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Jüdischer Bote vom Rhein · 1921-10-21 · 125 (21.10.1921) · p. Seite 361

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
3 (1921)
Issue
125 (21.10.1921)
Date
1921-10-21
Page
Seite 361 (sequence 9)
Language
German
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OurchwinJerersDeatlB Roscfa-lMEHiitll Al> vor mehr denn zwei Jahren die grauenvollen Ereignisse im Osten, Morde, Plünderungen und Vei wüstungea, tausende o^tjüdiscter Flüchtlinge über die deutsche Grenze trieben, die unterkunftslos, arbeitslos, nfide und hungernd de: uns aaftauchten. da haben die jüdischen Organisationen Deutschlands unter tatkräftiger Hilfe der amerikanischen Glaubensgenossen zur sofortigen und produktiven Hilfeleistung das ' Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands geschaffen Der zielbewmssten und p’anmässigen Tätigkeit dieser Spitzenorganisation aller jütfisckeu Organisationen Deutschlands ist es gelungen, den Flüchtlingen Hilfe zu bringen Vor allem wurden UnterkunftsstSttea in den verschiedensten Städten Deutschlands bereitgestellt. Die bedeutendste ist das Flüchtljpgsbeiiii in der Viesenstrasae, in dem ix Laufe eines Jahres über 8Ü0C0 durchwandernde Flüchtlinge unter hygienisch einwandfreien Bedingungen ur.tergebracht verpflegt, bekleidet und ärztlich behandelt wurden. Durch die Einsteünng der amerikanischen Hüf'gelder i-t die Fortdauer auch dieser Institution bedroht Schwerstes Elend würde heraufbeschworen werden, wenn d:e Flüchtlingsheime ihre Pforten schliessen urd wir unsere Tätigkeit einsteflea müssten. Das deutsche Judentum, das den Verfolgten und Bedrängten in aller Welt noch stets geholfen hat, wird auch hier im eigenen Lande seine Hilfe nicht versagen. Wir wissen, dass es alle seine Kräfte anfbietew wird, um dieses wichti.e j-d.^cke Hil’swerk weiterhin zu erhalten Wir wenden uns daher heute an alle Kreise dir jüdischen Oef entlichkeit in Deutschland mit der dringenden Bitte, an den nahenden hohen Jomtowim aach der Bedrängten un i Verlöteten, cer Heimlosen und Schutzbedfirftigen, der Witwen und Waisen aus dem Ostes zu gedenken Das Präsidium des Arbeiterfürsorgeamtes der jüd. Organisationen Deutschlands gez. Eugen Caspar} gez. Dr. ßerthold Haase gez. Dr. Siegfried Moses gez. Dr. Pani Natten (Indische Gemeinde er« - Staats- (Zionistische Vereinigung (Hilfstar«in der dewtaci« (OTo^Iojre f. DeatiC.’-.’a-i rlr*e: Glaubens für Deutschland) faJ« -C. O. B B. Spenden sind zu richten ar. das Arbeiienürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutscfalaads, Beriia, Asgwststr. 17. Postscheckkonto. Berlin NW 7, Nr — Bankkonto: Commerz- und Privatbank, Depositenkesse F. Der Betrag der beiliegenden Zählkarte sichert die Aufnahme eines Flüchtlings auf die Daoer eines Monats. III Statt besonderer Anzeige. Heute abend y L’hr entschlief meine unvergesslic he Frau, unsere innigstgeliebte, stets treubesorgte Mutter. Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Moses Kahn Josephine ged. Meyer nach kurzem, geduldig ertragenem Leiden, im Alter von 54 Jahren sanft und gottergeben >^Um stille Teilnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen Hobe« Kahn u. Kinder. Bonn, Barmen. Essen, Köln, den 13. Oktober 1921. Für die mir dein. Hinscheiden meiner unvergeßlichen ME» Adele Gvldschmidt ged. Mansbach» bewiesene Teilnahme sage ich hiermit mrinenauftichäceaOms. Henny Schidloff geb. Gsl-ßh«i-t. Bonn, im Oktober 1921. — ffitr abtrrnoen? An den „Jüdischen Boten vom Ichem" Hierdurch bestelle ich den vom Ithein" für ein ganzes — halbes — tkrfcl — Jahr. Äelrag folgt auf IZhr Postscheckkonto KSt» 3fr. 74747. (Lotenverlag, Bonn.) Äeirag kann durch Nachnahme erhob« Die Beerdigung fand am8onntag, den 16 OkL, nachmittags */k3 Uhr vom Trauerhause Weiherstrasse 16, aus statt Aicht zutreffeudss Name:_ VoHaori: Straße: a-

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