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Jerubbaal · 1919-01-01 · 10-11 (Jänner Februar 1919) · p. Seite 397

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jerubbaal
Volume
1 (1918-1919)
Issue
10-11 (Jänner Februar 1919)
Date
1919-01-01
Page
Seite 397 (sequence 43)
Language
German
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Qf>€;r das jüdische Berufsproblem. 397 te die*am meisten verachteten Formen des Handels, der unlautere Geld^ i?nd der Hausierhandel, werden dem jüdischen Volk als Domäne zugewiesen. Sie sind die natürliche Ursache der beklagenswerten Erscheinungen der Gegenwart/ Unfaßbar scheint es nur, daß die Zerstörung der Volkspsyche nicht noch größer wurde/ dem, der die Bülle vön Wundern kennt,, die das religiöse Leben der Juden im Ghetto bedeutet, ist. auch das erklärlich. Die-Emanzipation . durchbricht die jahrhundertelange Stagnation in der Berufsbildung der Juden. Der ausgeprägte Sinn für sozialen Aufstieg, der durch städtische Inzucht verschärfte und* überscharfe Intellekt, die endämönistischen Tendenzen~lderjüdischen Eltern", die Eitelkeit und Kar^ riere^uchf der^Kinder> verbunden mit den assimilatorischen Bestrebungen, haben eine rapide Verschiebung in der Richtung der "höheren und höch^ sten Berufe hervorgerufen. Ali ihrem Kulminationspunkt stehen wir heute nicht einmal hundert Jahre nach ihrem Beginn —, die wir die Tausende jüdischer Juristen, Ärzte, Professoren, Techniker, Literaten, höheren kommerziellen Beamten sehen, die täglichden Empörungsschrei von der Beherrschung des öffentlichen und des Geisteslebens der Nationen durch die Juden vernehmen; Und ari* diesem Kulminationspunkt müssen wir uns fragen: Darf diese Ünnatürlichkeit weiterbestehen/ ja gefördert werden öder heißt es nicht vielrriehr> die höchst bedrohlichen Anzeichen der Reaktion hei den Wirtsvölkern der Juden beachten? Fühlen wir nicht die Widersinnigkeit des Boykotts und Pogroms, der sich wellenartig vom Osten nach dem Westen bewegt, im Vergleich zur Präsident^ schäft - Ktift Eisrjers\ können wir überhaupt noch anders sagen, als »Schluß mit-all dem -und um jeden Preis« gleichgültig, ob wir an Erez Israel denken ober .nicht? Muß die Spur des jüdischen Blutesnoch röter, der JSchade an geplündertem jüdischen Gut noch gröBer, die Schande jüdischer Skribenten und Politiker noch zum Himmel stinkender werden, ehe Be^ sinnüng und Umkehr eintritt? Was soll die Torheit^ der für die Jugend »Verantwortlichen^ die Gewissenlosigkeit "der fürsorglichen »Ratgeber«, die Verlogenheit der »Karriere« und alles »sozialen Aufstieges«, den verbrecherischer Leichtsinn dieser so übel beratenen Juge'nd selbst mehr erhellen als* die gegenwärtige LageT , - IL Wandlung^tutonot/ Das spüren alle,- die Völker, die den Juden den Aufstieg in gewisse höhere Berufskategorien zu verwehren beginnen und Unabhängigkeit vom jüdischen Kapitalismus und jüdischen Unternehmer^ tum suchen/, die J u d e n h e i t, die den »Glaubensgenossen« peinlichste Rücksichtnahme auf die Empfindungen dieser Völker, größte Zurückhält tung vor f^hlizität empfiehlt, die Juden in hohen Stellen, die aus Angst, des Günstlingswesens beschuldigt zu werden, gegen jüdische Untergebene besonders rigoros sind, die jüdischen U n te r n e h m u n g e n, die für gewisse Zweige »arisches« Personale suchen. Von den Vätern, die sich und ihre Kinder des vermeintlichen sozialen Aufstieges wegen taufen lasse», Namensänderungen vollziehen, zu antisemitein beginnen, zu den Söhnen, die um der Verwirklichung jüdischen* Lebens willen auf Karriere

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