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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1926-04-19 · 4 (19.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
3 (1926)
Issue
4 (19.4.1926)
Date
1926-04-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nr. 4 Br«»l< u«r Jüdische» © e m e i n b AI a 11 51 Schlußfeler der Religionsu nterrichlsanstalt II. sÜ.-U.-A. II.) Am 28. März fand im gro| >en Saale der Lefsinglog > Schlußfeier der Religions-Unter ichts-Anstalt II statt. Saal war ein Beweis für das ege Interesse, das man Institution in allen Kreisen unserer Gemeinde entgegenbli wurde durch Herrn Oderkantor Borin eröffnet, der 3 t Himmel rühmen" mit stimnmngs -ollem Bortrag zu Gehiü ergriff Herr Rabbiner Dr. Sä» >er, der Leiter der Schuft seiner Ansprache. Er begrüßte junüchst die Vertreter de Logen und des füdisch-theologisc jen Seminars und ging weiteren Ausführungen von feinem Artikel in Nr. 3 des aus, in deni er bereits aus den Unterschied des Religivä der Prosan- und der Rcligior sschule hingewiesen halt gründete er mit wenigen Wort n die Notwendigkeit deüberhaupt. Auch die großen Nachteile des privaten richtes gegenüber dem Gcineii schastsunterricht in der wurden mit überzeugender Kla 'heit dargelegt. Die S eingerichtet, daß jeder» solang« er Schüler'einer Profch Religionsschule besuchen könne. Ganz besonders betonte i daß cs nicht Ausgabe der Religi msschule sein dürfe, ihre zur Barmizwoh vorzubereiten, s -ndern daß selbstoerständsi auch nach der Barmizwoh die Schule bis zu seiner ~ besuchen müsse. Nach einigen n ichdrücklichen Worten » und Wichtigkeit der Jugendgott >sdienste, die an Eltern richtet waren, wurden die Rainen derer verlesen, die niens goltesdienst versäumt -und daiiit den anderen ein n Beispiel gegeben hatten. Im Anschluß daran fand di Prämien und Belobigungen ftutt. Dann wurde die oi warmen Geleitworten des Direktors entlassen. Im Nach dankte dann der Schüler Ernst Günther Cohn seinen l mit einein Mahnruf an d i e S«l üler und Schülerinnen, sichtigen sollten, die Schule vor Abschluß ihrer Lernzeit forderte sie auf, ihrer Arbeit in der Religionsschule treu Gemeinderabbiner Dr.'Vogelstein sprach hieraus im Nami» dem Lehrerkollegium der Schule den herzlichsten Dank für leichte Arbeit aus, die es im nu i beendeten Schuljahr gel erhebender Gesang von Herrn Kantor Wartenberger be die noch durch Gedichtvorträge oon Schülern und Schülesr ivurde. die diesjährige Oer dichtgefüllte dieser wichtigen ingt. Die Feier Beethovens „Die brachte. Dann das Wort zu Gemeinde, der dann in seinen Gemeindeblattes sunterrichtes in e. Ferner be- Religionsschule Religionsunter- Retigionsfchule «hule sei auch so »schule sei,, die Dr. Sänger, Schüler lediglich ch jeder Schüler llassung weiterdie BedeMung und Schüler geals den Jugendichahmenswertes Verteilung der erste Klasse nüt en dieser Klasse rern und schloß vielleicht beabverlassen, und bleiben. Herr > der Gemeinde die nicht imnier leistet habe. Ein chloß die Feier, innen verschönt ber" im nd unent- Namen, eminars, ünehnicr» Eu üb«r Le )' d e -u <u Lichlbildervorfü irung für unsere kinler. Am 25. März 1926, am Nachniittag, fand auf Vorstandes für die Kinder des! Waisenhauses auf der Gro des Kinderhorts in der Sonnen straße und des Erziehung^! bedürftige israelitische Kinder am Rehdigerplatz eine Lickt siatt. Der Vorstand der Gemeinde ist bei der Begrünt» schlesischen Bilderbühnenbundes' demselben als Mitglied dieser Bund ermöglicht es durh Hergabe seines Vorführ in dem Lichtbildsaal des städti chen Schulmuseums Kindern diesen Genuß zu verschaffen. Es gab Märchest schöne Naturaufnahmen, von denen unser Riesengebirge, oer Kinder mit eigenen Augen