Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1924)
- Issue
- 6 (20.12.1924)
- Date
- 1924-12-20
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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60 Dreslquer Jüdisches Gemeinbeblatt Nr. 6 > * Nummer wurde, da er seine unverheiratete Sch sich taufen ließ, im Jahre 1804 auf;wester Esther übertragen). 12. Jak. Mos. Breiniß (Handelsmann; Ehefrau Liebe Mendel; seine Tochter Rösel Heirat de 1804 einen Eibeschütz aus Dresden). 13. Fabian Israel Lappe (Handelsmann; erhielt 1795 das General-Privil:g des 1794 verstorbenen Esaias Löbel .Joachim und übertrug dafür auf die Pflegetochter desselben Esther Abrahcyn, welche sich mit Joel Nathan Joachimsthal aus Posen verheiratete, die Stamm-Nummer 13). 14. Löbel' u) Geborefn 1754, nat iSrübet" und von 1785 bis Vorsteher derselben, Zn E .Dohm, der nächst Lesjing als reckte ber Inden ein- und lund sein Baker Jakob der ,Ein BUd von L. B. Dohm ' unserer Synagogen-Aemcisr ' **) Für die Uebertra werden. So hatte Beate zahlen; ferner a» Stelle des während ihre Mutter als richten muhte. ") Auch Brese oder Verehrer und Schüler Mo 3 tAlch nach dem Tode Friede zember, in den beiden groß fanden, sprach M. L. Bro,? Brüder", Antonienstraße 3( einer der Begründer der „Gesellschaft der jU seinem am 2. Mai 1825 erfolgten Tode ren des Berliner lkriegsrats Christ. Wilh. erster Christ für die Menschen- und Bürgeraufgetreten war, hatten Levin Benjamin Familiennamen „Dohm" angenommen, im Ziminer des. Verwaltungsdirektors .de. 1 >ung muß jedesmal ein Betrag gezahlt 0 Taler zum Fonds der Wilh.-Schule zu Vaters den jährlichen Kanon von 20 Talern, 6 eneräl»Privilegierte jährlich 60 Taler ent« hingt reslauer, starb am 22. 6. 1827. Er warlein . Mendelssohns und auch literarisch tätig, ch Wilhelms ul. am Sonntag, den 3. Peen Synagogqn Breslaus Totenfeiern stpttse in der Synagoge der „Gesellschaft der (jetzt 18/20, Synagoge zum Tempel). zu führen hatte. Als sölcher fungierte der Assessor der König!. Juhen-Kommission L^win Benjamin Dohm"), der auch die Verhandlungen mit den Stamm-Numeranten geführt und unterzeichnet hat.!— 1 Die Namen der Schützjuden sistd: 1. Gerson Löbel Guttmctnn (Warcn-Makler ^verheiratet in erster Ehe "mit Behle Fistel und in zweitel Mit Brästnche Minden aus' Berlin, übertrug 1797 seine Stamm-Nummer auf seinen Sohn Fische! Wolfs und starb im iKebruar 1798). 2. Wolf Israel Kalif ch (Handelsmann; erste >Frau Zivel Hirsch, zweite Fradel, an anderer Stelle „Treibe" genannt, Tochter des General-Privilegierten Heyman, üvertrug 1808 seine Dummer uf seine Tochter Bease "), verehelichte Jsaac Joel Bloch, cieser war langjähriger Vorstand der p"n uno starb am 25. 9. »33. Wolf Israel Kausch starb am 31. 12. 1814). 3. W o l f arcus W i euer (bereiste die Messe; ledig, die Nummer aurde njoch hei Lebzeiten des Inhabers auf den Bruder palomoch Marcus Wiener aus Potsdam und vom diesem im Jahre 1909 auf seine Zwchter Betty-Babette, die ihren Vetter Salomon Jsaac Wiener heiratete,! übertragen). 4. Löbel . Nos. Cässjerer (Handelsmann; Frau Zerchen Rüben; (889 wird die Nummeic auf den ältesten Sohn Moses Löbel lKassierer übertragen). 5. Jspac Meyer Liegnitzer Handelsmann; verheiratet mit Chaje Scelig). 6. Moses vendilx Oppenheimer (bereiste die Messe; Frau Serel Locbel; Nummer 1802 aufl den Sohn Loebel Moses Oppenheimer übertragen). 7. Gottschalk Abraham Wartpnbeirg (Handelsmann; verheiratet mit Güte! Victor Levy;. seine 1781 gebotene Tochter Esther ist im Jahre 1795 mit Benjam'. Jes. Berliner verlobt und eine andere Tochter Rache, 1788 geboren, im Jahre 1805 mit Schefftel Jes.Fraenckel, diesen soll einst die Stansm-Nummer 7 zufallen). 8. Sch a b s ß Abr.aham Zülchauer (Hanidelsmann; Ehefrau Golde ^ippstrann Lübner; be limmt. 1799, daß die Rümmer nach seinem Tohe seiner Toäster Schöne, verheiratet an Jtzig Mos. Rawitscher aus Rawic^ «usallen soll). 