Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 107)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 143mtossen hörte, 80 sagt auch er einmal: ״ich war feig über Israel“. In der That, in Anbetracht seiner Iberen Herrlichkeit durfte er sich jetzt als einen gewesenen“ König bezeichnen; der Ruhm, das Aniben, die Macht nach Aussen war geschwunden, sein indues im Innern hatte sich mehr und mehr verringert, > sollte nicht eine pessimistische Weltanschauung in oem Herzen Platz greifen P Merkwürdiger Weise ■d die in den letzten Jahren eingetretenen Verhält- »e noch immer nicht genug hervorgehoben und geirdigt worden; daher sieht man eine Anzahl selbst deutender Exegeten behaupten, die trübe Weltandann Dg Kohelet’s passe für Salomo nicht, ״der w&h- «I seiner ganzen Regierungszeit von einem unge- Inlichen Glücke begünstigt war“. Allein es lässt tbt nur die plötzlich erfolgte Katastrophe einer Reichsntflcklung die frühere Misere vermuthen, sondern!wird auch in Cap. 11 d. I. Kön. zwar etwas kurz ber it einer Deutlichkeit geschildert, die Nichts zu feschen übrig lässt. Bie lebten lange Zeit noch fort im Andenken * Volkes diese Zustände und sie müssen wirklich traurig und drückend gewesen sein, da öfter auf * wie auf ein ächreckbild, ein abschreckendes Beifei, hingewiesen wird, und immer findet man auch >l>ci der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, dass nur •* Frauenregiment alles Unheil heraüfbeschworen 7״). ') fyl. Nehem. 13, 26 und Synhedr. 21 b., wo R. Izcbak die fragt, ״warum die Heil. Schrift bei allen Oe- und Verboten sicht den Grund mit angibt1‘, dahin beantwortete, dass