Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 87 (28.1.1921)
- Date
- 1921-01-28
- Page
- Seite 26 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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pro« ocn? .omytfcm rancn ne «imdikiui oiphdoick. Die Regienmg fn »ichl it fcr 9ik fest ergriffene» Ävtzmch. irtcn zu örtbrni. Abg. M»»m» f3X-§L) $»fcrrt, daß der ISmoauderung der Osthäde» gewehrt rmd I»ternieruugs- «kager geschG» werbe». Wg. Hoch <£<*.) gibt jn, daß energisch gehandelt werden «äffe, doch war« er vor llebertreibung nach der eine» oder andere» Seite hin. Abg. Wnüe sT.-N.) lvendet sich ge^ea^die von V»rm ausgesprochene Ansicht, ^»ß gerech^iweise bei BehaNdstwg der Frage der ansländi/chen Einloandernng Balten »ad OstjÄe» zjlcich zv behcrndetn seien. Natürlich plädiert er mr ei» Gesetz, das je4e Ostjuden ein- Wanderung verbiete nad die noch 1919 zngewanbertrn £ frjüden a n swe i s e. — Ter AnSichnß gehr über diese Wünsche zur Tagesordnung über. Frnnkfnrt. sZ. C. B.j Tie nächst Berlin größte jüdische Ä.«ernde Deutschbmds. tftxtpiSm a. M.. bat ihr Wahlrecht in vorbildlicher Weise ^emokrarisierr. Nach dem neuen Statur Kaben Männer, Frauen mw Ausländer das gleiche aktive und passive Wtchlrcchl. Es sinder Verhältniswochl stau. Die erst? W^I nach dem neuen Sran» ging ohne jeden Wahlkampf von statten, da alle Parteien sich über die Berreilnng der Mandate geeinigt hatten. - ' Berlin. Geheimrar Prof. Dr. Leopold Landau vermache seine Bibnochck, eine der größrcn und wertvollsten' medizinischen Bibtiocheken der Welt, der jüdischen Universitätsbibliothek in Jerusalem. Berli». Herr Ignatz Racher, Tirebvr d.'r Engechardrschen Brauerei in.Pankow, har ans Anlaß seiner silbernen Hochzeit für das Zweil-e Daisenhans der Berliner Jüdischen (Gemeinde eir^e Ignatz- und O^>NacKer-Siiirmw in Höbe von 100 000 Mark errich.er. Wie». Tie zicmistichen Lnvden.en Wiens hielten in der Mensa academica judaica kürzlich eine Bersammlmsg mir der Tagesordnung Keren Hajestod ab. In dieser sprachen Tr. H. Kiwe, Tr. Eh. Tariakvwer und abs. sirr. T. Holpern über den Keren Hajepod. Am Antrag des abs. jur. T. Halpern besihloß die Versammlung in einmüriaer Deo.^sierung einen Fasttag zugunsten dieses Awe«5es. sS. A.) Bnknrest. T« rumänische Regierung hat auf Veranlassung der betzarabrschen „Agodas Iisroei" erl ärr, daß aus der Maßncchme, alle Aüchclinge in Soo^nrronouslogern mnerzubrinacn, die aus der Ilfrarne ans bestorvbrsche» Boden gefluchteten Juden auszunehweu seien Mir einem Erlaß wurde der Polizei Anweisung gegeben, diesen Emigranten die Weitersahri nach Palästtna oder Amerika zu erkoren und zu erleichtern. Tieje rügen Emigranten, die die nötigen Papiere nichts gleich in ilrimung bringen können, erhol«» eine Ansemhaltfrist von drei Monaden, die nach Brdori und bei grrrer Führung noch verlängert werden kann. Amh wird ihre Dew^ungsfreiheit im Lande innerhalb der ihnen gewährten Ansenthaltssrist wesentlich erweitert. Zürich. In dem ßhoeiuerischen Landeskvmiree des AgoLas Iitzrael, dessen Sitz»»g vor »rze» fwnstuü», wnrde der Standpunkt der jüngst aigehökte»» Pretzbagrer Konferenz von einigen Teilnehmern als j» orthodox be-e»chner Ein Teil der Mitgneder strebt eine Bereinigp»g mit dem Misrachi an. New-B»rk. Die große Aktio» der hiesigen nationalen jüdische» Arbe»tzer j»gpnflfe» der jüdischen Einwanderung hatte volle» Erfslg. Ne Beg>e»z»ag der Eimoculdernng nach Amerika wird für die Äde» aas de» Ostländern qanzlich beseitigt werden. sEine BestmiDmg der Nachricht meibt abzunATfen.) ftrin sOhwj. (3. <L ».) Der ehemalige Botschaster Oskar Swcms Pallete de» Piühsteuten Holding eine» Besuch oh, der sich in eme längere pMßische verwandelte. ES irrtwlrt, daß Mr. Stai de» PeäsHente» den Wunsch der *• m. -■ - * --»i --i _ *■*.