Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 126 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 367 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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sejcn&rx. DcLmrch werde nuut den Antisemitismus nicht 163 dnffch Judentum aber will nicht zu dem des Schtzjudemums zurückkehren, sondern in der rt-yputpti res ireien Staatslmrgertums an der Größe und am ÄivdLöcher Tennchlands Mitarbeiten. Nenßmdr sPsalzs. Hier fand eine Tagung des Verbandes J-rselittichn Knlmsgemeinden der Pfalz statt, auf der 7 e Frage der Beteiligung der pfälzischen Juden am Sereu H-jejsiov erörtert wurde. Auf Antrag des Berbandsvor- ^§eLeL. Herrn Albert Joseph, Landau, der mit warmen Wor- :-2 rn >e Mirorbeit der PfÄzer Juden am Ausbau Palästiras rzT'.zx. wurde ohne jeden Widerspruch folgender Beschluß zi^ckz: .Ter Verband-der Israelitischen Kultusgemeinden der ernenn: den Ausbau Palästinas als Ausgabe der gesaut hz ^L«nheu an und fordert daher die Mitglieder der ange- 'chlosseme» Gemeinden aus, die dieser Aufgabe dienenden Jnfti« ixrjmrr. weirgchndst zu unterstützen." Es wurde ferner in Axs^ch gensnumen, daß nicht nur Einzelpersönlichkeuen, son- Lern auch die Gemeinden selbst sich durch Zeichnungen am Pa- '.Ä'.uerkr btteiligen sollen. Sin. Hier beginnt die Herausgabe einer deutschen Ileberiexung dcS Babyilonischen Talmud, iÜ>ertsi1 erläutert von llnioersitätsprosessor Dr. Schlögl fBurgoerbrr. HabsbniMsse). Die erste Lieferung ist erschienen. Bette2MLN.er nimmt jede Buchhandlung entgegen. Prospekte und Vrobebogrn urwonsl, Pole». Sarsch». sJ. E. B.j Auf eine Interpellation des jüdischen SeTuMnbs detrcnend das Verbot der jiddischen Sprache iu Grodno, anuooneie der Innenminister, daß der riLr«rmeiiter von Grodno Instruktionen erhielt, Krmdmachu.tger 'ix. itdd-t^ber Sprache mit parallelem polnischen Terr zu zerzcr.fz. Sowjet-Rußland. L»rd»r. I. E. D.l De Filialen des ,.Crt" ,Gesellschaft )zz Firr-enng oi-n Ackerbau und Handwerk unter den Juden eich'.elten von ihrem Moskauer Verrrcicr die Meldaß lic von ihnen gesandten Werkzeugiransporie bereits -.n ÄrißlaaL etnlangten und sofort ihren Destimmungszwecken isgritz: wurden. Ebenso sind in Moskau die aus Amerika ae- Gkgenitändc emgctrossen. Es wurde sogleich an die Wiedererö^nnng der jüdischen proiestionellcn schulen und &cz?mmen geichririen. Dtria. iJ. C. B.) Einer Meldung des hier erscheinenden rrniLheu Ta^blattes „Ru!" zufolge, habe das Dolkskommis- ^ariar *£z ErPehungsweien auf Ansuchen des Teparremems für rüdüch Angelegenheiten die unverzügliche Schließung aller Cheiarlut und Meschiboth, die in Sowfetrußland noch eristie- :o, Lnyk-urtirkr. Tos T-ekrei verbietet ferner die Zulassung von Trjm und Deschiboch-Lehrern zu den beruflichen Gewerk- Litaueu. Deputatimr von M»fel»aae» aoS demtHmchch amt Hefe, welche das Ministen»» fär Jüdin Seine Anwesenheit als vom SSmg r Vizekänig fei wohl ein Beweis für die religiöse Freiheit. Weihen Grund gebe es denn, zu behaupten, daß rgeichine Aktion, die von der indischen Regierung, deren Haupt er ist, untermmv«» wurde, gegen eine bestimmte Religion gerichtet sei. Jede Mion, die die Regierung unternimmt, richtet sich nur gegen einzelne und steht in gar keinem Zusammenhang mit dem religiösen-Bekenntnis. sReading ist bekanntlich Jude unb gehört der erylischen Familie der MontagueS an.) (Wiener Morgens) Türkei. Sousteutinopel. sJ. C. B.) I» der jüngsten Zeit macht sich hier eine außerordentliche Verstärkung der anmemititthen Tätigkeit der hier untergekommenen Wrangel-Leute bemerkbar. De von ihnen bisher