Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 6 (26.6.1925)
- Date
- 1925-06-26
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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t 88 Breslauer Jüdisch es Sömelnbeblatt Nr. 6 -U. Siebzigster Gebuttöta^ beging chrerin, Fräulein Amalie brcs 7 0. Geburt« Peifer a g e s. Am 6. t|uiu b. I. die früher« 1 dä e!Feier Die Genannte 'bat 58 I^bre hindurch an der bief^n Industrieschule für israelitisch«! Mädcken licke Tjätigkeit ^entfaltet, beigelragen, di<> Ausgaben durch is'r freuiftlickek Verehrung in weiten Drusen der Gemeinde erwerben. Äir wünsicben der heiteren und glücklichen'Lebensabends erfreuen mögr.j als Lehrerin eine segensi eiche und erfprieß- Mit Liebe und Verstä ilmiS bat sie da;» und Ziele der Schule zu liebenswürdiges Wese« erfüllen und sich Anerkennung und Zusammensetzung 5er einzelnen Kommissionen und dasi sie sich eines G. ^Ausschüsse. h> Fürsarge-Auöschoß. vom Vorstadt Emil Wa dstcin, Vorsitzender; Sanität^rät Dr. Bach, stell'.'. Vorsitzende. au« der Gemiiode: 'Bernl. Berger, Dr. Erich Bresleuer, Curt Brienitzer, Frau Hednfig Engel, i kaniiarsrat Dr. Horn, Gemei rdcrabdiner Dr. Hoff' mann' Calrl Kottlarz g, Frau Caeili« Landsberg, Frau Stadlrat Marc, Frau Dr. Mautner, Frau Eugen Peel«, Siegfried Prcuß, Isidor Roienmann Hermann Sckioitlandef, Wo'olauer.' Gemeinderabbiner Dr. Vog l fein ll) t>! -i) >■) o >.) <•) ■i) a; b) <*) .l) >') .» f) a) b) c) -1) Sckulkommissio«- Goldfeld, Vorsitzender. )ustizrat Hausmann. Vorsitzender. vom Vorstand: Gebeimral au« der Repräsen»ante»-V rrfammlung: Levrer Freundlich aü« der Kultu»kommisfio« l: Iustizrat Hirfchderg, stell., au« der Kultu«kommissi«i ll: Mar Gins. tf< Gemeinderaddiner: R ibbiner' Dr. Hoffmamn, Rabbi >«r Dr. Vogelstein. die Rabbiner: Rabbiner Dr. Sänger, Rabbiner Dr. «i itziobfodn au« ter Gemeinde: Proiissor Dr. Buchhol,, Dr. Heireisiani^, £ Kultuskommifsio« I. vom Vorstand: Iustizrat.Hirichberg, Vorsitzender; Me idfl Hoffmann, Stellvertreter. der zuständige Gemeindeaadbiner: Rabbiner Dr/ Hoff nann. au« dee Rezstäseutanten-Veriammlung: Martin Fraenkfl^ Ichef Kober, au« der Gemeinde: Saitiläkerar Dr. Freudentbal, Rcchjsanwalt Nothman», Mar Simon. I ' t Kultuskomm»fsion II. vom Vorstand: Sanilaurat Dr. Bach, Vorsitzender/ sprich Baver, Stelle- Vertreter. e der zuständige Gemeiudernbdiner: Nabdiner Dr. Vogelstein. au« der Reprafenl-nten-Perfammlung: Mar Gin«, Justi^rat Peifer. au« der Gemeinde: Lansgerichrrrat Fraenkel,. Iustizrat Gur ipert, M.edizinalrat Israel. ' Bibliothekskomnu'fsion. vom -Vorstand: Mar Marcus, Vorsitzender." . au« der Repräieutantcn-Vcrsammluug: Dr. Schachtel, die Gemeinderaddiner: Rabbiner Dr.' Hoffman», Radbiner Dr. Vogelstein, der Bibliothekar: Rabbiner Dr. Säuger, au« der Gemestide: Dr. Kronibal, Dr. Priedatsch. Komnhisfwn der Alte« Synagoge. 4 vom Vorstand: Iustizra^ Hirfchderg, Vorsitzender; Mendel Hoffmann, Stellvertreter. . i der zuständig« Gemeinderaddiner: Rabbiner Dr. Hosftngnr. au« der Repräsentantew-Versammluag: Martin Fraenkel, Josef Koder, Leo Zadik. der zuständige Rabbiner: Rabbiner Dr. Simonsohn. au« der Gemeinde: Dr. W. Boß, 1 lsred Keudentbal, Herfn. Karger, Zahnarzt Dr. Lew», Bertold Roiens ld. j Kommission dcr Ncuen Synagoge, a) (j»m Vorstand: Erich Barer, Vorsitzende^; Iustizrat Dr. Goldschmidt, Stellvertreter. * I >' l>) der zuständige Gemeinderaddiner: Rabbiner Dr. Vogelstein. e) au« drr Repräseutanten-Verfammlung: Iustizrat Breslauer. ' (1) der zuständige Rabbiner: Rabbiner Dr. Sänger. e) au« der Gemeinde: