Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 101)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 137— «baupt solche nie gekannt hatte. Dazu kam, dass A der Zunahme des Alters und der Schwäche auch ie Arbeitskräfte des Königs und sein Geist merklich bubmen — ein Uebel, das bald fühlbar wurde. All- Big haben über ihn Frauen und Günstlinge einen tuen Einfluss gewonnen, den sie nicht selten auf 1 schmählichste Weise missbrauchten. Ihnen hat er ntatten müssen, was er selbst, was das ganze Volk sdsmrnt und verachtet, und er wurde zuletzt von tun, die sich seine Gunst zu erwerben wussten, bilich abhängig67). Da ist nun jenes schlimme tuenregiment entstanden, welches das Volk unter- Sekte, Bein religiöses Gefühl verletzte und verbte. Der alte König mochte wohl das unpolitische »es Gebahrens einsehen, aber er konnte es nicht Ar ändern; eine zu grosse Macht hatte er diesen Crea- Rn bereits eingeräumt, so dass er sie nun nicht mehr Aehren konnte; und sie trieben ihn in ihrer Frech- A so weit, Tempel für ihre Götzen bauen zu ■w **), was natürlich wie bei den Priestern und •»pheten, so auch beim Volke grosses Aergemiss. **Rachen musste. Das theokratisehe Priester- und tyhetenthum fühlte sich dadurch tief verletzt und * haben auch mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mit- A gegen ihn agitirt. Der aus Schiloh stammende Pro- *1 Achijah kündigte dem König geradezu im Namen י*®• das Ende seiner Herrschaft an — nun, Herr- Aer war er ja längst nicht mehr. Längst war die *77»chaft seinen Händen entwunden; obgleich er au regieren glaubte, war er doch nur ein ') U,4 f. - ••) 1. Kön. 11,4 f״ ü. Kön. 23,13, N«h. 13, 26. Jnoknnu VW II