Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 83)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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—119 - 108 mit diesem Namen erscheinen, zumal sie dort iklich als ״öffentliche Rednerin“ auftritf. Wir finden ■ch nicht, dass sie sonst eine menschliche Maske annomnien, sich in irgend eine Persönlichkeit versteckt itte, im Gegentheil, überall tritt sie frei auf mit ihrem irigenen, stolzen Namen'Chokma. y Wohl mag man ■e Person ,der umfassende Weisheit zugeschrieben M, als die weiseste, als den Inbegriff aller menschthon Weisheit auf irgend eine Art einführen, aber mn muss diese Persönlichkeit mit ihrem eigenen ■d bekannten Namen eingeführt werden, jenen Na- 1®, der durch die hohe Weisheit seines Trägers i dem Begriff der Weisheit verwachsen, allgemein für gehalten wird. Wenn also unser Verfasser, wio *gstenberg meint, Salomo nur als den Repräsen- ■kn der Weisheit, oder richtiger als den die Weis- ■t in der höchsten Potenz Besitzenden gebrauchen iDte, müsste er ihn gerade unter dem Namen — domo erscheinen lassen; denn nur unter diesem Na- ® ist er als der Weiseste bekannt, nur mit ihm ist * Begriff der Weisheit verbunden. Ueberall wo יי® hohe Weisheit gerühmt ist, finden wir ihn mit 8alomo bezeichnet יי) ,' dahejr auch dieser Name *•rtig populär geworden, dass man noch heute in jüdischen Kreisen Jemand, der viel Weisheit besitzt, kn ״Salomo“ nennt. — Dasselbe gilt in potenzirtom Maasse gegenüber *ז Anschauung einiger Exegeten, wonach 8anur pia fraus als Redner erscheint. Wenn Verfasser wirklich leichtgläubige Leser zu ״*hon beabsichtigt hätte, wenn er nur, um seinen W-Üteg. 5^9—14.26; 10,1.25.f. 1. Chr.9,23 u. auch sonst überall.