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Jüdischer Bote vom Rhein · 1919-01-02 · 31 (2.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
2 (1920)
Issue
31 (2.1.1919)
Date
1919-01-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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it heute nennen. :2öii-ft.i- ■ -f:;T- 'iTWBWr• ■■ ' /K?.? ' .;lr~ Jntaessaat ist dabei, daß nicht jeder -St ds»Lüe geger ^-'— sogar» hl die 'hl aus meye-vSW-vls Nbet dem HjiiM er »nh er liegen kn licht' -kn nl. „ , in tatabgewandter. ihr Gemüt «iäinen Tode, dem eigenen Grabe da»'Organ daflir: AucP deic hart Lügner setzt dann testamentarisch fe..._ will? Da» kommt eben daher, daß im Angesicht de» Tyoes die<Se.h»l ucht nach restlosem Aufgeben de» Leoense^iftpels immer lelbenschäftlicher sichf regt tmd zu dieser Restlvsigkeit Wch'dek letzte Rechte Weg zum guten Ortgehörr. ' Ein «lnfchhes Grundaesühl konuyt hinzu:»Tie Lieb^., zur Hrtmatschoüe. die die Wurzeln unsere» Leben» trägt und nährt. Nieinals und nirgends äußert sich Liese Liebe gewaltiger als wieder im Angesicht des Todes/ Iw-der.Heimatscholle gebettet zu sein, ist die letzte Sehnsucht dt» umgetriebenen Lebensjchiffcrs, zu ihr hcimzukebren seine tiefste Liebe. Auch diese Heimatliebf<daLL«b«den ist/uchtS als Sinnbild, als die Ahnung eims^rmftwßens m Holsens -Leben, eia Stück Ewigkeiten» brechenden Auge. Sie ist es. hi« den sterbenden JakoL angstvoll flehen ließ, .sein Sohn Josef möchte ihn heimführen zur väterlichen Scholle, die als verheißene» Lgnd zudem ohnehin ihre gewaltig« Symbolik hatte, sie ließ Josef unbegraben in Egypten stehen, bis '44eSviine der Heimkehr leuchtete, sie läßt noch, heute Wil- .lionen. armer Juden als',höchsten Schatz das Säckchen,Nsicifstinaerde betvahren. das dereinst auf ihr Grgb geworfen werden soll, und alle, alle Juden laßt eben diese Heimatliebe ins Grab sinken mit dem Antlitz nach^dem Lande der ausgehenden Sonne, das-sie geboren, das sie-gebildet uud mit den: Blick zu dein sie dem Tage des Auferstehens «ntgegenschlunninrn. E m i l Cohn.. «locken icbau, Tatsachen und Ergebnisse. .l-.SSÜjSÖüi: Berlin. T»e von» Perhgüde der Tcutschcn Juden seit Jahren untcrnommeneih.Beiyühungci» um die Bewilligung 'staatlicher Mittel für'vie Unterstützung leistungsschwacher Kultusgemeinden chabchl mrminehr zu einen» Erfolge geführt. “Utnf'TtTte nenerdmch-- vom Verbände mit Bezug hierauf an ,i»te-!poeußtich«r,8ejktzsch«lde LystdespLcjayimszingi-.gerichteieoftt weiche,-^ ^ych«lt»WMuß,hec^.de.r .BeratungZ 71.^» ttulM»«tvt»:iv»ft>ä^M^DMi äust'vat,Mel also Mitglied des AusschuKßznMtN: yerftsstest ymrde^hat,dieser,, n-helchlMeil.-dei^-WtzM^mmfM.zu, MMlen. die Ein-^ >f Die- »MWMlung?s^lk», en Mgtgeij^ Kozutlbemtzkratie »hnt fbiiH» de,zMß<Mtz»mi gegen.hi» imeniwo «8» IV*«« ,')6lI7g iy-450™ w^ehecStz)!' iiochöhevtjyiK! Wenn di« . dadurch Ausdruck von ihnen nicht dem -ermani! den Schülern und in ehrlich om % ttbewerb an» ]|i treten und chnen-zeigen, daß sie ebenso viel «der Bessere» ,en. Geistige Kämpfe isllen nur. mit OM«ea Mit- Jubiläum der Universität ist es ti^MtenheÄe gekominen. Zahlreich« Pri- . . ffenniche Gevätille wurden von Studenten urch Schülern höherer Lehkäystülten mit Hetzblättern-beklebt,'-anßerdem wurden ditse^Blätter massenweise