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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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?U. 2 Breslauer I itdijche» Gemelndeblatt -t- Jfldische Tuberkulose-Fürsorge 1. Hinterab IFeferaar 1929 flefdeostr. 52. Woiill MdiMUfai« IT—1» Uhr. bestehende Truck enthält das! altbekannte hebräische (bebet ua1 Am köpf des Gebetes ist, an« in hebräischer Sprache, in einem Zierrahmen folgende Ueberschrist gegeben: „Tic Version gebetes (der Ordnung) Owiuit malkcnu, wle man es sagt in der goge deS berühmten ptp R. Abraham SegaU, des Sohnes des der R. Eleafar Segall (das Andenven des Gerechten zum Segen) in B Am Schluss des Schristchens finden wir Tyhcrnsnrth als Trucks» l«6« al> Truckjahr angegeben. Hierbei ist weder an eine Mysti noch au einen Drucksehler'zu Identen. Tas Truckjahr ist gemäst jüdischen Truckern besonders jbeliebten Art durch Hervorhebung ihrem Zahlenwert eulsprechejiide» Buchstaben eines Bibelve einer der Liturgie entnommenen Wendung angegeben. In Falle ist die Gcbetstellc O'Ü'Ü ’nnw nnc „(Unser Vater König), Ocssne die Pforten des Himmels für unsere Gebete" ve wobei die Buchstaben e'vv und i ,•? als Majuskeln gesetzt Irrtum ist bei dieser Methode so gut >mc ausgeschlossen.*) und Aus dem neuen Quellonmaterial ergibt sich jedenfalls t Ivendigkeit die Sck'liihfolgeriing, das: die Tnhernsurther jüdist sind t it >o chönen Buß. StjnocKhmten ivslau". rt und ikatiou, der bei der fit s obCt tjnscreiu uni Im wandt, (Sin ) Mat« )e Ge. •>: V »->! meinde bereits in die CO er Jsahr« zurückreicht und schon zu dieser Zeit hie kraft in sich trug, auf einetsu wichtigen.Gebiete des kulturellen Lebens ihre Tätigkeit zu entfalten. Ter regsame Geist des Sch. Baß, der mit einem reichen Wissen auf jüdischem Gebiet die Welterfahrüng eines vielgereisten Mannes besatL weicher das Leben und die Leistung seiner Glaubcnsbrüdcr in ihrer Slärkc wie in ihrer Beengtheit an der grosten jüdischen Kulturzentren (Prag, Posen, Worms, Amsterdam wie während seines Aufenthaltes in den kleineren schlesischen itn pgsenschen Städten (Glogau, fcissa, Krotoschin, Schrimm) kenne t gelernt hatte, hat dantt späterhit der kleinen jüdischen Gemeind« i t Tt)hernfurth neue Impulse zug^sührt. Tie Metropole Schlesien» bewährte als Tnrchgzangsort zwifHeu Ost und West und als zentraler Punkt des Handels für die jüdisches kaufleute aus allen Ländscr t groste Anziehungskraft. Ihre jidische Bürgerschaft wuchs zu einer Grostgemeinde heran. Aus der Stille des' kleinen Tyhcrnfurth aber drang die jüdische Lehre in den voit Sch. Bast und seine» emsigest Nachfolgern in rascher Folge und reicher Fülle gedruckten hebräische Werken in die Welt. Sie brachten Quelle'» wie Kommentare, Schrjite »! * \ u V-v, y»|jr.>rw pifr ■1 *■ 1 H*’1. ’i. GÄi» |^6* apcJovwiV - * •&**#*-> (utot 1-6« *77* wj’ino ' t 1771 '****»' . **>4 ' Y . rvv 4.; •odtnfjn »4 pn rra ‘ - u" m npnebf 1'tn? -Ä-» I ■ff tifclfclte (Orlglnalgiöße der ctften jüdische» geltunä in Deutschland aus deni Jahr« 1772, die unter dem Titel „Dyhrenfurter Privilegierte Zeitung" in deutscher Spreche und hebräischer Schrift erschien. De» seltene ikremplar, nrsch dem dl« voistehende Reprrdukilcit hetxcs'ellt truit«, dehntet sich in der Bidlioihek de»>0üd.-tdeos. Scniiini» -u Srcsleu. Zt. ausgestellt in der Ausstellung de» Oüb. Museum» im Kunstgewerbe-Museum, LIchihos. i

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