Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 71 (3.10.1920)
- Date
- 1920-10-03
- Page
- Seite 390 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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r. Ähab -.Md ytzbE'und wi^e^Ue ^eM' hießen? Imitier das -leiibe A>iel auf'Parübiese-fÜ«, immer dett angebissene Apstl! Und doch diu l^eschichte voll i'on Macht, Wehft uüd «iviften bVfcanfert. ’unb. das Buch kin — jüdisän'S Buch! * Denn wir immer l^jchjchic gelesen tverbeN »lgg.chei uns ^>udcu iixu c» immer ja und ist so geblieben kisenif öicuu lufl. Echicrc EtPlächier als l>ei lms gibt cs nirgend- ,co. Airgends wird von den Schönen mit so blitzenden Fähnchen in den 'Hpfot kleinsten, nirgends der Apfel so entzückend Herrn Adam^utgeboieibwie bei uns. Aber auch nirgends nimmt Ler^rmc, schwach« Paradiesbcivohncr jo jänveigend und geduldig. jo läciwlnd und glücklich sein Lchickinl aus den Händen der l»ei unS. ach. so verwöhnten aber in ihrer Venvöbntheir immer noch liebenswürdigen, (imi hin nie hei uns. Dafür hat aber dann auch Ivieder jetze jüdische ,viiiii neben ben ..klügsten und schönsten Miii* Dem". den „heften Mann", und schließlich — auch darin' der i*ilieinuiuev im Paradiese fast ans ein Haar gleitend »ichis anziiziehen! Emil E o h n. f«NsMM-tMNNIMSW-SKS>SSSS:»SSSÄSf« IftÄSSSKSiLSkt m || I (Höchen Ichau. I g ' Tatsachen und Ergebnisse. j§ SS1D«KSDIM!S8M^iri»SWM«M»LSSSSIS»I4LHl»W»I»» Deutschland. Berlin. Eine Proiestversammlung der jüdischen Rc- Iigionsvereine der südöstliäien Vororte Berlins erhob Einspruch feiten die Wal>l des Unaähängigen llr. Loewenstein als Ovetstadtschulral. Zchrisisteller Morf Beer, der das rliefenu hielt, leimte l»r. Loeivenstein als Dissidenten und Aichtsachmann ah. Die jndijciien. Eltern legen den größten Wert darauf, daß ihre eine religiöse Erziehung erhielten und lönuen aus diesem bUuubo nicht der .Kandidatur eines Mannes zustiininen, der die Religion aus der Schule entserueit walle. Wir« Palästina in depHäcGnMMotze Dimensi M.e n amietunen Wird. ^vaL StqtckSajA trag, ^us.Liest« Mita^^-«chörden^-Msb?Mdete N^Genieiiidevorstehern und den Gendannerieposten auf. Mngstxns dnry!ir^,Nl Mlchen, daß die Auswanderer «rach Palästina Österreich tiur durchivandern. nicht aber in Öfter-' retd) sich niederlassen; denn es bestehe di« Ge.fahk daß iitsbesondeve Flüchtlinge aus den nordöstlichen Staaten die Palästina-Wanderung zum BonvaNd nehmen, sich'Vauernd in Österreich uiederzulasten. Solltet solche-Wahrnehmungen gemacht werden, so wird das StaatSaintzdie EiMMmg der Turchtvanderung durch Österreich beim Staatsamt für Außeres beantmgen. Alle Palästiua-Wäüderer ntiksten bei Dttrchtvanderung durch Österreich sich 'vdrfchrtft»mWff Mit östcrrcichijcherjeits vidierten Pässen ausweiszm^Kebensinittel halben die Ausivanderer selbst mitzuführen, in Österreich können sie solche u i ch t erhaltet Lebensmittelkarten dürfeir ihnen nicht a u s g e f o l g t lverdeir. Wien. Zu deu Wahlen in die. österreichische Natiöüaloersaintnlung l)at die jüdischnationale Partei sn sämtlichen Wiener Wahlkreisen folgende Kandidatenliste aufgestellt: Abgeordneter Robert'Stricker, Staatsbahnrat; ' •. Anitta Müller. Private; Adolf Böhm, Fabrikant; ' biemeinderat l)r. L. Plaschkes, Mchtsamvalt; Erna Patak, Private; , Karl Blume, Obmann des Vereins jüdischer Handelsangestellter: Emanuel Kaufinanu. Baumeister; Gemeinderat 0r. Jakob Ehrlich, Rechtsanlvalt. Die gleiche Liste wurde-auch als Reichsliste angemeldet. ... Budaj'est. Das Ungarische Parlament hat das Gesetz über die Prozentnonn an den Hochschulen mit Stimmenmehrheit' angenommen. Auch ein Bischof iteben änderen bkistlichen stimmten für das Gesetz. -- Litauen. 