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Jeschurun · 1872-01-01 · II. und III. Heft. (1872) · p. Seite 102

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Journal
Jeschurun
Volume
Band VIII (1871)
Issue
II. und III. Heft. (1872)
Date
1872-01-01
Page
Seite 102 (sequence 66)
Language
Hebrew
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—102 — haltsorte von wahnsinnigen Menschen und veräcM chen Thieren, wie Füchse und Wild-Katzen und ihm gleichen auf. Ferner, dass er Gott mit gekrümmt« Gestalt beschreibt, dass er von ihm aussagt, er ra lange die Segnung dieses Stinkers, des Sohnes eine Stinkers und einer Stinkenden. Bei Gott, ausser de" es keinen Gott giebt, nie hat sich ein Ketzer odi Frevler so weit verstiegen, wie dieser Fluchwürdige di diejenigen, die ihn hochachten, sich versteigern Ui nochmal bei Gott, hätte nicht Gott selbst ihren Unglaul geschildert, indem sie nämlich sagen ״die Hana Gol ist gebunden“ w), ״Gott ist arm und wir sind reich“ 80 hätten wir unserer Zunge darin, was wir vorbrai tcn, nicht freien Lauf gelassen, doch hat uns das,ו Gott von ihrem Unglauben erzählt, die Beschreib! desselben leicht gemacht. — Ich staune nicht S das, was dieser verfluchte Hund von sich selbst zählt, da doch die Juden, ich meine die Rabban unter ihnen ‘*), alle einstimmig über Gott zürnen, schmähen und seinen Befehl geringschätzen. Sie gen nämlich: ״In der Nacht des Kippürfestes — 10. Tischrin I., d. i. des Monats October — steht M trön auf, zerrauft sein Haar und weint langsam, ind«* er die Worte ausspricht: ״wehe mir, da ich mr Haus zerstört habe und meine Söhne und Töchter '4j Koran Sure V. v. 69. “) Ibid. Sure UI. v. 177. Nach den Oommentatoren_ Traditionen hatten die Juden oder einer von den KainükaA, Namens Pinhäs b. AzürA, diesen Aussa gethan, als Qott an sie die — an Proverb. XIX v. 17 . innemae Mahnung: — ״Leihet Gott ein schönes Derlei«* I (Sure LVU v. 17) ergehen liess. ״Gott ist arm“, sie, ״er bedarf unseres Geldes, und wir sind reich. **I sind in der Lage, ihm unser Vermögen zur Verfügung**! stellen1•־. Diese spöttische Aeusserung trug dem ironisch**■ PinhAa eine derbe Ohrfeige von Seiten des mi8sion»ei(ng*l Abft Bekr ein. S. Beidawt, Korancommentar Bd. I 8־I 188. Zeüe 11 ff. 1 1. ״ *•) Herr Prediger Dr. Jellinek ist der Ansicht, dass der »ejl zur Kenntnis« der von ihm erwähnten Talmudstellen durc*■ karaitische Vermittelung gelangt wäre. Dass er hier M*־l drflcklkh nur vou Rabbaniten spricht, wtre eine SUUK| dieser Vermuthung.

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