Jacob Blau, Adolf Danziger, Rechtsanwalt ^r. Marck, Ledrer Schönfeld, Bankier Mar Steuer. j Kommission für den Zweiggottcsdienst. a) vom Vorstand: -Mar Marcus, Vorsitzender; Direktor Paul Stei^n, Stellvertreter. . >>) au« der Repräsentanten-Berfammluag: Bankdirektor Sander, e) die Radbiner: Rabbiner Dr. Sänger, Rabbiner Dr. Simonsobn. , . il) au« der Gemeinde: Eurt Brienitzer; Heräi. Elia«, Dr. San»' Kof-er, Mever Koppenheim, Karl Kottlarzig, Max Simon. Gehaltkomutission. l Iustizrat Hirschberg, Vorsitzender; Direktor Stern, Stellvertreter; Elilch Baver, Rechtsanwalt Fritz Ctd», Marlin Fraenkel, Lebrek Freundlick, Direktor Häncke, "Sanitätsrat Dr. Horn, Rechtsanwalt Iaeobfobn, Atz, lf Lewin, Direktor Sander, Johannes Wilhel»,. > 1 ■! I ■ j Ritualkommission. ]; a) vom Vorstand: Mendel Hossmann, Vorsitzender; Iustizrat Hirschhesg, Stell-! Vertreter. I>) die Gemeinderabbincr: Rabbiner Dr. Hoffmann, Rabbiner Dr. Vogelstein. o) au« der Repräseutanten-Verfammlung: Martin Fraenkel. il) au» der Gemeinde: Dr. Tb. Breslauer, Rabbiner Dr. Codn lStellverlr. Frau Pröfeffor I Räbbiner Dr. Goldschmidt), Carl Daniel, Dr. M. Falk, Io^ef Kober, j D«. Rabin. ) '«■j Baukommifsion. ' Iustizrat pr. Goldschmidt, Vorsitzender; Erich Bayer, Slelloertreter; Regierungs- Baüineister Ebrlich, Direktor Epstein,! Professor Dr. Grotte, Regierungs- Bäumeister Heimann, Regierungsbäsirai Hcrrmann, Direktor Alfred .Leipziger, Generalkonsul Smoschewer,! Ignatz Walsch, Moritz Wolfs.; FinanzkoMmissio». Direktor Hancke, Vorsitzender; Iustizrat Dr. Goldschmidt, Stellvertreter; Mar Gin», Fritz Goldschmidt, Iustizrat Hirschberg,, Rechtsanwalt Iacobsohn, Iustizrat Peiscr, VerwssstungS-Direktor Dr. schnitz, Direktor Sandqr. Frau Stadtrat Lest, Iustizrat Dllcndorff, Bembold Rosenfeld, u Bud)bcfpccd)ungcn U 2- Ziegler: „Die sittlich« Welt de« Judentum»".! Hcrausgegebcn von der Großlog« des tschechoslowakischen Staate«. Leipzig, W. M. Kaufmann 19M. Von diesem dreiteilig gedachten Werke lieg/ fetzt der erste Band vor: „Die sittliche Welt der cheiligen Schriften". > Auegebend bon dem Gedanken, dasi die in crichrclkcndem Maß« abnehmende Kenntnis der Bibel als eine« weltentrückten, unmodernen Buches durch «ine Pcpularifierung ibrcr sittlichen Ideale in den weitesten Kreisen de» Judentum» neu belebt werden müsse, sucht und findet Ziegler biersür in seinem Werke neue, und wenn der Ausdruck gestattet ist, so ansprechende Formen, daß ein sich Beschäftigen mit der heiligen Schrift für jedermann zu einer an erster Stelle stehenden Lektüre werden kan». Denn ,che»> sittlich Gesunden ist die Bibel ein Erinnern daran, daß sie der Urquell seiner Lebensfübrungist, und dem sittlich Kranken und Schwachen ist sie Stütze und Mabnung." Das Werk wendet sich mit seiner au» innerstem Herzen kommenden und tief zu Herzen gebenden begeisterten und begeisternden kristallklaren Sprach« a» Juden und Nichtfuden, um aller Welt klar und faßlich die Bibel al« unerschöpflichen Born sittlicher Ideal«, elbischen Empfinde»» und sozialen Wirkens nabezubringen. ' Von der Sendung Israels spreche,», bezeichnet Ziegler daßz Judentum al» Religionsgenie, das für sich di« große und heilige Ausgabe in Anspruch nimmt, ein sich Versenken in Gott den anderen Völkern »orzuleben, in der durch die Offenbarung am Sinai empsangencn Erkenntnis Gott mit aller Glut und Innigkeit der Seele fühlen zukönnen. Hiervon ganz erfüllt zu sein und die» al« religiöse Erkenntnis immer lebendig zu kalten, nennt Ziegler die Sendung Israels, an der jeder Jude bewußt teilbaben muß. i