Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 125 (21.10.1921)
- Date
- 1921-10-21
- Page
- Seite 358 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Heit kete», i* Mfifer >g»fldg ÜHornrteike fast überwunden Mid, »Ud *A tte OüpSchkG W Mische« LoÜeS für -ie gesmräe gfigifrjfrrit «be» in CtfaaUMg dieser Tatsache Mschercks jnsiut. Pari», ^khica»» Tribuue* meldet aus EhicaAo: ^hervorragende 3*boi der Bereiuiatea Staaten, die Gaste von Julius JgufeiHDafi» wäre», beschaffen, für ein HilfGverk zur De« kämpfuug d«S HnngerS i» Enrvpa 14 Millionen, Dollar zu stiften «ad dabei mit de» amerikamschen ErnährungShilfSwerk und der GeseMchaft der Araowe ^»sammenzuarbeiten. NocharL Gleich «ach de» Feiertagen wird hier unter der Redaktion M. LipsonS eine HÄrmsche Tageszeitung unter dem Titel Jtytboarr -» erscheine» beginnen. Das Blatt wird ein unparterischeS Organ iern. Mesopotamien. Bagdad. In daS erste Kabinett König FaisalS trat als Finanrmiurftere i» Jpde. Saffoon Effendi HlSkail, ehemals Mitglied d«S türkische» Parlaments, ein. Lanbo». Am 22. September ist in London Sir Ernest Caffel, einer der bedeutendsten Finanziers Englands, gestorben. Caffel, geboren 1882 in Köln. war als Ikj^riger Jüngling nach Englmw gekommen, wo er im Laufe der Jahre durch seinen großen Unternchnumgsgeist sich ein großes Vermögen erwarb, hauptsächlich durch Geschähe in Ämerika, Mexiko, Argentinien und durch den Da« deS StaudammS von Assuan in Aegypten. Caffel har als eifriger Philanthrop zahlreiche Stiftungen mit feinem GeL« gegründet und war ein intimer Freund König Eduards und KÄrig Georgs, weshalb er von den Antisemiten stark auaeseisder wurde. Sir Ernest Cassels Nachlaß wird am eine Summe von 8 bis 10 Millionen Pfund Sterling qeschäyr. Tie genaue Feststellung der Werte wird indessen noch einige Zeir in Anspruch nehmen. Die Vollstrek- 'kung des Tettamer.:? 'oll ei;^em staatlichen Kurator übergeben werden. La«da». sJ. E. Bf SÄvohl der vor kurzem verstorbene Sir Ernest Canel nch nie mit jüdischen Angelegenheiten be» faßte, war er doch — wir wir erfahren — einer der Direktoren der Jca. mit deren Begründer. Baron Hirsch, ersterer eng befreundet war. Genf. (I. C. Bf Wie wir ersahren, werden die neuen Mitglieder der rivnifri'cher! Exekutive. Leo Nokkin und Dr. Solowestlchik erst Awana 1922 nach London übersiedeln. Bis dahin verbleiben Tr. Solaresnchik in Kowno, um die Geschäfte des iüdilchen Ministerium? rür Litauen. Weiler zu lei-ten und Leo Hotzkin in Pari? akS Geuervlsekretär deS Comitee deS DelegattonS juives- Jernjnle«. Am TonnerStag. den 15. September, feierte Mikwe-Jsrael, die hebrai»che LandwirtschastSschule, ihr 50sÄriges Jubiläum. Ter Gouverneur von Jaffa und Vertreter öffentlicher Jnstiture befanden sich unter den Gästen. Begrüßung-telegramme liefen ei» vom Oberfommisiar und Lady Sa« muek, der Zionist Commiffion, dem Baad Leumi usw. Herr Zkrause, der Direktor der Schule, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede, i» welcher er das Programm und Ziel der Schule darlegte. Er teilte de» abgehenden Schülern mit, daß Baron Rochfchild versprochen habe, fte als eine landwirtschaftliche Gruppe auf de» Lande anzvfied-ln. Die Versammlung begab sich dann rur Grabstätte von Charles Retters, dem Begründer der Schale. jmimumimifuiimiimuiinTiii Kölner Fachrichten LLijLiJnrT»i.iM ■iiiiiui»niTJimnir»n Die Rheinische» Ach R'rmkM,!,, der de» ' -«slOsstn-eahilfSwerk. Kitz, der Ba»d«armenfürrind», der fand am rheinstcher Gemein- «ilche«feld, dem Borsitzen- ' . y» . .i ....t 9KlflO|EiV| ttno WA Herr F«lch»feld sorge. 