9. A l e x a n d.S a m. Säst der (Handelsmcnn; verheiratet mit Gütel Loebel; seine i Tochter! Serel i t an R. Wolf Benjam. Ginsberg verheiratet )^ 10. I c a ch. Nathan Friedländer (Geldwechsler; Ehefrau Genendel Israel; sein Sohm-Scheftel ^heiratete 1796 Kahle Hdnschel und seine Tochter Vögele den Joöl Singtang. Ein zweiter Schwiegersohn war Mendel Levin Broesst "), det durch seine 1796 geschlossene Ehe mit Zerel Friedländer- Anspruch auf die Stamm-Nummer 10 erhielt). 11.. I s a a c A b r a h. Freund (Rauchwarenhändler; seine Joseph Asch (Handelmann, geboren 1737, verheiratet mit Chawe Victor und ge'torben am 28. 6. 1809. Seine Stamm-Nitmmer erhielt sein Sohn Aron Löbel Asch, geboren 1767 und verheiratet mit Nonette Baruch aus Troppau. Er war Inspektor im Fraenckelschen Zufluchtshause). 15. Isaac Löbel Asch (geboren 1763 als Sohn des Löbel Jos. Asch und verheiratet mit Rahel Lipmann Freund. 16. Rat h. Lipm. Reichenbach Handelsmann; geboren 1751 und verheiratet mit Rösel Moses). 17. Ä b r a h. H i r s ch I o ch e m Schweizer (geboren 1"35, verheiratet mit Rahel Loebel und gestorben am 9. 2.1819 war Vieh-Makler). 18. M a r c u s Abraham Hirsch Schweizer (Rauchwarenhändler; geboren 1773, verheiratet mit der General-Privilegierten Piebchen Meyer. Die Nutnmer wurde 1800 auf den Bruder Salomon Schweizer und |l802 auf den Schammetz Simon Mend. Cracauer übertragen). * 19. Moses Koppel Peisker (Pferdehändler; geboren 1751, verheiratet mit Hindel Samuel, übertrug 1801 seine Nummer auf seinen Sohn Koppel Moses Peisker). 20. Meyer HerzCohen (war i Fourage-Lieferant und stammte aus Eisenstadt, woselbst er am 1. 2. 1740 geboren wurde. Seine Frau Jeutel Wolf Pick war eine Breslauerin). (Fortsetzung folgt.)' Neprläsentanlen-Versarnmlung vom l 27. November 1924. Sitzungsbericht von Dr. R e ch n i tz. orsitzende Bor Eintritten die Tagesordnung verliest der Vc Justizrat Peiser eine Beschwerde des jüdisch-liberalen Vereins über die Versagung der Genehmigung, hie Stimmlisten abzuschreiben. Geheimrah Goldfeld macht auf die Mißstände, Gefahren und Störungen Aufmerksam, die has Abschreiben und Herausgeben der Listen zur Folge haben könnte. Justizrat Peiser und Justizrat Kalisch hält die Ausfassung des Vorstandes für nicht berechtigt; mit der Ablehnung werde nur bewirkt, daß der, jüdische Wahlkampf auf die Straße getragen werde. Die Versammlung billigt diese. Auffassung.*) In die in der letztest Sitzungeingesetzte Kommission für die künftige rGestaltung der Zweiggottesdienste werden die Herren Fritz Goldschmidt, Dr. med. Schachtel und Sanitütsrat Horn abgeordnet, obgleich der Vorstand diese Kommission neben - der Zwssiggottesdienstkommission und der BaukoMmisfion für uynötig Höft. L Die in der letzten Sitzung in erster Lesung, einstimmig angenommene Satzungsänderung, wonach yie Amtsdauer der 1924 ausscheidenden Repräsentanten und Repräsentantenstellvertreter bis Ende 192ö verlängert wird, wird in zweiter Lesutig ebenfalls einstimmig angenommen. ' Beim Verwaltungsbesicht entspinnt sich zu Punkt 1 eine längere Aussprache. Der Vorstand berichtet nämlich, daß er auf den Antrag von Rechtsanwalt Jacobsohn, die Jahresbeihilfe an den Zeniralverein zu streichen, nichts veranlassen werde, ha dieser Beitrag für 1924/25 bereits ausgezahlt und überdies schon bei früherer Gelegenheit dem Zentralverein milgeteilt w>>rden sei, daß er die von der Gemeinde gewährten Beihilfenmur für Abwehrzwecke verwenden dürfe. Rechtsanwalt Jcuobsohn führt hierzu aus: Eine Trennung lasse sich nicht durchführen, da der Zentralvereiy keine getrennten Kassen führe. Der Zentralverein habe mangels einer anderen Wahlparole eine antizionistische aufgestellt, die von Rabbiner Dr. Goldmann-Leipzig offiziell verteidigt worden fei. Dis Zionisten würden bei dem nächsten Hastshalt mit allem Nachdruck geger einen Beitrag an den Zentralverein auftretest, weil die Gemeinde die Vertreterin aller GemeindemitglieLör, also auch der Zionisten, sei. Für dieses Jahr ziehe er seinen Antrag zurück. -Justizrat Kalisch erwiderte ») Der Borstchnd hat in. Antrag das Abschfeiben der L Zwischen beschlossen, den Parteien aus ählerlistrn zu gestatten.!. Die Schrift!.