Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 7 (28.7.1925)
- Date
- 1925-07-28
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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I 106 Breslauer Jüdisches Semeinbeblatt Nr. 7 — Ne ii m» tut ( ■rb< ffr* Herr Dr. Äreutzbergerorganisation der Wanderarme» «eisen. Die «ingebenden An Dringend notwendig sei, bi« beit schleunigst durchzufübren Brerlau-Lieqnitz für den geei Herr Dr. Lamm-Berlit von Provintialverbänden für daß «r sich im wesentlichen u schon au« dem Grunde erfordi borden zu baten. Nur bierdn effe. der Brdnrstfgen und der Selbstverständlich müßten in fab»t«einrichtung«n und. Orgaisis geschlossen sein. An die Vorträge schließt Redner ballen durchaus die forderlilb, äußern aber ibre insbesondere betstglich der kleibe religiösen und knkiurellen Ekni ii Schließlich wurde von Ausschuß beide Angelegenbeil in Hierbei wäre zu beachten, das die leistungsschwachen Gemeind!» Die sctr interessante Ausschuß gegeben batte, uni Berlin bält bieranf einen Vertrag über die Neu- Fürserg« und die Schaffung von ArbeitSnach- « übrungen gipfelten im wesentlichen darin, daß er organisation im' Interesse der jüdischen Allgemeint ad bält die« im Anschluß an den Bezirkrverband iqi etsten Weg. spricht über die Notwendigkeit der Schaffung südisch« WoblfahrtSpfleg«. Er weift darauf bin, nie Gleichberechtigung bandele, und die Einrichtung sei, um ein« Vertretung gegenüber den Bech können auch alle öffentlichen Mittel im.Inter- Gemeinden flüssig und dienstbar gemacht werden, er Provintialstelle auch sämtlich« iüdischen Wobllationen, auch di« der Frauenverbände, mit einsich eine eingehend« Aussprache an. Sämtliche s Schaffung der Organisation twar für dringend «r- ' -«denken binsichtlich der Aufbringung der Mittel; ren Gemeinden, di« kaum in der Lag« find, die chtungen tu erkalten, der Versammlung beschlossen, dqß der Verbandseiner «ingebenden Prüfung untertieben solle, bei der Durchsübrung weitgehendste Rücksicht auf tu nebmen ist. T iqunq, die durch ein Frübstück, da« der VerbandStebrochen war, bat seid« Stunden gedauert. % n. «. Israelitisch« Wais! nverpslequngS-Anstalt Gräbschenerstraß«. Am I. Juli feierte f rl. Hedwig Wolfs ibr 25 jäbrige« Jubiläum als Erlieberin aq-dfr Israelitisch » Waisenanstalt Gräbschenerstraßt. Eingedenk der Frl. Wolsf um die ibr anvertraule» Zöglinge in ibrer bat, war man von vielen Seiten bemübt, diesen Tag Machdcm bereit« vormittags tablreiche Glückwünsche besonderen Verdibnste, die sich lanqiabrigen Tätigkeit erwerbet, schön und würdig >u gestalten und Gaben übermittelt word n waren, fand nachmittag« im Beisein de« Vorstände«, säuitlicher Angestellt kannten der Jubilarin die os ä Ausdruck komitees der 'Anstalt, eigen« Wolfs« Wirken;für die Kindhr trage de« Vorstände« gratuli rte der Vorsitzerrde, Herr Dr. Ernst Lipmann, und Rbeinlanicknndgebung Der Reichrbund 5.