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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Ar. 2 Btetlauec Jüdische» Gemetadeblatt 33 Mitteilungen -es Reichsbunöe« jüö. Zroatfol-aten v. ®et*gtapp» Bmlan «. v. I. In unserer am 27. Äpnuar 102« stattgesundenen Generalversamm ung wurden nach Erstattung des Geschäfts, und Kassenberichts und nach l| Entlastung des Vorstandes und Kassensührers die bisherigen Vorstands 1 Mitglieder Kam. Verwaltungsdirektor Dr. Ernst Rechnitz, Otto L l k e l e s , Rechtsanwalt iLudwig Keiler, Max A b r a m s o h n . Herbert G a d i e >, Louis Blandowski, Landgerichtsrat Dr. Ernst Rosenthal. Primärarzt! Dr. Karl Fried (fricher Worms), Fabrik >esitzer Dr. Georg Goldschmidt, wieder und Rechtsanwalt Ludwig F o e r d e r neugewählt. —i Die Verteilung der Aemter wird demnächii bekanntgegeben. j . Eine Entschließung wegen Verbesserung des Inhalts des „Schild"'» »urde einstimmig angenommen. Ein Antrag auf Anschmsung einer Fahne wurde abgelehnt. II. Unser Purimfest findet am 23 März 1929, 20 Uhr, in de, „Bonbonniere", Kaiser-Wilhölm-Strahe 121. i'IftÖ. — Karten zu 1 Mark im Loroerkaus bei Hirschlik, Kam. Eugen Seelig, Böhm, Graupenstraße 2'4, Blandowski, Friedrich-Wilhelm-Straße 32 nnp Matthiasstraße 70 72; an Vr Abendkasse 1,50 Mark. | III. Unsere nächste Mrrglieder-Versammlung findet ausnahmsweise un D i e n s t a g. den 5. März, 20J0 Uhr, im Restaurant „Matthias park", Matthiasplaß I, bei Kam. Emil Bei hoff statt. — Besondere Einladungen ergehen noch. „ IV. Zum 70. Geburt-.tage des l. Vorsitzenden der Synagogen Gemeinde Breslau» Herrn Gcheimrat Goldfeld, wurden die Gluek wünsche der Ortsgruppe Breslau und des Landesverbands Riederschlesie» Lurch unseren Schriftführers Kam. Rechtsanwalt Ludwig Keiler, ausgesprochen. — Wir hoffen, Paß die guten Beziehungen zwischen Syna gogen-Vorstand und Reichsbpnd fortdauern werden. V. Der Obmann ynsetzes Kriegsverletztenausschusjcs, Kam. Rathä» Weinftock, Werderstraße 33. ist leider schwer erkrankt. Anfragen sind daher bis auf weiteres an ustser Büro zu richte». VI. Kameraden, die sijr Inserate und Bczugsbestellungen iür den ,Schild" gegen Provision werben wollen, mögen sich im Büro, Ring 50 melden. VII. Es ist dringend erforderlich, daß jeder Kamerad als Beziehe, es „Schild"'s erfaßt wird. : VIII. Kricgsverletztcr %>% sucht Stellung lmöglichst Holzbranche». I herzliche Sitte der peah! Der lange strenge Winter, die! gtoße Arbeitslosigkeit und die schivere Zeit bedingen Notstände allcrschlimmsltcr Art. Alle Hilfe.reicht-nicht aus. Auch die „Peah" kann nicht in dxiy Umfange helfen, wie sie es gern möchte, weil sie den vielen Nachtrags» der Bedürftigen nach Kleidung» stücken aller Art nicht Nachkommen k<mn. Die Eingänge halten mit dem Erforderlichen nicht Schritt. Es fehlt uns besonders an Mänteln, An chit für jedes Alter dringend und Schuhen, die zögen, Wäsche benötigen. Wenn recht viele Glaubcnsg!ene>jje» unserer erneuten Bitte-nach kommen würden, so könnten wir yieslen ^Bedürftigen helfen. Selbst Un modernes wird tragbar geniacht, i^ntgeändert und verarbeicet. Dadurch schafft es wieder Arbeitsverdienst »yd Hilst doppelt.. Wieviel Dinge mag cs noch geben, die in-der „Peah^-willige Ab nehmer fänden.und in Schränken cich Schüben nußlos bleiben! Möchten recht viele Glaubensgenossen an die „Peah" denke» und Entbehrliches, auch Betten, Möbel, Hausrat usw sfienden, dann ist vielen Bedüritige» in schwerer Zeit geholfen! j Spende, chcr kann! '' -f Der Bo^ständ. I. A.: Frau Else Wohlauer. n Vochbest>ckchungen „Die Mutter", Roman von Schal och Asch. Verlag R. Löwit, Wien I. Fleischmarkt. Brosch. 4,50 Mk., i|i Leine» geb. 7 Mk. Des Verfassers „Hohes Lies," jaul die Mutter ist dieser jüngste Roman.. Die Mutter -xdas ist fier, die schützende» alles Leid tragende, stets opferbereite Frau, sie ihre Seidchig als Gottesdienst betrachtet, alles daran setzt, daß ihr Mann Thora studiert,^daß die Kinder den „jüdischen Weg" gehen. Ihr Sorgenkind T eborah 'erfüllt als getreue Erbin die mütterliche Sendung in Liebe zu> > Erwählten: für ihn arbeitet, leidet, verzichtet sie sogar auf Mutterschaft j Zwischen dem russischen und dem Rewyorker Ghetto spielt sich der Rosnan ab. Humorvoll schildert Asch' diese Armen, mit ihrem Leben, T mutner», Abenteuern, Festen, Arbeiten, ps her jüdischen Vergangenheit, da die Aitterika -geschah, mit Thoravorleser r lene hunderttaufende osteuropäische jüdischen Newyorker ■ Massenquartiere Verständnis für solche^Dinge erfüllten Juden das Lesen dieses wahrhaft volkstümliche» Ajch'sche» Werkes durch aus befriedigen.. - i ■ . B. gibt einen trefflichen Ausschnitt a große jüdische Wanderung nach Anschel und Familie, typisch füjr Juden, welche die ungeheuren bildeten. M. E. muß. jeden, mit V V April 1929 I , 8 fötmwU&foUiwvL b I zahlt pr! MS Btwimi n«r am ZAHNPASTA ist die richtige,sie mschtdie Zlhne blendend veiS «. beseitigt Mond* gemcb; spritzt nicht, ist hochkonzentriert, daher sparsamer. Mitttb ItDresdaa .

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