Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 136 (sequence 100)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 136 — nicht sehen; denn er war der von Gott durch sei l'rophoten verheissene und gesalbte ״Ben-David“, de sen Name unter allen Völkern klingt. JUnd dass er in der Thnt von einer ungewöhn eben Klugheit war, wie ihn die Sage im Volksmuni ]!reist, beweist nicht allein jener merkwürdige auf u überkommene Richterspruch des jugendlichen König sondern auch dass er es verstand, die Zügel di Regierung eine so lange Zeit fest und stark, kraft und ruhmvoll zu fuhren, ohne blutige Kriege und mö derische Heldenthaten dem Reiche nach Innen Mol stand und Sicherheit, nach Aussen Ansehen und Ach ung zu verleihen. Er musste grosse Herrschergab« einen starken Geist und hohen politischen Verstti besitzen, wenn er es vermochte, trotz des Hasses 01 des Neides der benachbarten Völker gegen das s> strebende Israel, diesem die hohe Achtung als di erste gebietende Nation während so vieler Jahrzehnt zu erhalten, ohne auch nur einen bedeutenden Kne zu fuhren, einen Sieg zu gewinnen. Um diese Ze seiner Regierung stand Israel auf dem Gipfel dt Macht und Blüthe, und nicht ohne Grund ward sie voi Volk als ein goldenes Zeitalter gepriesen. Doch der ungeheure Aufwand für die vielt Bauten und den grossen Hofstaat, für die tagliob« Feste*4) und die vielen OpferungenÄJ), verbunden ® der Unterhaltung eines stehenden Heeres**), last**1 doch zu sehr auf dem Volke; und es fühlte den harW Druck der Steuern um so schmerzlicher, als 0 •4) 5, 2 f. 7; 10, 5. - •*) 8, 5. 63; 9, 25; 10, 5. *•) & f.; 10, £6 f. vgl. 5, 29 - 30.