1 Berlin. Die diesjährige bleiieralversainmlung des „Hilssvereins der Deutschen Inden" findet Montag, den I I. Oktober J!)20, alvnds 7 Uhr in Berliit, Flugverbandhaus.<früher Auttalihaus) Bluuteshof 17 statt. Der Vorsitzende. des Vereins. Herr I>r. James Simon, Herr I)r. Paul Ratha» und .Herr Generalsekretär l»r. Mrnhard Kahn iverden über die Tilgten des Hilssvereins berichten. Berlin. Ilm eine engere Fühlungnahme aller Stellen und Organisationen..die in der ostjüdisclien Flüchllingsfürjorge. Arbeitsbeschaffung, Eiüigration usw sind. herl>eizusühren. ivird die regelmäßige Herausgalv eines ...Korre-' spoiidenzhlanes" geplant. Es sollen Tituationsberichte au» alten. Landesteilen, lvsonders den Grenzbezirken im Osten und Westen, AiMitsmögliäikeilen im In- und Auslande, Berichte über jüdische b)enossensrlmsten, Mitteilungen neuer Verfügungen, Erfahrungen im Verkehr mit Behörden und Konsulaten, Statistik und anderes gebracht iverden. Alle jüdischen Organisationen und Vereine, die Jnsormationen zur Verfügung stellen können oder das Korrespondenzhlalt beziehen wollen, iverden umgehende Adressenaugalv gebeten, an da» Jü di jäte Arlx'itsamt, Berlin R. ‘2-4, Monijouplatz l. Berlin. Der deutschnationale Parteitag für Hinterpoinpiern verlangte nach einem Referat des Herrn Wulle ein lchärfcres Vorgehen der-Dentschnationalen Volkspartei in der Jndensrage; es ivurde auch lvschlossen, daß kein Jude, Judenahköminling und mit Juden Venvandter ein Parleiamt ln'llciden dürfe. Ofterretch. Wien. Das StaatStimt für Inneres und Unterricht hat in einem Erlaß die politisckten Behörden darauf auf-s merksai» gemacht, daß nätki Miiteiluiigen der zionistischen Wilna. Im Sinn« eines ÜbereinfoiumetH mit dem Minister für jüdische Angelegenheiten, Doktor Soloiveitstliik nerden nunmehr Juden in entsprechender Zahl in -die Stadtmiliz aufgenointnen. Auch in der höheren Beainteck- 'chaft iverden Judcn als Kommistäre usw. ihrer Zahl eilt*. prechend'Ansttahme finden. '' ' Lettland. j ' Riga. Wie das lettische Informationsbüro mitteilt, hat die lettische ^Regierung als Represtalie gegen Litauen 20 000 (itmtifdx' Staatsangehörige, hauptsächlich Juden, auSgewiesen. Alle müssen binnen 24 Stunden die Grenzen Lettlands verlassen. Siidkuhlaad. Konstantinopel. Eine aus Odesta hier eingetroffene ruppe von Juden schildert die Lage der jüdischen Bevölrung in Odessa als sehr verztveifelt. Sie führen einen Brief des hebräischen Dichters Bialik mit, in dem es heißt: Die i>kot der jüdischen Intellektuellen ist unbeschreiblich, rettet uns. machet alle möglichen Anstrengungen, um uns nach Palästina zu bringen, sonst iverden ivir während des kommenden Winters zugrunde gehen. j . ■ Schweiz. Zürich. In den verschiedenen jüdischen Tageszeitungen wird, anscheinend auf Grund einer m einer hebräischen Wochenschrsst erschienenen K'orrjes-qndeqä^us der Schlpeiz, berichte^ daß in der Sehtoeiz in, KüsZe^rine Vollsabstiminuna. über di« SchaÄ.srvge..stattftich«» soll- und Hai? begründete Hoffnung auf Aufhebung des Schächtverbotes be-