Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- VI. Jahrg. (1868)
- Issue
- I. Heft. (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 25)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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im Nürnberger Dialect: ״kreuz und quer“) beizusetzen, welches er in einem längeren ßeimwerk in den ersten drei Versen ausdrückt. Das ganze Gedicht hatte zu jener Zeit den Zweck, den an dem Ehrenmann ״Niolas Muffel“ begangenen schmählichen Justizmord des Rathes von Nürnberg aller Welt in seiner ganzen Schändlichkcit vorzufuhren. Die betreffenden EingangBverse lauten: Nu hört ein Sach, die ist noch new ' Und gar in kurtz geschehen Dabey man kennet falsche Trew Die Warheit will ich sehen Von Den — im Rat zu Nuremberg sint Wie es sich hat verloffen Hit Possheit seyn 8y gar geswint Des klagen sehr des Muffel’s Kind Die hat die Falschheit troffen. Zu Nuremberg treybt man grossen Gwalt Das ist ein .Clag besunder, Den Huffel man ftlr den höchsten zalt, Da hats mich ymer Wunder: , Wie dass ein Rat so trutzlich was Und in getrosten fahen; Ein Tetzel des Rats jm waren in Gehass, Bei den er in der Uosung Bass — Das wurd yn Unglück machen; Der ״Tücher“ was sein gut Gesel . Auss einem falschen Hertzen, Er schuff jm all sein Ungefel Got hat vor seinen *Schertzen I Er ist doch falsch biss yn sein Hawt, Als auch die Andren tatten, Das will ich singen vberlawt — , . Es Ward dem Tücher nie getrawt, . Das er yn solt verrattenl