-7. September >925 sei in Form einer Rbeinlandkn mit einer groß»« Veranstalt tr gangcnbeit iln Rbeinlande. sämtliche am lskbein liegende führt die Teilnsbmer nach geben wird. Pei den Vehi Landtagrabgcordpete Iustitrai Ludwi« Haas, ^taatSrat a. sammlnngen wcfdcn di« Vefl ergreif in. Deö ,.Schild", soldate i, gibt »tj« Anlaß der nummer beran«. Palästina. Für die Erreicl KaisersWilbelm-Straß« am Garten errichtet^ in dem di« und Zöglinge, sowie vieler Freunde und Bestelle Feier statt. Sie wurde durch einen Gesang der Kinder «inqeleitet. Hier ins brachten diese unter Ueberreichunist von Blumen und kleinen selbftqesertigten , Landarbeiten ibre Wünsche 'in gereimter Form tum Ganz besonder« ge iel eine von Frau Ida Perle, Mitglied de« Frauendem Zweck« gedichtet« Märchenszen«, die Fräulein ernst und bumorvoll tugleich schilderte. Im Auf- Ebrcngeschcnk. In seinem und der Mitarbeiter Anstalt, Herr Direktor Kolodtinskn, Worte der ckwünscht au«. Dann beqH man sich binunter tur mit den Kindern noch einige Zeit in gemütlichem übertzcickite ein ansebnlicheS Namen sprach her Leiter dch Anerkcnnimg uich bertlich« G ü Kasserkascl, wo man tusammfn Plaudern verbrachte. Der Abeitd vereinigte noch in fröblichem Beisammensein eine stattliche Zabl von Verwandte«, Freunden 1 int Gönnern der Jubilarin, insbefondene verschiedene ebemaliae Zöglinge, die ««sich nicht nebmen ließen, der verebrlen Ertieberin an ibrem Ehrentage Dazikbarkei und Berebrung persönlich z» bekunden. G. dr« ÜnitlWn Manntmadiunaiin Oer aunapofleiiBtinclnOc Sprechstunden der Herren Rabbiner: Gemeinde-Rabbiner Dr. Vogelstein, Am Anger 8, Ring 7460; gi^—loy2 u^r (beurlaubt vom 28. 7. bis 12. 8. 1925). Gemeinde-Rabbiner Dr. Hoffmann, Wtsllstraße 9, Ring 9837; 9 — 10 Uhr (bis 15. 8. beurlaubt). Rabbiner Dr. Sänger, Schweidnitzer Stadtgraben 8, Ring 6584; 9 — 10 Uhr (außer Montag und Donnerstag). Rabbiner Dr. Simonsobn, Hohenzollertistraße 23, Ohl« 5230; 9 — 10 Ubr (außer Sonnabend und Sonntag). In der Zeit vom 3. Juli bis 7. August Sonntag bis Freilag 8 — 9 Uhr. Rabbiner Dr. Cohn (für Schalaus) »verktäglich 11 — 12 Ubr im Lokal d. Macksike Tbora, Wallstraße 5. Anmerkung: Andere Zeilen können telephonisch vereinbart werden. Sprechstunden bzw. Wohnungen der Herren Kantorenr, Oberkantor Borin, Hohenzollernstraß« 105, Ohle 9740; 2 — 3 Uhr (außer Freitag und Sonnabend). i Oberkantor Weiß, Wallstraße 9, Oble 754. I Kantor Wartenberger, Höfchenstraße 3, Ohle 5566. Kantor Topper, Schweidnitzer Stadtgraben 8. Hilfskantor Ehrlich (Alte Snnagoge), Wallstraße 35, Ring 8427; 8-9 und 3-5 Uhr. Oberaufseher Schüstan (Neue Snnagpge), Äallstraße 19, iRing 8247; 8-9 und 3-5 Uhr. ' I Sprechstunden im Verwaltungsbüro Wallstraße 9, Ring 1612: Vorsitzender Gebeimrat Goldfeld, tgglich (außer Sonnabend) 11-12 Ubr (bis 7. 8. 1925 verreist). ' . ‘ Verwaltungsdirektor Dn Rechnitz, Montag bis Donnerstag 10-i2 Ubr. ' ,! Bürodirektor Glaser, Montag bis ,Donnerstag 9—II Ubr (bis 7. 8. 