Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 121 (sequence 85)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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—121 — nd 80 schmerzlich gefühlt hatte. Bescheiden wie jeder Ändere wollte und musste er hier auftreten; denn IDe sind wir ja gleich nichtig, gleich ohnmächtig ge- W die furchtbare Macht des Schicksals. Er hatte ker ebensowenig Grund, seinen Namen zu verbergen; 1r als der Weiseste, als der Friedensfürst, wollte er kd hier nicht bezeichnet wissen. Er heisst sich da-!״ זBendavid“ mit der Eigenschaft eines Kohelet — leichsam als Privatmann, als Mitmensch wollte er Bachen den Menschen erscheinen, deren Leiden er «tträgt, eren Schmerz er mitfühlt — ein Dolmetsch irer Klagen! Nur zufällig im Laufe der Deduction ״ihlt er unter Anderem, er wäre auch König gewe- *1 d׳ h. er hätte dadurch mehr Gelegenheft gehabt, ich n der Nichtigkeit alles Reichthumes, aller Macht >4 aller Grösse zu überzeugen. — Uebrigens lassen Kh auch noch andere Gründe für' die Verschiedenheit * Ueber8chriften angeben. Nach anderen Exegeten 8011 wiederum der Aus- ™ck יכך בי—וםל״ם: für' Salomo nicht passen. Ein der- •tiger Ausdrück, mein(: Eichhorn, sei nur der nachsa- *wüschen Eeit eigen gewesen, wo es zwei verschio- *c Residenzen gab. Allein die Auffassung, als sei diese Eigenthüm- *keit er theokratischen Geschichtsschreiber erst ״rh die Theilung"des Reiches verursacht worden, ®fiert schon dadurch an Wahrscheinlichkeit, dass י Aehnlich'es bereits bei Regenten früherer Epoche 1 Bache Samuel finden und zwar an ^teilen, deren fothum in die Augen springt. Vgl. IL Sam. 5. 5; I. 2, 1011, 42;" 14, 21; 15, 2. 10. Nicht ״ Bei Salomo, auch bei David vergisst der Ge- JMOharan Vin.0< ־• ׳