Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1927)
- Issue
- 12 (9.12.1927)
- Date
- 1927-12-09
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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1 [ Nr. 15 Breslaxe Ißdische« ti 195 Uh sitzt, do Alle ir machen di>Freiu das Tre ist aus sind, durchsicht und eir d wenn Jung und Alt dein Kerzenschein zusammen bn Trendelspiel nicht fehlen. nn soll am Chanukkah das öglichen Modelle, kleine Püsipchen mit Armen usw. das Spiel noch intereffanter. j Und damit die Kleinsten de ganz auskosten können, so dürfen sie nachher auch ndel aufessen! Denn einer der vielen kleinen Dinger Schokolade. Und wenn alle schön brav gewesen ingt ihnen das Fest auch Pfefferkuchen, die schön in iges Papier eingepackt eine goldene Aufschrift haben e Wiedergabe der Menorah. Aber nicht nur zu Chanukkah gibt es Spielzeuge. Zu Rosch Laschonoh schreibt der kleine ALOSchütze einen Glückwunsch für die Eltern, der wunderschön mit Bildschmuck versehen ist und deshalb sicherlich eine ganz besonders schöne UNSERER JUGEND Handsch'ift hervorzaubett. Und dafür können die kleinen Quälgei ter zur Belohnung zum Laubhüttenfest eine kleine Laubhütte zusammenbasteln, die zu gleicher Zest eine Ergänzun; der Puppenstube ist.! > Zu Simchas Thora wird-kein Kind ohne Fähnchen in die Synagoze gehen wollen. Und damit es nicht zu eintönig ist, können ehr viel? hübsche Bariationen der jüdischen Farben und Embleme von Freudenthals erstanden werden. Und der Hauptspaß für sehr viele Jungen und Mädchen ist natürlich immer eine Druckerei. Wenn diese nun auch noch hebräische Lettern hat, so ist zwar die Arbeit meistens eine größere, aber der Lohn, iwenn die Visitenkarte richtig gesetzt ist,, um so größer, denn Man hat doch bewiesen, .daß man in der Schule was gelentt hat. * Diese kleine Auslese mag genügen, um aste Leser zu überzeugen, daß das jüdische Kunstgewerbe auf der Höhe ist und für Spiel und Erziehung unserer Jüngsten das beste Unterstützungsmittel ist. « WC. £oni9 Burgfcld f. Ji. Am 2. Januar 1926 ist der 1Y0. Geburtstag des langjährigen Borstandsmitgliedes und bekannten Wohltäters Louis Burgfeld. Ein großer Teil seiner Lebensarbeit war der Gemeinde gewidmet, deren Vorstand ernoch im Alter von achtzig Jahren angehörte, und insbesondere der Fürsorge für die mit der Not des Lebens ringenden Glaubensgenossen und Mitmenschen. Was er in jahrzehntelanger Arbeit in der damaligen Armenkommission geleistet hat, ist vielen unter uns noch gegenwärtig. Seine hochherzigen Stiftungen, wie die Louis Burgfeld-Stiftung am Südpa^k und die Augenabteilung des Jüd. Krankenhauses zeugen von dem Edelsinn Dieses wahrhaft wohltätigen Mannes. Die Gemeinde wird zu seinem Geburtstage sein und seiner Schwester Grab auf Friedhof Lohestraße in würdiger Weise schmücken. Iustizrat Peiser schreibt uns: Die im Bericht-über-die letzte Sitzung der Äemeindevertreter (Nr. 11 d. Bl.)' von dem Borsitzenden herangezogene Bestimmung der Städteordnung ist unrichtig wiedergegeben: diese besagt, daß im Falle der Ablehnung des Etats die Aussichtsbehörde den Magistrat Ermächtigen kann, die - lausenden Ausgaben der Verwaltung zu bestreiten. '■ R. Schuh-Herz BMkcharpIatx 4 PHI-HÄWIIL iEddpeiz, Persianer Seal-Dts«. SkuapCDlber Dtsan-Wonne 1 'pedMuud größte Auswahl, Jatxt noch günstig häufen Sie nur beim Fachmann Louis Alt SdnreMottzer strafte i, Cdw Hü BOLKOfcpHAAS* ORANIER-RIESSNER uerbrand Blüchcrplatz I? -Roten erhalten Sie vorteilhaft durch Musikalienhandlung R. HOPPE Breslau, Zwingerplatz 8. lerne strickkieninnd Pullover Lamber ■ , Kostüme. Westen Rodelgarnituren; für Dameu, Herten und'Kinder j preiswert und gut bei unerreichter Auswahl J- ^Ißeüjo&ren- 1 -i—'1 ■■ 1 /. """ ■ Verstottfun&1 : LeschnUzer's \ 9cfidfnraispiHaiY Mokrm-Apotbtk*, Brtattml, Bl6durpL3