Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Neunter Band (1873/78)
- Issue
- I. Heft. (1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 45)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 37 - ״Dieses von Gottes Zorn getroffene Volk ist! zwar ,in viele Secten gespalten, doch bilden alle diese nur ,iwei Hauptabtheilungen, die der Kartier und die ,der ,Rabbaniten. Sie hatten rechtsgelehrte Vorfahren, ,welche zwei Bücher verfertigten, deren eines ״die ,Mischnä* genannt ,wird und ungefähr achthundert Bl^tt ,auaraacht, und deren anderes ״Talmud“ heisst und ,einen Umfang von nahe zu einer halben Maulesellast ,beträgt. Die ־Verfasser desselben lebten nicht in ,einem Zeitalter; es verfassten ihn ,vielmehr ,Generation nach Generation. Als nun die Späteren ,unter ihnen dies sahen, und bemerkten, dass jemehr ,Zeit über sie hinweggegangen war, desto mehr auch ,die Hinzufügungen wurden und dass in den späteren ,Hinzufügungen Vieles enthalten ist, was den Früheren ,widerspricht: da wussten sie, dass sie — wenn dieses ,Vorgehen nicht zu einem bösartigen Mangel führen ,1011 — die Thüre der Hinzufügungen schliessen müs- ,seu. So schnitten sie denn die Hinzufügungen ab, ,ond beschränkten sie1’) auf ihre (alten) Bechtsge- ,lehrten und legten Jeden in den Bann, der noch etwas ,hinzufügen wollte. So blieb auch dieses Buch bei ,diesem (d. h. bei dem damaligen) Umfange stehen. ’ »Ihre Rechtsgelehrten hatten ihnen in den beiden Bü- ,thern verboten, mit Leuten eines anderen Volkes zusammen zu speisen, oder von dem Fleische, das ,ein Andersgläubige^ geschlachtet zu genieäsen, denn >üe wussten, dass sich ihre Religion, bei dem Drucke ,und der Knechtschaft, unter welcher sie lebten, und ■der Gewalt der Völker über sie, nur dann erhalten &)Qnte, wenn das Volk von der Vermischung mit ") nämlich die HiniuÄ gongen oder dashefht solche zu Ht sc he 11.