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Jüdischer Bote vom Rhein · 1921-08-26 · 117 (26.8.1921) · p. Seite 267

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
3 (1921)
Issue
117 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
Seite 267 (sequence 3)
Language
German
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w -.a - JQ .71 £!UE>1 tr*. 4HPHE9BBE; < V ’.nc.' Vri QT.-JiL'^ f 7 ' - YvS'WedbL. I» fototzocaibr Hüwila> schild, Ingenieur Uffischki» ab Xiarfu^ einGettSffeL scheu Zioaifte» Wühlte» 0r. M«r Sr^Msmb Luder Marmorek ats Delegierte pa» VÜ grrß; Nordau wirb über a* Gefnudheitsrucksichte» »icht fahren können. Als krsatzdeftgierte für die fvmzösische» Landsmannschaften werde» Dt Jacobson und M. Beil (Elsaß) in Karlsbad enuartei Brünn. A» s»»»g de» 17. S«pte»Ler L Is. nnört in Brünn eine Konferenz der thoratreueu Inden von Böhmen, Möhre» sab Schlesien fam. Ans der Tagesordnung sieht „Die Lchaftnua einer Zernralorganisalion der thoratrene» In»a*. Ln nie Inden der genannten Länder, die ein Interesse an der Erhaltung des thoratreuen Judentums habe». ist die Aufrorverung ergangen, an der Konferenz teiszonehq > NnmeldUngen snck an den Vorstand der Machftke Habas. Brün». Adlergajse 9, z» richte». Prag. sIED.) Tie Vereinigung indischer Esperantisten beschloß die Herausgabe einer Vperan:a-Zeitfchrift -um Zwecke der Verbreitung des Esperanto nur er den Inden und Benmn> machung der Esperantisten »i: der südlichen Kultur. Die Zeitschrift wird von Wilhelm Haller r^igrert sein. Berlin. Am 29. nud 30. In^i iaud beim Kultusminister eine Konferenz mir den Vertretern der narionaleu Minderheiten wegen der Bukowinoer Schalkragen statt. Ans der Konferenz ergab sich, dost die Denrschen und Polen mit der Regelung ihres Schulwesens durch daS Minrsterinm einverstanden waren. Die Ukrainer erLärren sich nicht für befriedigt, die Regierung versprach abpcheiier. Mir den Juden kam es nicht zu einer Berständian»^ angeblich weil diese selbst uiche einig darüber »raren, ob hebräisch oder jüdiich Unterrichtssprache sein solle. Die jübisthen Verireier erklärten, die Regierung dürfe sich bob dieser StrritTtoge nicht beeinflussen lassen, die Angelegenheit zn regeln, da sie nur einer jüdischen Partei mit der Eutscheid«»- iür dir eine oder andere Sprache Unrecht rnn könnten, durrb dir völlige Nichtregelung aber beiden Parteien. Hinfichtlch der Volksch»>en einigte mau sich schließlich dahin, daß sowohl in der jüdischer wie in der hebräischen Volksschule die Zkinder sowohl in der Landessprache »nie in der indischen unterrichtet werden. Die Regelung der Lprocheuftage in den Mittelschalen mchre vertagt werde». sI. R) Butnreft. sIEB.j Di« -Hias' erhielt vmn aowrikonischen Konsul in Bukarest ici Versprechen. jüdischen Waise» nnrer vierzehn Jahren die Vna jasx LrSwonderung nach Amerika, rchne die Erlaubnis 2us SaihinDvn abzuwarten, zu erteilen. Riga. tIED.j Der jibißh f—i»nifi n Presse ans Rußland zufolge ha: die y S> n»i,!ig in Rußland vor sich gehende Mafsenabwauverung »ach Sürrien «ch auf die jüdische Bevölkerung in de» Ukrainischen Prgrmaaeaeude» übergegriffen. Die Inden aerllwchten chre Aegeusthane» einschließlich^ der Schalen und S y»»s»ge, nud »a^ern noch Sibirien, um'dorr neue Heime zu bestünden. Ri-n. sICB.j Tie in der jüdischen Presse ersthiomme» Berichte über die a»rife»titische Politik der ievchche» bqprnag veranlagte den Ministe^prüside»ten Neierowitz zur Eiuladaag aller jüdischen Abgeordaewu z» einer Bchpaechan»- in der « ihnen namens der ReWeruug aeisihertr, dW eine Dwche Politik der lettischen 9ftgieru»g beiulie» vast daß a>e auf di« Bürgerrechte der 3»ten in Lettland dezmchobeuden