Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 59 (sequence 23)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 59 - Anquetil's, schreibt nämlich: die Perser hatten ״noch ein Fest, das Fest der Feldbauer, doch ist dies mehr eine an einen bestimmten Tag gebundene Geistesbeschwörung, der 3faubad schreibt nämlich nach einigen Gebeten eine Zauberformel in //MzuarescAsprache mit Safrantinte auf Hirschhaut“. Doch über die Einwlnheiteri-dieses Festes-der Feldbauer, welches uns hier nicht weiter augeht, verweisen, wir auf die angegebene Quelle. Uns war es bloss an der richtigen Etymologie und Begriffsdetermination unseres Wortes, «wie ferner an dem Nachweis von der Glaubwürdigkeit des talmudischen Berichtes zu thun. VIII). Nun sind wir im ßundgang unserer etymologischen!Untersuchung an dem schwierigsten Wort ״gelangt. Wir meinen das räthselhafte:ואקניתא במוני , wofür der jerus. Talmud die, wie es scheint, noch cornunpirtere L.A. וכנוני וכנווחת hat. Uebereinstimmend wird dieser Name als Bezeichnung eines babyl. Festes •«gemerkt. Nun könnte man (wenn wir vorläufig von dem Cmstande, dass das in Rede stehende Wort eine b a - Mionische Feier bezeichnen müsse, absehen) an das ckaldäische אקניתא בחנוני, d. h. Einkauf in den Läden denken. Ein von Hyde, Golius, Anquetil und Spie- 8*1 (a a. 0. .8. C1V) mit Berufung auf Farhang - i fhittgiri angeführtes persisches Fest, welches den Na- ,,küieJi ber neschtn“ trug, bestand nämlich in dem «nderbaien Volksfest, dass ״die Perser einen Narren m1t einem kleinen Bart und verstellten Augen durch Stadt auf einem Pferde führten״ Diesem Narren *זי der Leib mit warmen Specereien etark gerieben.