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Jerubbaal · 1919-03-01 · 12 (3.1919) · p. Seite 454

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Journal
Jerubbaal
Volume
1 (1918-1919)
Issue
12 (3.1919)
Date
1919-03-01
Page
Seite 454 (sequence 30)
Language
German
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-454 * - Abraham Schwadron: Gelegenheiten Besitz ergriffen haben. Dadurch sind die jüdischen Gelegen^ heiten beträchtlich vermehrt worden: Nein, sie sincf nicht mehr untir sich: die anderen sind es,- und es wird lange Zeit brauche?], bis, die Antinomie beseitigt ist, daß Samuel nicht" so deutlich klingt wie Siegfried. Denn die Welten, sind nicht eins,/wenn die eine das Kleid der andern trägt und diese es .darum ablegt Der jüdische Nationalismus aber sei wie jeder Rückschritt willkommen, der. aus einer pseuaonymen Kultur dorthin zurückführt, wo. ihr Inhalt wieder wert ist, ein Problem zu sein.« <»Die Fackel«^ Oktober 1911.) _ - 2.. - * »» . . . der Richter sprach aber die Angeklagten frei,, denn er wisse, daß polnische Juden, denen "ihr Vornamen nicht gefällt, ihn mit einem besser klingenden vertauschen, ohne daß sie dabei die Absicht verfolgen, die Behörde in Irrtum zu führen. Es sei bekannt, däß sich viele polnische Juden, die sich Moses nennen sollten, als }Ax>tiz eintragen.««, »Da sind sie so noch bescheiden. Jene,\. denea dann der M orlz nicht gefällt, nenhen-sich Maurice. Und wer den Herset nicht ehrt,, will des'Hprace wert sein und heißt dann, weil Frankreich der Feind ist, eines »Tages Ho raz. Es sollten Hödistnamen eingeführt werden. Bis zum Moriz gehe ich noch mit, aber, dann versagt das Verständnis.« * *<*Die Fackel«, August 1916*) 0 m „•<.''-' XV. Worum israelitische Kinder weinten, <Vor 82 Jahren.)', »Die Kinder aus meinem Volke kämen zu mir klagen undVeinen: »»Ach wir sollen nicht mehr die hellen, schönen Namen der Christen trafen, sondern die dunklen häßlichen der JudenrWir .sollen schon gezeichnet sein bei den Spielen!«« Da habe ich erwidert : »»Tröstet euch, seid still und traget mit Stolz die stolzen Namen der Väter. Das sind Heldennämen, ruhmgeltrörite Märtyrernamen von uraltem Adel, von uraltem Ritterschlag. Als das Abendland nodi in wüster Rdheit versunken-war, da blühten sdion eurfc Namen, in unsterblichem Glanz, Veitbeherrschend, welterleuditeiid und welterlösend.. Denn das will idi euch sagea : Ehe der Zejger der^xeschichte sidi wendet, werden manche prunkende Namen des Abendlandes von der- Erde weggemaht sein, wie Stoppeln durdi die , scharfe- Sichel. Aber so lange die Zeit währt, werden königlich in ihr thronen die Namen Abraham, Moses, Jesajas.«« > \ ." (Joel Jacoby, »Klagen eines Judens 1837^ * ' XVI. Blut und Name. Über B o g u m i 1 D a w i s p n, eigentlich DavidsohnA den Sohn eines jüdischen Schänkers aus der Nähe von Warschau, den berühmten Schaum Spieler und Lehrer Adolf Sonnentals, schreibt Dr. Adölph Kohut in seinem »Berühmte Israelitische Männer und Frauen« : »Das scharfe Epigramm

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