Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 144 (sequence 108)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3768355-7182392-7182495--1354-3770443- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 144 — Dass die Maitressen auch ihrerseits Schützling und Günstlinge hatten, welche mit Aemtern und Wi den versorgt werden mussten, ist selbstverstSndlid und die creirten Stellen von Hausmeister *״), District Verwalter 8,), Steuereinnehmer "* 2 *) u. 8. w. boten dar günstige Gelegenheit. Dass Letztere wiederum mit de! Volke nicht sehr zart und rücksichtsvoll umgegange sind, dass sie neben den vielen Lieferungen, welcl sie für den Hof zu betreiben hatten, auch für sic Etwas in Empfang zu nehmen nicht verabsäumt« dafür spricht die allgemeine Unzufriedenheit mit d< Verwaltung; andererseits bürgt Salomo’s politisch( Verstand dafür, dass er dies Verfahren nicht billigt und so sehen wir ihn auch in Kohelet klagen üb die schlechte Verwaltung 8■י) des Landes, über die® weise Verkeilung der Ehren und Würden und endlk über die gefährliche, ebenso unpolitische wie unp rechte Behandlung des Volkes84) — er ahnte, סז welchen verhängnissvollen Folgen das sein werdi Dass er diesem nicht abgeholfen hat, kann nicht b« weisen, dass er blind war für Alles, was sich um ih zutrug, oder etwa damit einverstanden; alten» schwächlich und unfähig eines selbstständigen ua energischen Willens, mochte er wohl das Unklug einsehen, ohne es ändern zu können. Wäre er ung« schwächten Geistes und stünde er noch in sein« vollen Rüstigkeit da, dann — ja dann wäre es aue die schlechten Folgen, welche der in Deat. 17, 16—17 « gegebene Grund verursachte, von der NothwendigkeiL •d che zu verschweigen, überzeugen könnten. — ••) 1• 4. 4— 5. — •*) 4,7 ff; - •*) 4,6. 5,7 f. ״) V*L 12 11 ff. — •4 *) Koh. 3, 7; 4, 1 f; 5, 7. 10.