Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 120 (sequence 84)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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—120 — Rathschlägen und Lehren eine höhere Geltung ש Autorität zu verleihen, sie ״dem gepriesenen Weisheit lehrer der Vorzeit“ in den Mund legen wollte," 1 müsste er Jenen vernünftiger Weise mit dem Narnt auftreten lassen, unter welchem er als Schriftstell bereits bekannt ist (wie es der Verfasser י d 20<piu 20X0/110? that), nicht aber mit einem, de erst durch einen Aufwand von Gelehrsamkeit 01 Bedeutung erzwungen oder erkünstelt werden muss. Was nun die Frage Hengstenberg’s betrifft, w rum Kohelet nicht eine ähnliche Ueberschrift trag wie die Proverbien, 60 ist leicht einzuseheu, dass di mit der Verschiedenheit des Inhaltes im innigen Z! sammenhang steht. In der That wäre jene mit de prangenden Namen פזלניה geschmückte Ueberschii der Proverbien mit dem Charakter Kohelet’s im grell( Widerspruch. Hier, wo er alle irdischen Güter, ßeit thum, Muclit und Grösse als nichtig und eitel bezeicl net, wo er nach Aufzählung aller seiner Erfahrung! und aller seiner Errungenschaften zu der Uebenes! ung gelangt, dass jedes Streben nach BefriedigM nach Glückseligkeit nutz- und erfolglos, ein blos* Haschen nach Wjnd ist; hier, wo er dem, tiefet! Menschentums, dem bittersten Weltschmerz freien lt gibt, wo er mit so grellen Tönen die Disharmonie der Natur 'und des Lebens wiederklingen lässt 0• über die Winzigkeit des Menschen und die Unbedfl tendheit seines Wissens heisse Thränon vergieß " hier konnte er nicht mit dem stolzen Namen ein( Salomo, des Friedefürsten, des Weisesten der M<n Bchen und eines Königs von Israel geschmückt * scheinen — Titel, deren Nichtigkeit or selbst, 8®