Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 150 (sequence 114)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 150 — Fast an’s Lächerlichste aber streift die andere Fra Knobel’s: ״wo hätte auch Salomo 80 viele Erfahrung« mit Königen gemacht“ P 94). Wer in . aller Welt wäi es sonst, der so viele Erfahrungen einsammeln könnt wenn nicht Salomo, dem mehrere Reiche tributpflichti waren s1), mit den ägyptischen Pharaonen verschwäga mit Hiram so intim befreundet, der 80 viele Besucl von fremden Fürsten erhalten **) — zu denen au die ferne Königin des Südens zählte — ihm hat doch wahrlich die Gelegenheit nicht gemangelt, dt Könige kennen zu lernen. Wie wenig man sich aber bei der Beurtheii■ des Buches um die alte Geschichte gekümmert h zeigt der von Herbsta1) den Anhängern der Aechtbi gemachte Einwurf: ״Nicht gegen Fürsten aus <k Geschlechte Davids, gegen den Gesalbten Gottes * ren Lästerungen, meutrische Unternehmungen u. a' leioht zu befürchten, wie gegen fremde Herrsch welche jeder patriotisch gesinnte Jude für Usurpator( und Tyrannen hielt“. Auf welche Weise dieser Th» löge sich die Davidische Geschichte und die Salon nische zurecht gelegt haben mag, dürfte Manch» räthselhaft erscheinen. Auch der in t,12 gebrauchte Ausdruck: t* kann, wie wir gesehen haben, keinen Zweifel an de Salomonischen Ursprung des Buches erregen; im Ö gentheil, dieB wendet sich mit aller Bestimmtheit geg1 die Gegner der Aeclitheit. Der losgeschossene Pf( י♦) A. a. O. p. 79. — •») I. Heg. 5, 1. - »•) I. Keg. 5,1h •») Einleit, in das AT. 11. p. 251.