Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 110 (8.7.1921)
- Date
- 1921-07-08
- Page
- Seite 211 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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dement mit den Stimmen der Inden, der übrigen Minoritäten und der Sozialdemokratie angenommen wurde, daß Arbeiter und Angestellte, rreche ans religiösen oder nationalen Gründen am Sabbalh ruhen, am Sonntag arbeiten können. Tie Anhänger der Regierungspartei bekämpften dieies Ämend:menr und haben, um es zu Fall zu bringen, gegen das gesamte Sonnragsruhegefty gestimmt. I nic! ftö nicht cimaogg« wolle, fie werde gl stände» INdederzefle odev Pogrome . Tieft Ertlmung wirkte auf die hiepl^ gcud ein, die gerade voll dem gegenwärtigen ' Haber in WSodiZooftok, General Cevchuww das fürchtete, da er als wütender Antisemit bekannt sei. Amerika. mH» triicrB» ttfnwac. I Berlin. Tie Sowjetkehörde entdeckte in der Lnschaft \ ^r.enioorska im Gouvernement fcir.r einen Geheimbund, den Personen, die zum großen Teil der Intelligenz angehvnen, gegründet harren, um die jüdiicde Bevölkerung des Srrcs auszurortcn. ZV Rädelsführer wurden lierhancr. Tie Pogrome der Bauern- und Soldarenbanden kauern i ''orr. Sch«ir l^enf. Au' der 13. Senion ke- Pölkeibundrais. die er.’. 17. 2uni in Genf eröffner wurde. rerlas der Präsiden: ke Evna einen Bcricbr. na cd den: die Regeruna des P n - 1 ö i n a iK a n b a r * und der übrigen Mandate der übrigen Mandate der Gruppen rl unk B weiter v e r f cd oö e n werken soll e. ka d:e in der letzten Session des .?ts erbetene Beteiligung der Bereinigten Staaten an der Siegelung ker Aandalsirage von der Union nocb nicbr vore.".:or'.'U'.en worden iei. Tie kaudi'äcblicbwen alliienen Staaten und gebeten. ncb. einzeln mr: der Union über diese Fia-?e zu vemändioen. Tic Penckiebung wurde angenon::nen '.n der Erwartung. daß die Regelung noch vor der n.'ei'sen ^^ikerbund'.-ersaminlung rorgenornrnen werden Man hasst. daß nocb rorber die Perüöndigung mir der Union yjftf.nbe komm:. Türkei. Mcnfuiminopcl. Ter bebrauä e T .Lirr Cb.?i. Bia- .:l 'st aus Ldena hier eingerro^en und wird von b:er seine Rc:-e nach Palästina forrieken. slusttmtnen mit Bialik rei- 'en der Ticblcr Feuerstein, die bebräiicben Schriftsteller eistiwnitzki. Truiancw. Moies Sleinmann. Rabinowitz und die Pädagogen Tinaburg. Semiatittzki. Ieruialimski und Wiicn.sk. denen cs gleichfalls gelungen nt. Rußland zu verlasen und die Piia rür Palästina zu erlangen. S»»st»»ti»oprl. tF. C. B.j Unter ten biengen Emigran.en lurricbr große Ami^m-.g über das Borgebe» des hiesigen polni:ch?u Konsuls, der den oolrn'cher. S:ao-sbZrger^ mosaischer Nonien.an. eie (rr.cilur.a ren unr- Rei'emöglichkciicu ab» ncht'ich verweigert. las lä-cherl-che M:<-. vi. 7aß ker Snntitf selb«! ein geram.er " Tie Ew.granten 'ammeln jetzt Un- :er'chrisren. um bei tcr Warscbaue" Rkgterung und im Weoc ker Prene gegen tic or.ii’cmiiivie öcltnr.j des K ow'uls zu protestieren. Lidirie» Ls»dsn. Rcu.er melke: aus Thauahaii Herr Stefan, ein Schätzer Bürger, welcher '«eben zjä llgra. dem seocnnxir.’i* een Dauv:!onenlrar onspuntl ker antibotichewisuichen Streitlrü'te ir. Sibirien zurüctaekehrl ifr, schilderr der Reurcr-Aoenrur einen Pcgrom ter an: i bolsthewä frischen Solrateu des Barens UrTgern in Ugra. Er berichrer: ^.^ch habe llgro in Bea!ci:n: q von tre: Foden. Tr. Gastki». Zmtermau» und Mark iohw verlanen- Toldaren ker rrmrschen Armee des Barons Untern, hiei en "as Amomobrl a^r, in welcher» wir »aßen und erüwen die Päife ker Reiiendeu. Fhe Aukichrer. Hauptmann iftodorow. wies mir einen Beseht des Baron Ungern ooe, alle Fudcn, Bolichewisie,: und chneüichen Toldalerr ausjurvuen. Rach der Paßvistrarion wurden rie drei genauuwn 2aä*» von den Totdaien errchogen". Stren cpb ferner an. daß Loftken in die jüdischen Wshrrongen in Ugra eindrargen mrv niedermacb en, wen sie fanden. Äm nächste» Tage »ah man vor den Häusern