Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- I. Heft. (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 9)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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5 — 18ehea Termeint hatte). Glaube mir, o Beherrscher der Gläuhigen, so sohliesst er, es giebt Nichts auf der Welt, was Gott nicht seinem Knechte Moses in der Thora geoffenbart hätte 1“ 1). Demselben'Fürsten redete er ein anderes Mal ein, in der Thora finde sich, dass die Sonne im schlammigen Wasser untergehe;3) es gelt nämlich, eine Koranstelle zu erklären', wo Dulhrnein, d. f. Alexander d> Gr., zu dem warmen, oder »ach einer andern Deseart, schlammigen Quell im ausseretea Westen kömmt. Sprenger nennt deshalb Kab mit Recht einen Betrüger3), denn er passte seine Ant- Worten und Citate stets der-betreffenden Frage an. Eine 8010he fingirte Bibelstelle findet sich auch bei Seharestani, um mit ihr die Ansicht des Thaies vom Wasser, als Urprinaip der Dinge zu stützen. ״Auch in der Thora im ersten Buche, so heisst es bei ihm4), ht der Beginn der Schöpfung eine Substanz, welobe Gott geschaffen hat; dann habe er auf sie einen Blick göttlichen Majestät geworfen und es seien ihre nile zerflossen und Wasser geworden; dann sei ron tan Wasser Dunst gleich Bauch aufgestiegen und d*r&08 seien die Himmel geschaffen. Dann sei auf fer Oberfläche des Jassers Schaum, gleich dem ®•duam des Meeres, entstanden und daraus sei die &de geschaffen, die dann durch die Berge befestigt ״״de“ *).' Solche falsche Citate aus der ״Thora“ sind *cht selten, meist aber durch Missrerständniss oder ') Sprenger I., 517. — •) Bektawi zu Sure 18, 84 ed• ***•*er I., 572. — *) A. a. O. 8. 84. — *) S. 256 deutsche von Haarbrücker II., 85. — *) Fast ganx so auch bei *•»wini I.; 9.