8» Aar», titkw&nkm Baste» l»te der Herr Rejerent Ke unbedingte Rotwenblräeit der ArdeA der BondesaNnmMsoPe dar, erwäh«te ihre «eben Anfgab» i» Gemeinschaft rät de» jroj&n Arbeiterfürsorgepell» und «d ein« g»a»» Bericht über die Tätigkeit der 3entralar»»külle Kol». Am» Schloß verwies Herr Feilchenfeld auf d» Aofrof der Großgemärbe» Diachchlands, der sämtliche jüdisch» Gemeind» gaz Unterstützung des Ardeiterfürforgeamtes und der Zentralstelle für Wanderarm»fürforge auffordert, und bat seinerseits die Erschien»», nochdrücküchst in ihr» Gemeinden dahin zu wirken, baß dieser Aufforderung allseitig Folge geleistet wirb. Der zweite Referent, Herr Generalsekretär Alfred Berger vom Arbeiterfürforgeamt Berlin, legte die besonder» Aufgaben des Arbeiterfürforgroantes und seine Zweigstellen bar. Er verwies auf die ungewöhnlich schwierig» Anfgad», b»en das Arbeiterfürforgeamt zu Beginn feiner TätiAeit gegenüberstanb, und auf die außerordentlichen Erfolge, auf die es voll Ewlz hinweif» darf. Wenn heute in Deutschland Tausende und Abertausende produktiv arbeitender ostjüdischer Mensch» durch schwere körperliche Befchäftiauna in harter Arbeit ihr Brot verdienen, jo.ist dies nur möglich gewesen dank der Tätigkeit der Arbeiterfürforgestell». Der Referent besprach ausführlich' die politisch» Aufgabe« und Leistung» des Arbeiterfürsorgeamts. Er detonte, daß sämtliche Arbeiters» rfvrgestell» in vollstem Einvernehmen und unter g»auer Kontrolle der behördlichen Organe arbeiten und daß die hier geleistete Arbeit nicht nur im allgemein philanthropischjüdischen, sondern auch im Interesse des Staates liegt. Beiden Referenten wurde reicher Beifall gezollt. Die Versammelten war» sämtlich der Meinung, daß den beiden Institutionen mit aller Energie gehvlf» werd» müsse. Auf Veranlassung des Herrn Geh. Sanitätsrat Dr. Apfel wurde bejchloflen, eine Tagung sämtlicher rheinischen Gemeinden durch den Provinzialverband demnächst emzuderufen, in der u. a. auch Herr Berger referieren wird. Die Bersammekt» gaben der Meinung Ausdruck, daß diese neue Versammlung baldigst stattfinden solle, damit den hartbedrängten Stell», insbesondere Duisburg, schleunigst die nötigen Mittel zugeführl werden können. Einstimmig wurde folgende Resolution. die von Her» Feilchenfeld eingebracht wurde, angenommen: Die am 9. Oktober 1921 in Köln tag»de Versammlung, in der die jüdisch» Gemeind« A«ch», Bonn, Köln, Dnisbnra, Düsseldorf, Euskirchen, M^-Glabbach, Vnz verttet» sind, fordert alle rheinisch» Gemeinde» ans, »ach Maßgabe ihres Stenersolls einen baue»de» Beitrag für die Arbeit der Zentralarmenknfse nnd der Arbeiterfürsorge, stellen Köln nnd Dnisdnrg znr Berfügnng z» pell». In Anbetracht der anßerordenÄche» Bebeotnna der Frage erwarten die Anwesend» die baldige Eindernfung einer Tagung des Provtuzialverbanbes der rheinischen Gemeind». Gottesdienst. Köln. Freüagad»d de» 21. Ott., 5.15 Uhr, Samstagmorgen den 22. Oft. 8.30 Uhr, abends 6.07 Uhr. Sonntagabend den 23. Ott. g.15 Uhr, Montag- und Dienstagmorg» den 24. und 25. Oft. 8.30 Uhr, abends 6 Uhr. Düsseldorf. Synagoge Kasernensttaße. Freitag, den 21. Oktober, abends 5.15 Uhr; Samstag den 22. Ott., morgens 9 Uhr, abends 6.15 Uhr (Haufchano radbo). Schemini azeres: Sonntag den 23/Oktober, abends 5.15 Uhr, Montag den 24. Ott., morgens 9 Uhr, Predigt 9.30 Uhr. Simchas tauro: Montag den 24. Ott., abends 5.15 Uhr, Dienstag den 25. Ott., morgens 9 Uhr. Wochentage: morgens 7 Uhr (Sonntage 7.30 Uhr), ad»ds 7 Uhr. Bonn. Fretagadend 5.30 Uhr. Samstagmorgen 9 Uhr. Ausgang 6.05 Uhr. Sonntag d» 23. Ott. und Montag den 24. Ott., abends 5.30 Uhr. Montag morgens Gottesdienst und Predigt 9 Uhr. Dienstag den 25. Oft Siuuhas-Thora-Feier 9 Uhr. Umzug der Thora- Rolle». Festausgang 6 Uhr. Berttagsgottesdienst morgens 7.15 Uhr, abends 5.30 Uhr. Ü1N2N ri'r-22 77^27! Gemeinschaftt. Gebetsversammlung Gamstag, 22. Oktober, abends S'/, Uhr im Sitzmtgofaal Slockengaffe (Synagoge). * Simchas Thora * Montag, 24. Oktober 1921, Zestgottesdionfi für die sagend in den Gtzaagogen Glocken« gaffe, )roonsiraffe u. Ehreufeld abends 6 Uhr « Der Vorpanb der Synagogengemeinbe Köln