1925 beurlaubt). Bürolehpkmg kann sich zum sofortigen Eintritt meldenr Maschine und Kurzschrift beherrschen^ wfrden b Bewerbungen an das Bewerber, die Schreibvorzugt. schriftliche Büro der Spnagogen-Gcmcinde, Breslau, Wallstraße 9. Rrichrbunde« jüdiseber Frontsoldaten, E. D. üdzscher Frontspldaten, E. V. bält vom e diesiäbrig« ordentlitbe Hauptversammlung ab, die isdqebunq vor sich geben wird. Di« Tagung beginnt ing in Wenn«, der Stätte ältester füdischer Ver- - Eine Fahrt mit einem Sonderdampser, bei der Ortsgruppen de« Bunde« ausgenommen werden, Köln, wo abermals eine groß« Kundgebung vor sich sammlungen werden prominent« Redner, wie der BernbardFalk, da« BundeSvorftandSmitglied Dr. D-, M, d. R., und andere sprechen. Bei den Verreter der Bebördcn und Korporationen da« Wort di« Zeitschrift de« Reichsbund«« füdischer Frönt- Rbcinlandkundgebung ein« reich ausgestattet« Sender- Verein Chalutbilf«. Einem besonderen Zwiiq der Fürsorgetäligkeit in unserer Gemeinde widmet sich deö neue Verein Cyaluzb Ise, dessen Gründungsversammlung am 18. June d. Iunier^dem Vorn« von Ä «gierungrrat Dr. Marcu» stattfand. Der Verein betweckt die Aulbildung juneer Juden für einen produktiven Berufen Landwirtschaft, Handwerk und ^Zndu lrie und di« Förderung ibrer Uebersiedelung nach ung seiner Zweck« hat der Verein bereit» an her Straßenbahndepot ein eigener Heim mit kleinem, Cbaluiim «ebnen und verpflegt werden; ihre fachliche Aurbildung erfolgt teil! in diesigen Handwerkerbetrieben^ teil« im eigenen Heim. Der Verein hofft auf diese Weis«'in unpolitischer und unparteiischer Asbeit nach den Grundsätzen der modernen Fürsorge nicht durch Hingabe von Almosen, sonder» durch Heranziehung von arbeitsfähigen und -willigen' Menschen zu den großen Aufgaben füdischer? öohlfabrt«pslege beitrage» zu können. i Beitrittserklärungen ß ad an den Schriftsübrer de« Verein«, DstMDrthar Mtzrkiewitz^ Angustastraß« 6, zu richten, Spenden und Beitrag» WhHerrn Olrner, Postscheckkonto Bre« lau Nr. 02 363, Bekanntmachung. Pa« Jüdische Woblsahrtramt sucht sur!baldige Besetzung eine« hauptamtlichen Leiter. E« kommt nur ein Bewerber iss Frage,.der aus dem Gehiele der Wohlfabrtvpflege bereit» mit Erfolg gearbeitet bat und organisatorische Fähigkeiten besitzt. Ebenso ist die Kcnistijie der jütischen Wohlzahrtspflegi, sowie der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungi» unerläßlich! Gebalt je nach Vorbildung Kruppe 7 — 9, mit Ausstiegemöglichkcit.! j Dicldungen mit Lebeiislaus und Zeugnissen nimmt unser Büros Wallsiraßc 9, entgegen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeind« zu; Breslau. Akademisch und seminaristisch gebildete Religionslehrer für unsere Unterrichts-Anstalt II (liberal) unb öffentliche Schulen zu shlichaelis 1925 gesucht. j i Geball für akademisch gebildete Grupps X, nach abgesehlossenem Examen mit Ausstiegsmöglichkeil nach Gruppe XI Ra-B.-O.; für seminaristisch gebildet« Grupp« 7. .! i Breslau, den 76. Juli 1975.; Der ^Vo^stand der Spnagogen-Gei^tindt. , Bekanntmachhng. , Wir machen unser« Gemeindemitgliedcr daraus aufmerksam, daß die Firma Petra k Nachf. Benno Ezerniejewrki jeden Sonntag, von 'A10- Uhr vorm, bi« k Uhr nachm., einen! Omnibur-Ventelv^rkebr zwischen der Haltestelle der elektrischen Straßenbabn „Letzter Hefter" uifd unserem' Friedhose Cosel unterhält. Auf besonder« Bestellung-stellt! di« Fitma den,Omnibus auch zu anderen Zeiten, insbesondere zu einzelnen Beerdigungen. j!' Der Vorstand der Synagogen-Gemeind«. vermietet die Platze an Plätze ab l. September. ■-1- Äie> 1! Landschhl-Syna zog« \ bisherigen Inhaber bis 31. August; frei, werdende