gesehen hatte, ihnen gefallen schien. Die Darstellung des Märchens vom Schlag durch seine humorvollen Bilde den Vogel abgeschossen großer Aufmerksamkeit und lcl hast interessiert verfolgter ihnen gezeigten Lichtbilder uni ihr Beifall am Schlussse daß ihnen die Darbietung gut g-fallen hat. Einige der g sprachen der Dame, unter deren Patronat di« Vorführung Dank aus. Den schönsten Dank konnte man aber den sriedigten Gesichtern entnehmen. Auf diese Weise hat gemeinde sich bemüht, dem Recst der Kinder auf Freud« Der „Mittelschlesische Bild« rbühnenbund", der eine , und Lichtbilder besitzt und sie zu Vorführungen ausleihs, nur solche belehrenden und ulsterhaltenden Inhalts wertige und anstößige auszuscholten, und ist aus diese Weise Kullurnüttel im Kampfe gegen Schmutz und Schund, Hm findet in Breslau die 7. deutschfe Bildwoche statt, zu der ganz Deutschland erwartet. u Jtae den vereinsleben. Rabbiner-Seminar zu i Berlin 71. 24, Artilleri Im Sonnnerhalbjahr 192) immatrikulierten Studenten bqst gcnde allgeniein zugängliche S 1. Univ.-Pros. Isak Mc durch unbekanntes Gel (6 Vorträge, 14 tägig. Montag Dichtung und Wahrheit in den Sambation und den Bne Mosche Salomos (Montag. 10. Mai). Karäertums (Donnerstag, 27. 4. Dortrag: Rabbaniten und 5. Vortrag: Die Juden in Ab, ssi Der Wilnaer Gaon, sein Lebj» 5. Juli). Veranlassung des qbschener Straße, Heims für hiifstbildervorführung stng des „Mittclbeigetreten, und ungsapparates, diesftraße) den zu sehen und das noch keins am. besten zu assenland schien zu haben. Mit die Kinder die zeugte davon, chößeren Mädchen stattfand, ihren vergnügten, bedie Synagogennachzükommen. Zahl Filme hat den Zweck, zeigen, minderem wichtiges Herbst d. I. man Gäste aus E. W. g'vße n »straße 3t. werden neben den für immten Vorlesungen bei: underoorträge gehasll r c o n (aus Leningrad): ände der jüdischen 6—7 Uhr nachm.) 1. Legenden a) von den zehr (Montag, 26 April), b) Vortrag: Wesen und Mai, wegen der Pfing kartier in der Krim (M inien (Montag, 21. Juch) n, Wirken und seine >ie am Institute Dozenten sol en werden: S t r e i s z ü g e Geschichte", find 2. Dortrag: Stämmen, dem hon dem Throne Entwickelung des tferien verlegt), nitäg, 7. Juni), i).' 6. Vdrtrag: üler (Montag, 2. Dr. Jakob S e g a l l, Geschäftsführer der Zentralwohlfahrtsslelle d. d I: ,^) ü d i s ch e S oz i a l s ü rs o r g e". (5 Vorlrägch 14tägig, Montags 6X—7 Uhr nachm.). 1. und 2. Vortrag: Die geschichtliche Entwickelung der jüdischen Wohlfahrtspflege (Montag, 3. und 17. Mai). 3. Vortrag: Ausbau der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland (Montag, 31. Mai). 4. Vortrag: Moderne Wohlfahrtsgösetzgebung! (Montag, 14. Juni). 5. Vortrag: JusamiNenarbeit von freier und amtlicher Wohlfahrtspflege (Montag, 28, Juni-. - 3. Dr. Willy Halberstadt, Direktor der Volksschule der Adaß-Jisroel-Gemeinde: „P r a k t i sch e Pädag o g i k d-esjüdischen Religionsunterricht s'. (Wöchentlich eirr Mal. Zeitpunkt ist noch sestzusetzen.) „Didaktischer Pentäteuchunterricht", Fortjetzuch Winter begonnenen Vorlesung. Die Teilnahme an den Vvrrrägen ist jedermann gestattet geltlich, Sie Erlaubnis hierzu ist jedoch (unter Angabe vo Wohnung und Beruf) durch die Verwaltung des Rabbiner- Artilleriestraße 3l, stanzufordern, da der Zutritt nur gegen T karten gestattet ist. j Meldungen jjnd Ms zum 23. April 1926 einzureichen, lieber die Tellnahme an den Vorlesungen der Dozenten, die im allgemeinen allen Akademikern und Lehramtskandidaten gestattet wird, gibt der Unterzeichnete, Berlin N. 24, Linie,istraße 147 (Tel. Amt Norden 6041) auf Verlangen Auskunft. Zugleich sei auf die Lehrkurse in Bibel u njd'T a l in u d (wöchentlich 10 Stunden) für vorgeschrittene Studenten und junge Kaufleute hingewiesen. Auskunft und -Anmeldung gleichfalls üei dem Unterzeichneten. ■ ' ' . Dozentenkollegium des Rabbiner-Seminars zü Berlin. Dr. Josef W o.h l g e m u t h. Die Zentralwohlfahrlsstelle der deutschen Juden veranstaltet ihre Hauptversammlung vom 6.