Ist' der Stadt,verteilt sind sonst»ge, Antisemitische Propaaända hurch einen Umzüa von Studenten .und Rvilanmnasiasten ver- - gnstgltet.. vermutlich sollteder al» FyrWasr eingelatzeste Lanbesräbblkier vr. Siköemein durch.stllche Identische Kundgebungen das Gastrecht der Alma mater genießen. Lie «jodtverordneten beschäftigten sich mit einem Dring- »OhkSitsantrag an den Rat der Stadt, mit allen zur Verfügung stehenden Miteln gegen das Treiben einzuschreiten fand ^>ie Direktoren »un^ Lehrer der Anstalt zur Verantwor- ^,»g zu ßkehen.^ «ÜmScher der Sozialdemokratie »varfen .den Prosesioren der Uniltersität und Lehranstalten die Duldung dieser, die Rahe lltf Stadt-sind das'lLoben der jüdischen Einwohner 'bedrohendem Ausschreitungen vor.. Profeflorvr. ReincieeBloch..erklärte dagegen^,hie, Universität billige.die^Porgän«,jdu«chaus.nicht, es sei von du Universität ,und den tztbramtjptc'n wiederholt qM getän worden, np» eine aNnsemftiiche ^owagändü unter drr^ Studenten-, fchaft'zu veWnderil'miö die Bergung zu unt«tdrücken, doch besitze die Universität für Vorkommnisse außerhalb der Anstatt ktiNe.diszipltsarijchenMachtmittel gegenüber hen^Stu- -derue»». Hu,OringMkeitDaiftrag. wurde angenommen.' Marbu^. Gegen deli^hiesiarn Ssud. iur. Lemn»er war von den älädemischei» Behörden'ein Disziplinarverfahren ivegen Mtletzuntz der den äkaoeinischen Behör^n und Lehhetii gebührenden Acht»^ eingeleitet worden, weil er es gewagt hatte, in Ler, Öffentlichkeit .gegen die antisemitische Hetze des Geheime,» Rats Profesior Traeger in seinen Vorlesungen zu protestieren, und ztvar lautet der Spruch'auf Androhgitg der Eniferttung von der Urkiversität. Daraufhin wurde sofort eine Deputation demokratischer und sozialdemokratischer"Stüdenten beim preußischen Kultusminister vorsttzllig, um die Aufhebung dieses ungerechten, durchaus einseitigen »md lediglich von .politischen Motiven geleiteten Urteils zu fordern. Der Kultusminister Haenisch hat diesem begründeten Ansuchen entsprochen. München. Ter Verein für jüdische Geschichte und Literatur hat ein systematisches Vorlesungswesen eingerichtet. das den in Berlin und Breslau errichteten jüdischen Aolkshochschulei» entjpricht.. Seit Mitte November finden belehrende. volWmTiche VortraWurft über verschiedene MoieteiildifchenWfsseNs llnd -füdWen AHens statt. Dipl.-Jpg. .Avjgdor spricht über Palästinak»mde. Rabbiner vr. Baerlvälls über Mische Ethik, Profesiotz vr. j>l, Cohen u. a. über die Juden in Staat und Gesellschaft. UM VBWnkelsch««p Jüdischr' Aeligionsphilosophen-. 4WW»^vp.,Gärtner: Die Juden in SpoM»;,,lfr JakMff- Mftihrung in den Talinud und L7RaphWKKhM'SM>MelSheit. Der Jüdische 'N«snbuMnSri»gtupPt, Mü«ch«Ufördert die Kurse durch 'MKiftlMs'd^'Teisttehnttrkarwn. '--^"'L.MZ'MgsMj^ium hat eine »Ser in Deutschland sich befindenden jüdischen rm aus, Rußland anaeürtmet, die nach Palä- “ ftyÄande-Äe«in»und die Frage ihrer BetK'brharchEwerdem Vien/^ Bei deniW^Ämntug den 14/Dezember in '"^-»"^fttvbttich WlbMsteisterschaftÄcnnps« errang Toverr Otze» eines »m i,scr^,rsi l!,i«r,F <Snu jyt&f jxJ dtrüSf 5 7x> , fau l?»i iwNoöni» , >i itjitt-irrsr :Y,y' m »che mi Berlin,-u den KrvgK Si~+i UJ »KrtU. .1 en. « Mir' si Hk da». ^n»ns ni •'ovrrj

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