geleitet« Geheimarbeit ist in eine offene antisemitische Pogromhetze ausgeartet. Borläufg ist eS den englischen und französischen Vertretern gelungen, die Ausführung der böswilligen Absichten der Schwarzen Hmckert zu verhindern. Palästina. Berlin. Ein jüdischpolnischer Sfaufmann namens Reich hardi brachte vor einem halben Jahr einen Posten Webmaschinen nach Palästina, die er aber infolge deS »irrigen Standes der polnischen Valuta nicht in Betrieb setzen konnte. Jetzt har sich ein amerikanischer Jude entschlossen, Reichhardt bei der Errichtung einer Webwareufabrik materiell zu unterstützen. Tie Fabrik soll zwischn Jaffa und Tel-Awiw errichtet mW der Betrieb in höch'tens zwei Monaten ausgenouunen werden. Sir Herber: Samuel hat die Inhaber der Gesellschaft eugffangen und ihnen seine besondere Befriedigung über das neue Unternehmen ausgedrückt. (Ziko.) Berli». De palästinensisch Zivilverwaltung hat die -unter dem Namen „Kuschan" bekannte türkisch Verordnung, wonach Ausländer keinen Grund und Boden erwerben durften und daher Kaufverträge nur auf den Namen von inländischen Gesellschaften abschließen konnten, aufgehoben. Tamit haben auch die früheren Privatbesitzer ihre Eigentumsrechte zurückgewonuen. Von Berg und Tal iJ. E. B.) Der russisch Zionistensührer, Dr. Brxqchs. in hier eingerroffen. Die verlautet, soll er das M> -eiMri«m für jüdisch Angelegenheit im litauischen Kabinett, an SaeLe des aus dem Amte schidenden gegenwärtigen Ministers Tr. Srlmvejnchik, übernehmen. Amerika. .!>v D.) Ter bekannte Dplomat, Schriftsteller TL» Issmalfft Mr. Lewis Einstein, ein angesehener amerika- Jude, wurde zum amerikanischn Bolschiter für die Tjoftto Slsß>af«i ernannt. iJ. C. B.) Der Herausgeber des Wattes •3tncÜ WiHenger" erhielt vom japanischen Außeumiuister Uchda die Verständigung daß er ru Berücksichtigung der sibirncha Juden au die japanfich Regierung Lovsnlaten und Behörden in Sibirien die ertölte, den Juden in Sibirien jeglichen Schutz M Ml«- I»dieu. derN ftriär Anläßlich der Feier seines 61. Geburtstages hielt izeköui g voa Ju^eu, Earl of Reading, vor emer Elberfeld. Vom Diontag, den 31. Oktober bis Donnerstag, den 3. November findet hier die 7. Delegierten- und Mitgliederversammlung des Jüdischen Frauenbundes statt. Eine reichhaltige Tagesordnung liegt vor, so reich haltig, daß man fast an ihrer restlosen Durchführung zweifeln möchte. Abgesehen von den offiziellen Anspruch« und Geschäftsberichten, werden u. a. Borträge gehalten werden über die Tuberkulosebekämpfung, daS ReichSfchulgesetz. Berücksichtigung von Konfession imd Weltanschauung im Reichsjugendwohlsichrtsaesetz, Zukunstsaussptben ' des Jüdifchn Frauenbundes (Stammbäume, Knabenheivr, Krankensürsorge, Mittelstandsfürsorge usw.), Stellmig des Bundes zu § 218 des Dn letzte Tag wirst durch die Sitzung des Kartells der Jüdischen ArbeitsnachMise und Hauptstrlle der Berufsberatung der Juden, weiblich Abteilung ausgefüllt. Am Vorabend der ganzen TtWmg spricht Frau Klementine 5krämer-Münchn üb« „fittftur und Mode". Am Dienstag, den 1> November, abends 8 */* Uhr. findet im Hotel Borussia, in Barmen ein öffentlicher Bortrag statt: Frau 8. Wronsky-Bttlin wüst über^ „Die Bedeutung der Frauenarbeit für die Entwicklung der jüdischen WohljahrtSPfle« fprechn. Am davmffolgenden Mittwoch abend' fuwet im EldersellUr Frckuenklub^Luiseustr. 45, eine Jugendvusammkmg Kat, zu der in einem lebhaft aufrufenden^dmdschribe» vchnderb «mgeladen wird. „Die Aufgaben der jüdischen Jugend für dir jüdisch Gemeinschaft" wüst das Thema destWb«ds sein. Bepmvers ancynye Gegenpanoe weeven vm jpoerfen w