-8. Juni 192 6 »n Anschluß an die Gesolei (Ausstellung für Gestuidheiispslege, Soziale Fürsorge »nd Leibesübungen) in Düsseldorf. Als Programm sollen folgend« Themen zur Behandlung gelangen: Ai» Sonntag, den 6. Juni: „Jüdische Bevölkerungsprobleine in Deutschland", „die geistigen Gr-undlagen der jüdische», Wohlfahrtspflege". Am Montag, den 7. Juni, werden nach einem..Uebqrblick übcr die Entwicklung der jüdischen Wohlfahrtspflege im letzten Jahrzehnt die gegenwärtig aktuellen Fragen aus dem Gebiet der jüdischen IugenI »Wohlfahrt» der Gesundheitsfürsorge und der Wirtschajtsfürsorge behänd 1t werden. Im Anschluß duran findet eine Führung durch die Ausst, llung statt. Eine Reihe andererjüdischer Wohlfahrtsorganisattonen (der jüdische Frauenbund, der Bund der jüdischen Kränken-und Pflegeanstal en Deutschlands, , die Hauptstelle für Wmiderfürsorge und Arbeitsnachweise und der "Verein der Leiter und Leiterinnen jüdischer Erziehungsanstalten Deutschlands) beabsichtigen ebenfalls, ihre Jahresversammlungen um diese Zeit in Düsseldorf' stattfinden zu lassen. «» Cs ist anzunehmen, daß auch andere Organisationen na Rahme» der jüdisch-sozialen Woche ihre Versammlungen abhalten. * N ihere Mit reilungen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Anineldungen für hie Tagungen werden schon fegt an dir Geschäftsstelle der Zentralwohlfährtsstelle Berlin C 2, Rofenftr. 2/4 e: beten. Das Kinderlandheim des jüdischen Frauenbundes in Flinsberg ist jetzt noch oon einer großen Kinderkökonie belegt. Zu Psi lgsten aber öffnet es sein« gastlichen Räume jüdischen Frauen, und Mädchen des Mittelstandes, mit besonderer Berücksichtigung, der Erwerbstätigen, für die Zeit ooiu 21. Mai bis 29. Juni. ' : . * Es liegen schon viele Anmeldungen oon Damen vor, die diese schönste Zeit des Jahres in den Bergen verleben «hollen, besonders da der Preis von-3 Mark für Einheimische bei angenehmem Aufenthalt und guter Verpflegung erstaunlich niedrig ist.' Einige wenige Plätze sind noch frei. Meldungen dafür sind zu richten an das Büro für Kinoerfürsorge, Wallstraße 9, oder Frau Professor Gultmann, Freiburger Straße 11, oder Frau Dr. Vogelstein, Anger 8, oder Frau Elbogen, Krvnprinzensiraße 72: hebräische Sprachschule. Hirjath-Sefer, Breslau. D§r Unterricht beginnt wieder -Montag, d. 12: Apr l, in de» Räumen des Jüdisch - theologischen Seminars, Wallstr. 14, <u den für jeden Kursus bisher festgesetzten Zeiten. , 7 Am Anfang des Sommerfeniesters werden neue Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene eingerichtet. Der Unterricht kann dem Wilnsche der Beteiligten entsprechend in denfrühen Morgenstunden, nachmittags oder abends stattfinden. Für Vereine (Jugettdbünde und sonstige Organisationen) werden auf Wunsch bei genügender Beteiligung besondere Kurse eingerichtet. Das monatliche Schulgeld beträgt Mk. 4.4- (Gesuche um Ermäßigung können berücksichtigt Werden). Anmeldungen: Vom. 12. .'April an Montag bis Donnirstag, von, 8—9 Uhr abends, Wallstx. 14, pari. 2. Tür links. - Itifi St) Gottesdienst in der Synagoge des krankenhaußes. hohenzollernfiratze 96. Es findet täglich vormittags und abends Gottesdienst statt gebet an Wochentagen vormittags f>yt Uhr, an Sabhath und Beginn des Gottesdienstes mit dem Ausheben der Thora 914 Uhr; die sonstigen Gebetszeiten wie in der alten Synagoge. Morgen- Feiertagen vormittags

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