Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 102)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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—138 - Schatten, der sich dem Willen und den Wünschen Fi der fügte, ein Spielball einiger Ehrgeizigen, die nen Namen für ihre Zwecke missbrauchten. Auch an der Süsseren Politik erkannte man bi dass sich fremde (Frauen-) Einflüsse geltend zu chen wussten, dass nicht die frühere kräftige Hs jener sonst umsichtige Geist es waren, die sie leitet Ob die ägyptische Prinzessin in des Königs Gunst einer feindseligen Nebenbuhlerin verdrängt ״) dadurch eine Spannung herbeigeführt worden zwisd den Höfen der Pharaonen und Daviditen, oder jene Spannung durch einen Wechsel der ägyptwd Dynastie ,0) entstanden sei, gleichviel — das gute vernehmen ward mit einem Male getrübt. Seit Zeit Mosis scheinen immer Misshelligkeiten zwiscl Aegypten und Irsael bestanden zu haben: noch i konnte die alte Wunde nicht vernarben, die Nied läge am rothen Meere nicht vergessen werden jüdische Empörer und Flüchtlinge haben daher ii auf Aegyptens Gastfreundschaft rechnen dürfen Nur der klugen Staatskunst Salomo’s, der sehen, dass Aegypten das einzige Land sei, wi Israels aufstrebender Grösse sich wirksam könnte 1 gegensetzen, war es gelungen, dessen alten Hau entwaffnen und sich mit ihm auf freundschaftlich ja intimen Fuss ״) zu stellen. Nun war die Freu sohaft zerstört, die alte Eifersucht und Gehässig^ •*) Bei Errichtung von Götzentempeln ftlr die verschiede*•• königlichen Frauen ist die Priniessin merkwürdiger** übersehen worden. — ’״) Vgl. Bunsen's Aegypten Bd. I 120. Hitzig a. a. O. I. p. 160. — '•) 1. Kön. 11,17. ז Ewald, das Volk Israel a. a. 0. — ,י) I. Kön. 9,16 1•