Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 125 (21.10.1921)
- Date
- 1921-10-21
- Page
- Seite 360 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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360 Krefeld. - | $ä*Mtr ftofemfckmi«. Lorfitzeuder: Referendar Alfred L ev i. fhiaarafhra£e 56; Telefon 4463. Heste Freitogabendfeier, pünktlich 8.30 Uhr, bei Förster, Markt' , ftratze. — Dienstag, 1. November, 8.30 Uhr, oberer Eaal der Stadtballe, spricht Herr Rechtsanwalt Dilczek (Krefeld) über das Buch von l Fritz Kaha ^Die Anden als Raste und Kulturvolk; anschließend Aus- ' spräche, für die bas Buch vorher beim Vorsitzenden entliehen werden kann. — Mitglieder, die an einer Freitagabendfeier, die der Poesie der Bchel gelten soll, rezitieren möchten, werden um baldigste Meldung beim Vorsitzenden grbeten, sowie alle Mitglieder, die bei irgend einer cvderen Gelegenheit rezitieren oder Gesangs- und andere musikalische Darbietungen bringen können. Jiniim mm crri ■ rn rrm x r Die Boteniasche TiTiTi.i 1111»! minsnrml <rTirrrrnnnl Die jüdischen Gcschafie' Unter den Oj::n 3oivici='• ii;v,lanbe tau»: jcP: TolpeiO: ^nekdoie herum: lim reicher anc :Pip*fiui. her ein-: Million Rubel hone, ko.usle m Teui'ckllanö einen liitapqon Rägcl. Rachdern er Pie 'A'oacl uerfnuö baue und einen reiferen Dagyon faufeu luoliie. fonn:-: er für Pa*:* erlöste s^eld nur einen halben Waggon ivfcmmen. (fr uerfaurre wieder seine Dare und konnte für das f>'»e!d nnninebr kaum noch ein Viertel Waggon '.Vitael kaufen. >lur5. er bandelte io Ianje bis er für feine l1 Millionen (eine halbe Million ha: er dabei verdient) nur noch einen einzigen Ragel kaufen konnte. Er nahm alsdann den iKaael, betrachtete ihn lange. ■ 'chlug ihn in die Wand und erbänqie ücb. I. P. „Gott wird Helfen müssen." EHajim Block» erzählt in der Diener ..^üd. Pr.": ..Un:er den Ehassidim, die zu Rabbi Meir zu fahren pfleg - ren. war ein Torfjude mit Rainen ^einn-el, der keine äinder batte. Der Mann bedrängte stets den Rabbi, bnf; er ihm vom Himmel Kinder erflehen möge. Einmal kam er mi: 'einem Weibe. Und das Paar redeie: ..Dir werden Euch. Rabbi, keine Rübe geben, bis Ihr uns einen l^obn oer'pre chen werdet." Der Rabbi erwiderte: ..(^ebe: mir '>2 k^olddukaien, den Zahlenwert des Wortes ..Ben", io werde ieb für emb den Legen, einen Tobn zu baden, erflehen." Tow der arme, schlichte Landjude fing zu feilschen an: er könne nur zehn Golddukaren geben und bor wieder und wieder eine Münze mehr. Diesmal war der Rabbi hart und unnachgiebig. schließlich legte der Jude 20 Tukaren auf den Tiich und sprach: „Glaubt mir. Rabbi, wir geben linier leyies Geld!" Der Rabbi beharrie bei seiner Forderung: „52 Dukaten. nicht weniger!" Darauf wurde der $ui>e zornig und sprach: „Weib! Nimm das Geld und komm und nun wird uns Gort helfen müssen!" Der Rabbi wurde freudig und , sprach: „Das wollte ich eben, ^br seid zu mir gekommen und babet mich angebetet — an Gott vergaßet ihr ganz. Dadurch aber, daß ich mir euch liegen des Geldes verbandclre. bewirkte ich. daß ihr eure Hoffnung auf ^enen richte:, der euch wahrhaft helfen kann." Und übers Jahr um diele Zerr umarmten ne einen Tobn. Kalender der Woche. Fnitag.... 21. Cft 19 Tischri l i i ecziftag. . . 22. w 20 99 nVlF Gomitog . . . 23 /, 21 n Hauschano-Rabo j . . . 24. // 22 n Lchemini.AzcreS vtarstag. . . 25. 99 23 99 LimchaS-Thora Jvttwoch .. . 26. 99 24 99 fl—rrrtaQ. . 27 H 25 n . 28. n 26 99 29. w 27 n n'Cins Reuwondswelhc ^9 ^oQvjmcn« Bonn. Dienstag den Oft. «bst Vorabend: Carl Herschel. V.. von der Reise zurück! Zahnarzt Ur. nirck. Erich Aöaheim, Facharzt sür Zahn- Rund« und tiiefererkranftmtzen Bonn, Äeethovenfiraße 5. rernruf 1355. fc&ch.-?, Ich suche zum baldr.en Cintria ceaen t^hes Gewalt ein tückttacs jünaeres oder älteres Fräulein;-r Unterstüh, bei Füdrunr mein. Haushaltes oder ein Fräulein, dir e ren Haushalt auch eftein f: f>rer; kann. 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