Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 165 (sequence 129)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 165 — ItlomoniBchfr Zeit gesetzt und dadurch allein sohon ■9 grosse schriftstellerische Thätigkeit zugesprochen riri Dass aber jene Periode an poetischen Erzeug• iaen reich war, darauf deutet Alles hin. Auf David, Jen lieblichen Sänger Israels“, den Schöpfer der almenpoesie, der der hebräischen Literatur das Feld r religiösen Lyrik geöffnet, und dessen Beispiel auch ■ehhaltig wirken musste, folgte sein an hoher geisti- *Begabung ihm ebenbürtiger, an vielseitiger Bildung 1ä literarischer Thätigkeit überlegener Sohn — ihre Triften allein reichten hin, jene Zeit zu einer ״polynpbischen“ zu machen. Bekanntlich wird erzählt, Sa- »0 habe 3000 Sprüche, 1005 Lieder verfasst — was u nun von dieser angegebenen Zahl wie von der torschaft der Proverbien und des HL., resp. von der üue des Salomonischen Antheils an ihnen halten —, aus Allem geht hervor, dass er Vieles ge- *neben; und wenn seine Schriften zum grössten Theil *krön gegangen, 80 ist der Grund wohl darin zu kben, dass sie, hauptsächlich weltlichen Inhalts, dem ttck8al verfielen, welches auch Koh. zugedacht war. Ebenso ist die Voraussetzung, dzss nach Ma- 1*ias das Büchermachen unter den Juden übergenommen, einfach aus der Luft gegriffen *ä historisch nicht zurechtfertigen ״•). — Im Go- ®theil, in jener Zeit der Sopherim hat das ®diprmachen eine lange Unterbrechung erlitten. ** Prophetenthum war erblasst, man fühlte *k zu schwach, den heiligen Schriftstellern der *** nachzueifern und man begann das Vorhandene ') Vgl. Hüvemik's hist.-krit. Ein). III. p. 462.