- QmMBSMKI IjBKIBBt ■NfBRunf |H Oft VEUUDMOB HS OQIMOI H| Dipbuluste» i» m »Hnem N^er Aaasch erscheint rrf «Kt amerliamför lyr—j yMifc I ist, ans den wachsnche» Antffenätis»»s in Teuis^and mikernd ' cinzwoirLen. Rentzart. Tre Beratende Lörperschaft der ^Ehnrches of Ehrisl" i» Amerika, i» welcher zirka 149 00V protestantische Kirchen «it zirka 19Ü0000V MitzpÄern vertreten sind, hat in ihrer alle vier Ilchre stattfindendrn beschließenden Sitzung in der.Parkstreet-Lirche eine R^ol»tioa angenommen, in welcher sie die pwtdanernden Angriff gegen die Iüden beklagt und das amerikanische Volk ermahnt, eine derartig schLliche Propaganda iu mißbillgen, deren Tendenz es ist, eine übelwollend« Raffenteilunq in unser politisches System eiuzuführen. Ne»tz»rb In den nächste» Kongreß der Brreiuigten Staaten sind 11 Inden gegewcher 6 ü» gegenwärtigen Kongreß ge- »whlr worden. 10 von ihnen sind Repnblikaner, 1 Sozialdomokrai. Warsch»» Tas Ioinr Trstriburion Komitee bemüht sich in Anierika 50000 Familien danrr z» gewinnen, 50 000 jüdische Waisen bei sich aafznnchmen. Berli». Tas Palästümami der Zionistischen Organisation von Amerika beschloß, daß in jeder amerikanischen Stadt mindestens eine Grwämag fvr Palänstina propagiert werden soll. Nur die Anteile der großen llmernchmnngen, wie Anleihe, Wafserkraftausantz»»^ Elketriviziernnq nnv. sollen in ganz Amerika verbreitet werden. Londo». iI- E. B.j Tas Ehäesrabbimu von England erhielt von der Bölkerimadunion einen von Lord Robert Cecil gezeichneten Brief, der die'bisherigen Leistungen des Völkerbundes anfzghlr »nfe das Rabbinat ersucht, dieselbe» von der Kanzel der jüdischen Kongreoano» z»r Kenuinis zu bringen. L»»do». Minister Wnno« Churchill hat das Protektorat über einen Barar angemmmren, der in Manchester zu Gunsten des jüdische» Nationalfonds veranstaltet wird. Aus dem Bazar wird ein spezieller Berkanssstand sur die Artikel der Jerusalemer Industrieschule Bezalel eingerichtet werden. Iernsate». Eine in Haifa tagende Versammlung von T-elegierten arabischer Verbindungen richtete «n Schreiben an den LberkomMistar, in de» sie sich d^e ostrzielle und legale Verrretrmg des arabischen Volkes in Palästina nennt und unter Berufung ans die Friedensderrräge »ud des Völkerrechts Protest einlegt gegen die Znsa»n»e»setz»»g der Verwaltung Palästinas. Die Versinnminnq hält der derzeitigen Regierung vor, daß sie Gesetze erl^r, ohne vorhergehende BeratMg mit. den gewählte» Vertreter» der Bevötkernng, daß sie die Delegierten,- ' versamnrlnng der Zionisten als offizielle ^rstitution anerkennt, überhaupt durch Freigabe der Einwaoderuug die zionistischen Ideale uuterstätzr. Es wird ferner dagegen protestiert, daß die Zionisten hohe Stel»»ge» in der Regrerung ernnehmen, achtet dessen, daß Palästina anch der christlichen und islamitischen Welt geheiligt sei. Die Antwort des Oberünmniffars auf dieses Schreiben wird in der hebräischen Tagespreffe jetzt veröffentlicht. Sie ist von den Sekretäre» »nie rschrieben und erklärt kurz und bündig, daß die Versammlung sich zu Unrecht offizielle Vertretung des arabischen Volkes in Palosnna aenvt, na^em^die Versammelten nur kleine Gruppen vertreten. B«wr das Oberkommiffariat auf die Sache einaehe, kann, omßte chm zunächst bekannt gegeben werden, welche Bewandtnis es mit den arabischen Verbindungen hat, die die Teilnehmer der Konferenz delegiert haben, wieviel Mitglieder eine jede dieser Grnppn hat und wie da die Wahle» vorge»ommen »»den. Nach Ansicht des ^Toar Hajanmstehen hinter diesen jüngsten Mache»schrste» der Aroder nur einige nationale Hetzer, nicht ober dos Gros des aradrschen Lölkes. 3ffi|ik»L (3- B-1 Nr Affred Mond und Dr. Weitzmann snü» hier am 14. Ia»»ar einqetroffen. Sir Affred Motü) ist i« RrgrernNgchanse «bgestiegen. Berti». «elege»Aich der erste» Advnkatenprüstwg in Palästina wnrde» 11 Iäde» »od 10 Aricker geprüft. Examinatore» waren 2 I>cke»„ 2 Araber und 2 Engländer. 8 Jstden wurde» hebrÄsch 2 arabisch mst eümr englffch geprüft. Berlin. Dre palupiuimsche Megiernng hat eine Berorbnnna erlasse», moaach das Tabakmmmpvi m Palästina in vGlmuAuchmM «Her Ürast Msetzt Hird. Ei, Ersuchen der f«m- . ~t du» »■ der türkische» Berwoiltung beizubehalten, vmde ^eichßeitig