Jerubbaal
- Journal
- Jerubbaal
- Volume
- 1 (1918-1919)
- Issue
- 12 (3.1919)
- Date
- 1919-03-01
- Page
- Seite 453 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Von der Sdiande eurer Namen. 453 dings, Ihnen will ich unter strengster Diskretion gestehen, daß ich nur darum nicht auf Gewaltsamkeit ausgehe, weil mir dazu die Macht fehlt. ÄHätte ich die/ dann ..... — Ich bin nämlich in jüdischen Dingen ein T Bolschewik * ' * < XI; Vom jüdisch-arischen E)öppelnamen, Manche Ziönisten haben aus dem Bestreben heraus, älißeres Sich^Ver^ stecken mit parteiliche^ Scheinwahrung zu verbinden, in letzter Zeit begonnen, ihren Kindern Doppelnamen zu geben. S i e g b e r t Gideon, - Hildegarde Ruth. Die Maske für die Welt, das Jüdische aber, um damit »unter uns« zu renommieren. So ist die Doppel^Namensgebung, dieses Doppel* und also zugleich Halbbekenntnis, eine wahre Spiegelung ihres ganzen Lebens als Doppelleben, als Doppellüge. Vom Standpunkt der Östentation könnte das Gegenteil recht sein: Den jüdischen Namen fürdie Welt und der nichtjüdische wäre im eigenen Kreise, so seines Assimilätionscharakters entkleidet, nicht schädlich. Von diesem Stande puniete allein aus körinte riiän sogar pärädöxerweise sagen: In einem , hebräischen Gemeinwesen in Palästina wäre gegen einen nichtjüdischen. Namen% nichts einzuwenden.*-^ Allerdings ist dieser äußere Gesichtspunkt allein, nicht ausschlaggebend und" aus den hier wiederholt erörterten inneren Gründen sind natürlich die hebräischen Namen auch für Palästina von bleibender höchster Bedeutung. * m XII. Von Moses Hess, »Die gute Augsburger Allgemeine Zeitung erwähnt selten seinen <Meyerbeers> Namen, ohne in Pajrarithese beizufügen: eigentlich Jacob Meyer* Lipp mann Beer. Auch dem deutschen Patrioten Börne dient es zu nichts, daß er seinen Familiennamen B a r ü c h umtaufen ließ. . . . indem ich fortan meinen alttestamentarischen.Namen Moses adoptieren werde und bedaure nur, daß icfi nicht Itzig heiße«. * . ' - _ ■ ' w <»Rom und Jerusalem«,) ' - . m ' , . , . * XIII. Von Ferdinand Ävenarius. Nur wolle der Jude seinerseits unsere Meinung darüber, was man als das Stärkite in ihm empfindet, ob das Deutsche öder das Jüdische,, uns Nichtjuden. überlassen. Sonst erscheint er aufdringlich. Wer sich Samuel Lublinski oder Jakob Löwenberg oder Abraham Kohn nennt, ist uns Deutschen nun einmal sympathischer, als wer seinen Namen,»mausert«. Vorläufig wenigstens — vielleicht fühlt eine Zukunft anders, die unter Verschleierungen weniger zu leiden hat.« l m <»Kunstwart«, 1912.) XIV. Von Karl Kraus. - 1. c »Die Juden haben geglaübt, einen starken Beweis ihrer Assimilations^ fähigkeit zu liefern, indem sie in einer übertriebenen Art von christlichen