Jerubbaal
- Journal
- Jerubbaal
- Volume
- 1 (1918-1919)
- Issue
- 10-11 (Jänner Februar 1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Von der Sdiande eurer Namen. IL 377 Jeder Sdunul ein Luitpold,-jeder Möisdie ein Mieczyslaw, jeder Hersch ^ein Heinz oder Henryk, jeder Leib ein Ludo oder Gyula, jeder Chaim ein Casar oder Achille, jede S.arah eine Selma, jede Lea eine Aurelie, jeder Köhn ein Kelsen, jeder Melfces ein Melwin, jeder Friedländer ein Ewald, jeder Teitelbergf ein Trawinski> jeder Dalkes ein Dannenberg —' ~~ das ist eure Haar- und Nasenpflege, euer Kraushaar^ lind Krumme nasensdiützer. . : Jeder Stern eiri Szterenyi ach, wüßtet ihr itiur, um wieviel euer neuer Unstern ekelichfer ist, als euer Stern war! Wäret ihr nur zum Erbrechen fähig Yor den, Namen, die von euch geköpft, gefußt, verrenkt, zerquetscht wurden —- und die änderen, die ihr heil gestohlen und zu gemeinem Verstecken mißbraucht, entweiht : der Sigi, der Sami, der Izsi, der Dolly, der Bunio, der Miliö, der Lonek, die Sabka, die Lusia, die Toncia, die Lorcia, die Gisi, die Nelly, die Vally, die Gerty, die Jenny, die Tertschi, die Titi, die Tildi und"-^ wehe! die Fantschi! Dann die höheren j -Der James-und der Jacques und der Harry und der Charles, der Nannas> der Jaror . der Pino, der Gino, die Jella,' die _Minda, die Matzka, die Utah/ die Silla, die Rena — — * — Stimme des Zornes, schweig! Zu sehr brennt die Scham und der Schmerz in meinen* Knochen — zu sehf schminkgebeizt ist euer Haupt, als daß heiße, wehe Galle sie verbrühte — . zu edel dst noch; das letzte Wort des Schimpfes, als daß ich auf eure Namen werfend es besudle! Stimme des Zornes, jetzt schweig! Indes kommen wird dermaleinst das Geschlecht, das stark genug, sein wird, den Ekel zu überwinden, auf euch zu spucken! \ * 1 " .* ' Heuchelnd, veräußert, quatschig im Namen und im Sein — Weise mit weißgerönnenem Blute und modrig und schwammig und schwellend und schwimmend und mollig und glitschig und klebrig und quallig .... habt jhr nicht Rückgrat, nicht Senkreehtigkeit —- ~& —' O, Meeresbranden, o,[_ Blitzesschmettern!! . ' ' , V. Eine Stimme aus dem Jenseits. * , »Jenseits« nicht des Äcfaeron, nur des zionistischen Kreises, an den allein ich mich mit meinem Ruf gewendet habe. In der Berliner »Allgemeinen Zeitung des Judentums«, dem Organ der deutsch4iberal«israelitischen {Cpnfessipnaille, brachte der Herausgeber, Ge^ heimer Regierungsrat" Professor Dr^ Ludwig Geiger, einen Auszug aus meinem Aufsatz und i(igte hinzu: . fleh will diesen warmherzigen Aufruf nicht abschwächen. Aber idi muß gestehen, daß ich es mit Steinthäl halte, der seinen Vornamen -Häyim nie verleugnete, aber sich einfach *H. Steinthal schrieb, und . mit J. L. Perez, der es erst seinen Nachfolgern überließ, ihn als Jizchok Leib einzuführen. Ich kann mir nicht helfen: ich finde diese Namen