Irngeu zn. ärmsten der Jude» werden gelüst werbeu- Die numdrohteo Ausweisungen der fogeuaunten fremden' »erben «cht stnttfinden. Auf die Besiftm idr der paschen Depatirrten «er die antisemitische Agitatia in der aapeVe» Presse saie Ser die Bchandlag der a»S &njdnpni nach Lettland |dn> kehrenden jüdischen MchQ^ dmrch den fctfipk» Kmchck i» Petrograd versprach der Mmisti ipoastdent die schorLge Einleilnng einer Ilntersachrng Ob die Bostrnßnng der ^PSigea. jt*: 7 7> 'A Z~ Z7 ^7 . .lL?;C£i wre über aeaaeude halteve^^u. Da hiechnrch Flüchtlinge 'betrosfeu um für die mit Empsthl nnsen dezw. va» Iainr DistndnSan linge die Erlanb»iS zur Lnndang •vj. r r<r 2nz zvA?&v 7 Maatreal. »IEB.j I» Staate Alberra i» Kanada wmde eine n«Me Regierung gebildet, an deren Spitze der jüdische %ß*- ran Herben Sreeuyeld steht. Sawahi da- Parlament alh a«b die Regierung bestche» i» der Mehrzahl a»S Farrner». Paris. lILB.j ProfeGor SmatiLmo, der erste Stadtdanptmana von Pelersdnrg »och der Renolunan, neröfseutlichte in der kiesigen rnffischen Zeitschrift ^Pafiedaia fhmifi“ einen Anikel, in welche» er leststell:, da» die derüchtigten ^Protokolle der Weisen von Zroa^ vo» betonhieo Agentprotmliiteur Raczkowski geschrieben werden. Letzterer fihrte belanntlich die ansländische Agentur der rnGischen paLtrpürn Mdafijä. Die gefauchten Protokolle übergab Rmzko»ski durch Krau Somarow an RilnS, der sie unter seine» Ramen herattsgub Professor Swatikow beweist, daß Rinzkiiwsk sich übechnupi »it der Falschnng von Taknwenten beschöfftigte. die er nif versthivdeneu Namen zeichnete. Unter ordere» fabrizierte er cmch einen Briet, den er mir Plechanaws Ra»« nnterschrieb Laado». lICB.j Die „Xi»e$* hrttmmrn mit der Berösfeutlichnng einer Arnkefferie ihres Saastaatinopeier Morrefpoudenlen über de» Ursprung der ^Prmaßole der Weise» von Zio»^. I» erste» fbtüki deweist der Versager an der Hand von Tatsache», daß die .PvotnütLe^ faktisch ei» töchlvolnugeves Plagiat seie». Tie seie» »ach eraa ftanzösischen Bache ^Dialogpe a Becher eutrr MacchiUveRi et Montes«prie»E bearbeitet worden, das i» Jahre 1966 i» Brüssel erschienen sei. Das Britische Mule»» besitzt eine hallattdische Kopie des erwähnten Baches. Glerch nach dem Erscheine» des Buches wurde sein Verfasser, Maurice Jaks, ei» Parier Rechtsanwalt und Pnblrzrst, va» der Palizei Rapoleau- H. verhaftet nud zu 19 Mauate» Gefängnis verurteilt. Der Schreiber dieses Artikels erzchit toeirer. er sei i» Ikaatautiaopel evae» gewisse» Herr» I begegener, der ih» bat, seime» Ra»e» «icht zu veröfsränlrchen. Herr I, ein ruffisther Grundbesitzer, der vor den Bolschewisten flüchtete, enoarb va» eine» CffSäa bet ^Lchrana^ eine Anzahl alter Bücher, unter welche» sich ach ein Bnch in ftanzüstscher Sprache befand. Dieses Bach, deßse» erste Seite fehlte, trug den Namen ^tüem and daS Datum Genf. Lkwber 1864. Als Herr 3L dieses Bucheiwwal las, siel es ihm auf, daß die „Protokolle' diefttben Phrase» wie das iranzöstsche Bnch enthalte». Nachdem der lkrrefpoade»: mehrere Phrase» aus de» ftanzösischen Buche zitien >md sie »m «tjprecheSeu 'SlSe» der „Protokolle' vergleicht, bnuatt er z» de» SMvGk!, doch der Schreiber, der Mt Pcotokaßle MituS öbergob. e» »wöortzchkger, schamloser Pdrgiatar sei. Laabau. Srr Marks Smaael. der nar »ehre re» Iahir» Lornuwtzor von znooi war, a» pweppe» saKraMan w Londo» lebhaften Anteil snuK und der Ahes einer öS» große» Selfirnw ist. »uW »a 9Smm9emjßm^ttTjxmmmL Er w^l» de» Titel Laed Brarsted af MMstöa. AWßdau ist eine Besitz»»- des ne»e» Lords i» der Grafschaft fadj hat sich - # * r a g». - - pirlnftnrt w p#j«l kn Mt MS «n darf jfa kit

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