die Leichen der Ermordeten liegen, darunter Sinder, denen Hä»de and Füße adgeschnine» waren. iW. M. A.j Wlaßimostok. (2 E. Bl Ter HeLprkom»aLd;erende der iapeurischen Armee in Lrbirien, Ge»era1 Iämora. veröfteurtidht eine S»ndMach»»^ daß die sapmnsche Regiernvg sich in - die inneren Angelegenheiten der Wiadimoftoker Berwalnmg Nenhork. lI- E. B.) Tr. Deizmann und Samuel Unteru^ycr. haben sich Samstag abeNd nach London eingejchissi. Beim Abschiedsbanken in Nenyork überbrach»» die Seren-Hojessc-»-Scmiieks des Renyorker Tistriktes und seiner Umgebnng einen neuen Beitrag von 160 000 Tollar für den Seien Hojessod. Aent^rk. Tie Campagne gegen die Einwanderung aNet in Chikanen gegen die bereits eingewanderten Ausländer ans. So wurden jetzt Maßnahmen enrvgen, jeden neuenImmigrame» das erste Fahr hindurch nnrrr PtLizetanssichr zu stellen. Weiter sollen die Frauen der im Auslände geborenen Männer sich?:parm um die Raiu alisiervng in den Bereinigten Staaten bewerben müssen, obwohl deren Ehemänner bereits in» Besitze 'ämrlicher Einbürgermigspapiere sind. Dadurch soll die Narvralisarion von Auslösern bcden end erschwert werden. Diese Maßnahmen riesen in maßgebenden Sreisen Der jüdischen Bevölkerung große Anfrcaung hervor. Fer,s«lr». jF. C. B.) Ter High Commisiioncr Sir Herker: Samuel, übeimineiie dem Load Leumi eine offizielle Mirleilung. daß das englische SolouiaKnmisterium seinem Borschkage auf Einberufung eines aus der Bevölkerung Palästinas ui wählendes Parlaments zvgesiimm: habe.' Die Mineiiung besagt wei:er, daß demnächst dr? Beriasiung für Palästina prvklamiert werden soll, die den Tert der Balsour-Dellaration enthalten wird. Tie jdüische Einwanderung wird in Uebereinstimmung mr. der Erklärung des »7berkommiffärs vom 3. ds. erlaubt und gcregett werden. Berlin. Bei Gelegenheit des Hairom-Festes machten die leisen r. berrabbiner von Palästina den Mufti von Jerusalem euren Besuch. Im Lame einer sreundschasllicbeu Unterhalluug i-?.g:c der Mufti zu dem Tber-Rabbiner Jakob Meier:.„Es ist unsere Pslich?, als den Häuptern unftrer Gemeinschaften, alles 'u -rm, was in unserer Mach: steht, um den Frieden zwischen rcn drei Relichonsgemcinschanen zu erhallen.^ lZiko.) Iertrsale». lI- C. B.) Einige arabische Bootsleme in Jana, die stch weigerten eine Anzahl angekounnener jüdisiher Touristen ans Land zu bringen, n?urden am Befthi der Regierung verhaftet. Znm Protest dagegen haben die Araber in Iaria ihre Laden nrfc Geschäft geschlossen. Ier»sa5e«. Ter Budapester Kinderarzt und ehemalige Primarius der Tsener Poliklinik, Tr. Tavid Barsi, eröfsuere in Ierwsalem die erfre Mütter-Berarungs- und Sävgiiugsfüricrgestelle Poläninas. Tie neue Einrichtung wird bereits in zahlreichen Fällen benutz?. iimmmn rrnmi i ■ mnirimn ■ ni c Kölner Jkachrichie» mnmimii.. ■ ■ ■ : Ter Jüdische Bereis für das liberale I»deut«» iu der 8y»agogcngcmeiade Sök» stellt i, ei»c» Flugblatt der t^tr» Woche du Partetprogra»« a»f. das. adgesche» vo» de, rd» retigiöfe» P»»ttea. die jo ga»z natürlich de» Stempel der CtrittiKeit a» sich trag«, noch drdeute,de positive Werte e»thält. TaS a» der Epche stcheude uuumwnadese Beke»»t»is z»r Eitchdt uü> SesamHorW»»isano» des dentsche» I»de»1»»s. die »bedingte A»soge a» de» Gdst der Temokratie. bede»te» ei»c» große» Schritt vorwärts ans dem Scge positiver Arbeit ,»d verdieme». daß fu im amdere» Loger gehört and recht versta»de» ,»d bewertet werde». Wir last» Oos Programm i» sei»em W«rtta»1 folge»: Der jüdisch tiderate Berei, steüt fttge»des futriwupw aufk 1. A »fdem Sediet der 8cUD«lt»»gr »l Besdchpmg des Gesetzes vom 23. Juli 1847 »»d beschte»»ig1e Schafsimg eimer G«-sam»-L rga»isatio» der jüdische, «emmüde» Te»1schlo»d« - lrechts b) Ä»som»e»scht»tz aller J»de» »04»S |i zige» tdst»»gSfähige» «emeimde »d Be^mderyig aller »»»gsdestr«b»»ge»- es Allgemei»es,. gidchesb Ochenoes^ «odtrecht. «echitUnSwochHsta». ch ÜWrft der idwiin bei olle» de» MM »»d cwita'