaltsplan angenommen. Beim Tumshaltsplan Allgemeine Verwaltung - hält' der B. E. Ob.-Reg.-Rat Marcus di? vom Ausschuß beantragten Herabsetzungen für unvorhergesehene Zugänge bei Ruhe- und Witwengehältern für tragbar und tritt für die vorgeschlagcne Erhöhung der Iahrcsbeihilfc für die Gesellschaft „Ort" von 300 Mk. auf 500 Mk. ein. I.-R. K a l i s ch wendet sich hier gegen die Ausführungen des B. E. über den E. B. Dieser sei nicht zur Bekämpfung des Zionismus gegründet worden, sondern er kämpfe für seine Weltanschauung, die der des Zionismus entgegengesetzt sei. Wir können nicht Palästina sondern nur Deutschland als unser Kulturzentrum ansehen. Richt der Zionismus, sondern der E. B. habe die deutschen Huden wieder zu bewußten Huden gemacht. Dr. Schlesinger setzt sich für die Erhöhung des Zuschusses für die PiNcbas-Synagoge ein. R.-Ä. Roth mann legt ausführlich die politische, Anschauung des Zionismus dar. Er wünsche, daß ebenso wie die Bindestrich-Amerikaner auch die Juden in Deutschland das Recht auf Entfaltung ihrer Eigenart erhielten, wie dies den Minderheiten durcb das Genfer Abkommen zugcsagt sei. (Verschiedene erregte Zurufe!) Er beantragt weiter, die 300'Mk. für die israelitische Kochschule zu streichen und dem Waisenhaus Bcth Schemen zuzuweisen. Frau Br. Radin unterstützt den Antrag für das Waisenhaus Deth Schemen, befürwortet eine um 1500 Mk. erhöhte Subvention für die jüdische Schule und erklärt den haushaltselan abzulehncn als einzig möglich« Demonstration gegen das Unrecht, das den Zionisten fortgesetzt zugefügt werde. Der Haushaltsplan wird hierauf mit den Anträgen des Ausschusses und unter Ablehnung der Erhöhung der Subvention für die jüdische Schule und des Antrages R o t h m a n ii angenommen, hierauf wird der gcsanilc Etat angenommen. Als Kultusstcucr 1020,30 beantragt der Vorstand einen Zuschlag von 12fß"o $ur Einkommcnsicucr 1028 zu erheben. Gins als B. E. zu dieser. Vorlage dankt zunächst der Versammlung für das Vertrauen zum Etatsausschuß, dessen Vorschläge sämtlich angenommen worden sind. Durch die Streichungen von 114 800 Mk. glaubt er mit einem Steuersatz von lO^f, mane Die müde Zigarette Möb eltransDort zwii Wohnungstausc chan beliebigen Orten;!. h \ \ S\e® . AGad'eV \ itreü 13 -— Speditionen aller Art! Fordam Sla unverbindlich«! Koatanancchlag! tedere- ■ v 9 9 y « Sires/aec, Jdn^at3cau1SQegnl79fy iMnmecßtenicßmuA Anatten ' ^serten in ße/i(mntgtvßwJlu6wa£fk 'wtu$estecfie~'~~ 'JlucfrJlMfiauf JiCßergemtt Gfdegenfieihääuß Art (Ingeztäerverfllgniig Spa: iit ni lote das. — IW Vnsk 1 Jahr shriftliihe fianstit 0 Kammen'ägerei H. Junk Breslau II — Telefon 32524 — Herderstr.43 ° rntzEidiwaid Grabschenerstr.39 Fernsprecher 58473 Elektrische Licht- und Kraftanlagen Meuzeitl.Schaufensterbeleuchtungen Sofortige Beseitigung von Störungen :-ULTBA-ZAHNPASTA ist die richtige, sie macht die Zlhne blendend weiß n. beseitigt Mundgeruch; spritzt nicht, ist hochkonzentriert, daher sparsamer. Max Elb A.Q„Drasdtn

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